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Kulturreise: Bayern / Regensburg / Nürnberg / München / Fürth

Jüdisches Bayern

Über Jahrhunderte hinweg gehörten die Juden in Bayern als alteingesessene Minderheit ganz selbstverständlich zum Lebensalltag. Bis dieses über lange Zeiten weitgehend reibungslose Neben- und Miteinander ein blutiges Ende fand.
Unsere Reise will primär die Gegenwart zeigen, die selbst im Musealen nicht im starren Blick aufs Gestern verharrt. Viel Spannendes, doch (zu) wenig Bekanntes wird unterwegs zu sehen und zu hören und zu erkunden sein.

Reisebegleiter: Dr. Gerd Burger

PROGRAMM

Samstag:
Anreise und erste Erkundung von Regensburg

Treffpunkt am Hauptbahnhof um 13.35 h (Ankunft des IC aus Hamburg). Gepäcktransfer ins charmante, vielfach ausgezeichnete Hotel Orphée (dort 4 Übernachtungen), dann Bummel durch Regensburg, das „mittelalterliche Wunder“, kürzlich von der Unesco zum Weltkulturerbe gekürt. Abendessen und Einführung in Konzept & Ablauf der Reise.

Sonntag
Das jüdische Regensburg

Am Beispiel der alten Stadt Regensburg lässt sich viel übers Gestern und Heute des jüdischen Bayern erzählen und zeigen. Zweiter Rundgang, u.a. zur von Dany Caravan konzipierten Begegnungsstätte auf den Fundamenten der 1519 zerstörten gotischen Synagoge, ein barockes Deckengemälde zu diesem Thema, das Document-Museum in den Kellern des alten Ghettos, eine Mikwe des 19. Jhdts. und Grabsteine aus dem einst europaweit berühmten jüdischen Friedhof. Zum Abschluss die Synagoge und ein Gespräch mit Otto Schwerdt, Autor von „Als Gott und die Welt schliefen“.

Montag:
Nürnberg

Zugfahrt nach Nürnberg und Besuch des Dokumentations-zentrums Reichsparteitagsgelände im Torso der Nazi-Kongresshalle mit der Ausstellung „Faszination u. Gewalt“. Am Nachmittag freies Bummeln durch die (wiederaufgebaute) Altstadt: Lorenzkirche, Regnitzufer, St. Sebald, Rathaus, Germanisches Nationalmuseum, Spielzeugmuseum usw. usf. Nach fränkischem Abendessen zurück .

Dienstag:
Das neue Zelt Jakobs in München

Zugfahrt nach München; kundig begleiteter Rundgang zu markanten Punkten der jüdischen Geschichte der bayerischen Landeshauptstadt. Führung durch die neue Hauptsynagoge „Ohel Jakob“ (Zelt Jakobs) mit dem begehbaren Denkmal „Gang der Erinnerung“, dann Besuch des neuen Jüdischen Museums samt Café sowie einer auf Judaica spezialisierten Buchhandlung. Nach dem Abendessen in einem klassischen Münchner Wirtshaus zurück nach Regensburg.

Mittwoch:
Weiterfahrt über Fürth

Mit dem Charterbus geht es nach Fürth, nach 1528 über Jahrhunderte die größte jüdische Gemeinde Süddeutsch-lands mit Talmudschule und hebräischen Buchdruckereien. Stadtrundgang mit Besuch im Jüdischen Museum Franken; auch Kaffeepause und Schmökern in der dortigen Buch- handlung. Weiter ins idyllische Karlstadt, wo ein neues Quartier in den hübschen Zimmern des Hotels in der Alten Brauerei wartet. (Gepäck wird transportiert.)

Jüdisches Bayern Fachwerk

Donnerstag:
Würzburg

Kurze Zugfahrt nach Würzburg.
Führung durch die nach dem Krieg gebaute Synagoge sowie das kürzlich eröffnete Zentrum Shalom Europa mit exzellenter Ausstellung zu Grundlagen und Symbolen der jüdischen Religion und Tradition, ergänzt durch die beim Abriss einer Klostermauer entdeckten 1.500 Grabsteine aus dem alten Judenfriedhof. Nach dem koscheren Mittagessen erläutert uns der Stadtarchivar das Dokumentationszentrum mit sehenswerter Sammlung zu markanten Daten und Themensträngen der jüdischen Geschichte der Stadt. Zur Abrundung ein Bummel nach eigenem Tempo: fürstbisch. Residenz, Dom, Marienkapelle, ein Gang, der die Zerstörung der Synagoge und später der ganzen Stadt deutlich vor Augen führt. Nach Abendessen incl. Verkostung von Frankenweinen zurück nach Karlstadt.

Freitag:
Laudenbach und Kitzingen

Kurzwanderung (3 km) nach Laudenbach, wo wir mit einem ortskundigen Experten einen der größten jüdischen Friedhöfe Bayerns (über 2300 Grabsteine) besehen. Dann bringt uns die Bahn in die altfränkisch-romantische Stadt Kitzingen. Die Jahrhundertwendesynagoge maurischen Stils ist heute Kulturzentrum mit Synagoge in der Synagoge. Vor den Häusern rechts und links des Prachtbaus erinnern Stolpersteine an böse Zeiten. – Abendessen und zurück.

Samstag:
Veitshöchheim und Abreise

Ein letzter Ausflug bringt uns noch nach Veitshöchheim. Die barocke Synagoge und das Museum übers fränkische Landjudentum sprechen zum Ende der Reise ein leises, aber beredtes Schlusswort. Um spätestens 13 h sind Sie zurück in Würzburg. ICEs und ICs in alle Richtungen …

Leistungen

  • 7 Übernachtungen mit Frühstück, 5x Halbpension
  • 2 Kompetente Reisebegleitungen
  • alle Fahrten laut Programm
  • Führungen, Eintritte
  • ausführliches Karten,- Lese- und Infomaterial

Reisebegleiter: Dr. Gerd Burger

Reise ist zur Zeit nicht im Angebot.
Frei = Frei Restplätze = Restplätze Ausgebucht = Ausgebucht

 

Bei gelbem Punkt („nur noch wenige Plätze frei“)

findet die Reise natürlich sicher statt.

Maximalzahl der Mitreisenden: 18;

die Mindestteilnehmerzahl ist 7.


Um Ihnen (und uns, insbes. Reiseleitern und Hotels) Planungssicherheit zu geben, informieren wir Sie möglichst frühzeitig, sobald wir absehen, dass wir die Mindestzahl eventuell nicht erreichen. Im Allgemeinen wird dies 2-3 Monate vor Reisebeginn sein. Unsere letzte Rücktrittsmöglichkeit bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist 3 Wochen vor Reisebeginn.

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Jüdisches Bayern Kulturreise

Reise ist zur Zeit nicht im Angebot.

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Jüdisches Bayern Tafel

 

Jüdisches Bayern Synagoge

 

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Reiseleiter Reisen

Dr. Gerd Burger

 


Jüdisches bayern Synagoge

 

 

 

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Jüdisches Bayern alter Friedhof