"Raue Nächte, weiße Tage"

Eine besinnlich-literarische Winterreise im Dreiländereck

Sehen Sie auch unsere Bilderserie zur Reise

In den winterlichen Raunächten rücken die Menschen am Ofen zusammen, um sich Geschichten zu erzählen. – Da liegt es nahe, gemütliche Kulturreisen im Winter anzubieten. Sie bringen gemächliches Wandern (bis 11 km) mit Muße (von Lesungen bis Punschbrauen) zusammen. Und zwar in der Villa Breitenberg im Bayerischen Wald am sagenumwobenen Dreiländereck zwischen Bayern, Böhmen und Österreich. Ein wundervolles Refugium für eine kulturvolle Winterwoche: 15 liebevoll eingerichtete Zimmer, stilvolle Clubräume und gutes Essen (4 x Halbpension).
Bei maximal 17 Teilnehmern also Behaglichkeit pur.

Ihre Begleiter sind der beliebte Literatur-Kenner und Reisedramaturg Arthur Schnabl. Einige Referenten helfen ihm dabei. Unter anderem der Böhmerwäldler Goldwäscher, Langläufer und Geschichtenerzähler Egon Urmann.

Winterreise Bayerischer Bald
Villa Breitenberg

Das Programm (variabel und flexibel nach Wetter, Laune ...)
<Für Stammkunden: Zuletzt haben wir diese Reise so ähnlich 2011 durchgeführt. Vieles daraus übernehmen wir, aber auch Neues bauen wir ein.>

Samstag: Anreise Passau und Villa Breitenberg
1. Treffpunkt ist in der Halle des Bahnhofs Passau ca. 17 h. (Wir warten auf die Ankunft des ICE aus Nürnberg.) Per Charterbus geht es in ca. 40 Minuten nach Breitenberg. (Genaueres im Info-Paket.)
(Die Villa liegt 800 m ü. NN. Autofahrer brauchen eventuell Schneeketten.)

Sonntag: Gelber Flachs – Wanderung zu den Webern
Eine kurze Wanderung bringt uns durch die reizvolle Umgebung ins 3 km entfernte Weber-Museum. Flachsbau und Weben waren in den armen Tälern der „Neuen Welt“ weit verbreitet. Unentwegte können später mit Egon Urmann, unserem Freund aus dem Böhmischen, auf die Langlauf-Loipe. Und abends wird er uns allen vom Glas und vom Gold erzählen. Da kennt er sich nämlich aus.

Montag: Kammwanderung zum Dreiländereck (D, CZ, A)
Der vielleicht schönste Wanderweg an der Böhmischen Grenze geht vom Dreisessel zum Dreiländereck und zum Plöckenstein mit stetigem Traumblick über den Bayer- und Böhmerwald und - bei Fernsicht - zu den Alpen. Ob mit Schnee- oder Wanderschuhen entscheidet die Schneelage. Gemütliche gehen den Weg zurück zum urigen Berggasthaus (ca. 7 km), Fitte wandern auf Stifters Spuren über die Teufelsschüsseln nach Lackenhäuser hinunter (11 km).

Dienstag: Der graue Stein – Granitkultur in Hauzenberg
Vom Granit lebten im Bayerwald ganze Generationen. In Hauzenberg hat man einen Steinbruch in ein faszinierendes Museum verwandelt. Nach dessen Besuch und einer spannenden Führung, die Geologie mit Geschichte, Kultur und globaler Weltpolitik verbindet, gehen wir zum Gidi-Bauern, dem schönsten Granit-Bauernhof Bayerns.
Vielleicht mit Schneeschuhen (1-2 Stunden). Das Essen beim „Gidi“ wird jedenfalls schmecken.

Mittwoch: Das weiße Ungeheuer – eine Stifter-Wanderung
Unter dem Dreisessel liegt das Rosenbergergut. Hier hat im Jahre 1867 Adalbert Stifter den „großen Schneefall“ erlebt, den er unter anderem in seiner berühmten Erzählung "Bergkristall" verarbeitet. Nach einer schönen Winterwanderung (11 km; vorwiegend flach) auf gebahnten Wegen hören wir in den Originalzimmern von Stifters „weißem Ungeheuer“. Abends versuchen wir dann nach alten Rezepten die Kunst des Punschbrauens wiederzubeleben.

Donnerstag: Die Welt in der Nussschale – das Mühlviertel
Bei der Villa verläuft die Grenze zu Österreich und zum Kulturland des Mühlviertels. Eine vielfältige Bauernregion mit alten Höfen und verschneiten Feldern. Vielleicht fahren wir weit hinein bis ins Städtchen Haslach, wo eine Welt in Miniatur lebt: eine „Krippenroas“, Jahrmarktsorgeln, Geigenbauer, alte Ölmühlen ...
Oder wir machen uns im böhmischen Glöckelberg auf den romantischen Weg durch Wald und Wiesen entlang dem Schwemmkanal über die Grenze zur wunderbaren Mühlviertler Gastwirtschaft „Blauer Hirsch“ (ca. 5 km). Nebenbei begegnet uns dort der vergessene Autor Johannes Urzidil. Auf der Rückfahrt bleibt vielleicht noch Zeit für das das mächtige Stift Schlägl und seine opulente "Kerzen-Kunst".

Freitag: Durchs böhmische Niemandsland
Eine zauberhafte Wanderung (ca. 10 km; eventuell auf Schneeschuhen oder mit Egon auf Langlaufskiern) durch das verschneite Niemandsland jenseits der böhmischen Grenze. Auch der Schriftsteller Hermann Lenz liebte diese stille Gegend. Beim „Matthiasl“ in Bischofsreut hat er gewohnt. Grund genug, dort einzukehren. – Abends dann Geschichten um die Raunächte.

Samstag: Schillernde Farben – Heimfahrt und Glaszauber
Um 11 h sind wir in Passau. Vielleicht noch ins Glasmuseum, das die schönsten Schätze dieses Handwerks aus Böhmen hütet?

Die langen Abende sind Genuß- und Kreativ-Zeit in den stilvollen Wohn- und Atelier-Räumen unserer Villa. Heitere Lesungen von Raunächten & Schmugglern, Böhmisch kochen, Punsch brauen, Malen, Musik hören ...
Kurz: die Seele baumeln lassen.

Die Villa hat neue Wirte, sie sind selbst Reisespezialisten und wollen sukzessive auch eigene Programme im Haus anbieten. Vielleicht lassen wir also mal einen Ausflug weg und machen es uns im Haus gemütlich. Es lässt sich am besten vor Ort besprechen ...

Sehen Sie auch hier: Akademie-Angebote der Villa Breitenberg

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Reiseleitung:
Arthur Schnabl
tageweise kommen Egon Urmann und weitere Referenten dazu.

Leistungen

  • 7 Übernachtungen mit gutem Frühstück,
    4 mal mit Halbpension
  • kompetente Begleitperson
  • alle Fahrten und Eintritte vor Ort
  • ausführliches Karten- und Lesematerial ...

Einige Zimmer der Villa haben nicht Du/WC. Wenn es viele Anmeldungen gibt, sodass wir auch diese Zimmer brauchen, teilen sich ggf. 2 Einzelzimmer Du/WC und zahlen dann keinen EZ-Aufpreis.

Die Reise findet mit 7 – 17 Teilnehmern statt.
Sobald wir absehen können, dass wir die Mindestteil-
nehmerzahl 7 nicht erreichen, informieren wir Sie. Im
Allgemeinen wird dies 2-3 Monate vor Reisebeginn sein.
Unsere letzte Rücktrittsmöglichkeit bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist 3 Wochen vor Reisebeginn.

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Winterreise Bayerwald
Villa Breitenberg : Blick aus dem Fenster

 

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