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Radurlaub, Fahrradreisen, Radtour - Elektrorad / Ebike / Pedelec
Oberpfalz / Schwandorf / Amberg / Kastl / Seenland / Juraland

DAHOAM 3:
Hint in der Oberpfalz

Dies ist schon die 3. Reise bei der ich kleine & große Kultur-Schmankerl meiner ostbayerischen Heimat zeige. Nach dem Regental und Niederbayern jetzt also die Oberpfalz.
Ein Kulturland zwischen Vergessenheit und „Boom“. Und ein vielfältiges Landschaftsidyll von der Seenplatte („Klein-Finnland“) im Osten bis zum Juraland („ostbayerische Toskana“) im Westen.

Der historische Reichtum der mittleren Oberpfalz, die als „Ruhrgebiet des Mittelalters“ gilt, zeigt sich in schönen, freilich touristisch oft vergessenen Residenz-Städten wie Amberg und Sulzbach, auf malerischen historischen Marktplätzen wie in Kastl oder Hohenburg und in den unterschiedlichsten Schlössern und Burgruinen, die oft noch über den kleinsten Dörfern thronen. Aber auch neue Geschichte liegt am Weg: verrostete Stahlwerke und Schlackenberge (Maxhütte) oder der Innovationspark am ehemaligen WAA-Gelände von Wackersdorf.
Wie immer sind die kleinen Sehenswürdigkeiten am Wegesrand der großen Geschichte das Besondere unserer Reise: vom versteckten Rosenfriedhof bis zum M.M.Prechtl-Kabinett, vom Franziskus-Marterl am WAA-Gelände bis zur weltgrößten hölzernen inMotion-Erlebnis-Kugel nahebei. Dazu intensive Begegnungen mit Freunden und kompetenten und heiteren Persönlichkeiten dieser sogenannten Provinz.
Wir fahren viel auf kleinen Straßen, nutzen in Teilen auch den großen 5-Flüße-Radweg an Naab und Vils, mehr aber noch die genialen „Radwege-Schlaufen“, die davon abgehen. Dazu alte Bahn- und Flußradwege in abgeschiedenen Tälern z.B. an Lauterach und Schwarzer Laber.

Radweg in der Oberpfalz

Reiseleitung: Erwin Aschenbrenner;
Bei mehr als 12 Personen zudem: Susanna Kulda oder Astrid Giesen
Und beim Septembertermin ist Wolf-Dieter Koltermann dabei.

Programm:

Samstag: Zwei Treffzeiten am Bahnhof Schwandorf
1. früh um 13 h, 2. später 17 h oder 18 h nach Absprache.
Auf unterschiedlich langen Strecken radeln wir zu unserem gemütlichen 3-Sterne-Hotel *) in Steinberg am See.
13 h malerische Wege an der Naab (nach Laune 20-35 km, meist flach), abends den Direkt-Radweg an der Hauptstraße (10 km).

Sonntag: Versteckte Wege in eine untouristische Stadt
Es gibt wunderbare versteckte Wege nach Schwandorf. Durch Kiefernwald mit fantastischer Aussicht über das Naabtal, vorbei am „Blasturm“ (aus dem die Bayernhymne stammt) hinunter ins historische Zentrum. Kleine Stadtführung oder / und Besuch der berühmten Felsenkeller oder des Oberpfälzer Künstlerhauses oder ein Rad-Bummel um‘s Schloss in Fronberg oder einfach Baden – wir entscheiden nach Laune und Wetter. Der Rückweg schlängelt sich jedenfalls idyllisch entlang der Naab und (nach Lust mehr oder weniger lang) durch das Charlottenhofer Weihergebiet. (30-45 km, nur 1 kurzer Anstieg.)

Radreise Bodenwöhr

Montag: Kein „WAAhnsinn“ mehr im Forst- und Seenland
Ganz anders noch als vor Jahrzehnten lässt sich heute durch die Kiefernwälder des Taxöldner Forsts sorglos radeln. Wo sich nach dem Braunkohle-Tagebau vor 40 Jahren eine schlammige Mondlandschaft ausbreitete und 10 Jahre später auf über hundertausend fast durchweg friedliche Demonstranten gegen die Wiederaufbereitungsanlage (WAA) Wackersdorf von Polizeihubschraubern CS-Gas gespritzt wurde, ist heute ein stilles, romantisches Wald- und Seenland. In keinem ländlichen Gebiet Bayerns gibt es ein so dichtes Radwegenetz (über 700 km, teils Forstwege, teils asphaltiert).
Wir radeln am Innovationspark („BMW statt WAA“) vorbei und finden versteckt das Franziskus-Marterl: ein „stades“ Lichtungs-Idyll, das immer noch gepflegt wird. Damals der Versammlungsort für tausende christliche Atomkraft-Gegner, die sich gegen Bischof und F.J. Strauß („Widerstand = Teufelswerk“) stellten. Die Radtour begleiten Geschichte und Geschichten aus erster Hand über eine überraschende Rebellion „weit hint“ in der Oberpfälzer Provinz.
Noch Lust auf mehr? Freizeitparks an den Seen oder der Brauereigasthof Jacob oder die „größte Erlebnis-Holzkugel der Welt“, deren Eröffnung Mai 2018 geplant ist, wären weitere besuchenswerte Ziele. (Je nach Laune & Zeit: 30-50 km, nur kleine Anstiege.)
Abends dann Film und Gespräch über die Ereignisse vor 30 Jahren.

Radreisen Seenland

Dienstag: Weiterfahrt vom Seen- ins Juraland,
von der Naab zur Vils

Nochmals an Seeufern entlang, am Wildpark Höllohe vorbei, dann über die Naab und über den Berg nach Schmidmühlen. Das Städtchen an der Mündung der Lauterach in die Vils war Zentrum der Eisenschmiede und besitzt heute noch drei Schlösser und ein altes oberpfälzisches Gasthaus. – Nach dem Mittagessen radeln wir das Tal der Lauterach hoch, es gehört zu den schönsten in Bayern, der Radweg ist entsprechend! Immer am mäandernden Bach entlang ins Juraland, das mit Grund „Toskana der Oberpfalz“ genannt wird. Rechts von uns auf steilen Hängen die Wacholderheiden, links die bewaldeten Hänge des inzwischen stillen Truppenübungsplatzes Hohenfels. – Vorbei an den stolzen Ackerbürgerhäusern im bezaubernden Markt Hohenburg erreichen wir das Café im Biohof Hammermühle. 10 km noch – die Lauterach aufwärts wird immer idyllischer – zu unserem Hotel Forsthof im historischen Städtchen Kastl: familiär geführt und gute Küche („Juradistl-Biovielfalt“). (50 km, flach, meist an Seen und Flüssen ent-
lang, vormittags ein „Berg“ mit 150 hm.)

Radwandern am Fluss

Mittwoch: Klosterburg Kastl und die Residenzstadt Amberg
Der Marktplatz von Kastl liegt gleich auf der anderen Seite der Lauterach-Insel. Von dort hoch zur mächtigen Klosterburg mit ihrer imposanten dreischiffigen Kirche aus dem Jahr 1129. Die anrührende Mumie der Prinzessin Anna, Tochter von Kaiser Ludwig dem Bayern, ist hier ebenso zu besichtigen wie das Grab- und Ehrenmal des Ritters Schweppermann (man kennt ihn wegen des Kaiser-Zitats: „Jedem Mann eyn ey, dem braven Schweppermann zwey“). – Ein schöner Bahnradweg bis Ursensollen, dann noch ein paar Hügel und schon rollen wir bergab auf beschaulichem Weg durch das Ammerbachtal ins Tal der Vils und in das unversehrte historische Zentrum Ambergs (von Gotik bis Rokoko). (Gesamt ca. 25 km.)
Vielleicht ein kleiner Bummel noch per Rad vorbei am schönen Stadteingang neben der „Stadtbrille“ am Kurfürstlichen Schloss und durch den Skulpturenpark der ehemaligen Landesgartenschau. Dann ist der Nachmittag frei für die vielfältige Kultur im Luftkunstort Amberg. Für das einzigartige Luftmuseum etwa, für wertvolle Kirchen, für idyllische Cafés & Galerien, urbane Plätze und beschauliche Biergärten, für eine Plättenfahrt auf der Vils ... Oder für´s schräge Kabinett des Amberger Malers & Provokateurs M.M. Prechtl.
Auf Wunsch organisieren wir auch eine Stadtführung oder radeln zur „Glaskathedrale“ am Bergsteig (+10 km). Sie ist die letzte Arbeit des 1969 verstorbenen Bauhaus-Gründers Walter Gropius.
Unsere Räder lassen wir an einem sicheren Ort stehen und fahren 17 h mit dem Bus nach Kastl zurück.
Am Abend kommt ein Freund aus Amberg vorbei und singt mit uns nicht nur Oberpfälzer Lieder.

Radweg schön

Donnerstag: Nach Sulzbach-Rosenberg – „Ruhrgebiet des Mittelalters“
9.07 h geht der Bus (25 Min.) nach Amberg zu unseren Rädern.
Wir umgehen den lauten Direkt-Radweg und radeln beschaulich im Vilstal über die Wallfahrerorte Frohnberg und Annaberg nach S.-R. .
Eine lange Mittagspause zumindest haben wir, auch wenn ein ganzer Tag für die Vielfalt an Sehenswürdigem noch schöner wäre: Stadtmuseum (das den Weltrang des hiesigen Bergbaus belegt), Schulmuseum, historische Druckerei, Synagoge, Kirchen – und ein Literaturmuseum, z.B. mit der Urfassung der „Blechtrommel“ von G. Grass.
Man/Frau hat die Wahl. Oder genießt einfach den historischen Stadtplatz in einem netten Café oder im urigen Brauereigasthof.
Am abwechslungsreichen Rückweg nach Kastl umradeln wir Indus-triegeschichte. Das riesige Gelände der insolventen Maxhütte, noch vor 50 Jahren größtes Stahlwerk Süddeutschlands mit 5000 Arbeitern, steht teils unter (umstrittenem) Denkmalschutz. Daneben der Schlackeberg, die größte und teuerste Deponiesanierung Bayerns, bald ein Biotop.
7 km weiter das Hopfendorf Illschwang, eine europäisch ausgezeichnete Land-Idylle ... (42 km, 2 „Berge“ mit 100 bzw. 200 hm)

Radreisen Juraland

Freitag: Vielfältige „Schlaufen“ im „Silberdistelland“
Den Oberpfälzer Jura kennzeichnen steile, mit Disteln, Wacholderbüschen und weißen Felsen besetzte Trockenrasen-Hänge, vielerorts Schafherden und damit die Romantik perfekt wird: Burgruinen auf den Hügeln und dörfliche Wehr- und Wallfahrtskirchen in den Bachtälern. Dazu eine höchst artenreiche und teils seltene Flora und auch Fauna (vom Segelfalter bis zum Wendehals). Ein vergleichbar schönes Karstgebiet findet man nirgends sonst in Deutschland.
Wir radeln über den Kalvariberg ins einsame Tal des Utzenhofer Bachs. Der landschaftsgeschichtliche Lehrweg dort und andere Geheimtip-Wege des „Jurasteig“-Labels, etwa die Kuppenalb- und Wallfahrer-„Schlaufe“ bringen uns zu Kultur-Schmankerln wie dem einzigartigen Friedhof in Dietkirchen, den Felsenkellern von Niederhofen im Tal der Schwarzen Laber oder dem romanischen Karner von Pfaffenhofen. Und auch zu kulinarischen Schmankerln eines vielfach ausgezeichneten Landgasthofs.
Ob noch Zeit ist für Umwege zu Sehenswürdigem wie der berühmten König-Otto-Tropfsteinhöhle, dem Städtchen Velburg (ähnlich schön wie Kastl), dem Kaspar-Hauser-Schloss Pilsach oder der wunderbar freskierten Dientzenhofer-Kirche in Trautmannshofen? Mal sehen!
Jedenfalls treffen wir am Rückweg im uralten Lauterhofen auf die Lauterach-Quelle und einen schönen Bahnradweg, dem entlang wir uns nur noch bis Kastl runterrollen lassen brauchen. (40 - 60 km, hügelig.)
Abschiedsabend mit Foto-Rückschau und Geschenken.


Samstag: Schöne Wege zum Bahnhof Neumarkt i.d.OPf.
– an bis 13 h.
Lieber naturnah und hügelig am Schweppermann-Radweg und am alten Kanal (30 km) oder kulturnah und flacher über Pilsach (25 km)?
13 h spätestens sind wir da. Das Gepäck wird gebracht. (Und Autofahrer bringen wir – soweit nötig – zurück zu den Autos.)
Wer noch Zeit hat:
auch Neumarkt ist eine sehr sehenswerte Kultur-Stadt!

Radreise Seenland

Für E-Biker ist der 1. Termin reserviert und ideal. Hier können wir ein noch flexibleres Programm anbieten. Beim 2. und 3. Termin bestimmen die „Naturradler“ das Tempo, hügelige Ausreißer zu zusätzlichen Sehenswürdigkeiten sind da weniger möglich.
Übrigens: Auch E-Bike ist nichts für Faule! - Ohne ständiges Treten geht es nicht.
Aber man kann immer im „Wohlfühlpuls“ bleiben, auch bergauf Landschaft & Natur schauen und genießen. Ideal für Landschaftsradler, die ohne sportlichen Ehrgeiz fit bleiben wollen.

Leistungen

- 7 Übernachtungen mit Frühstück (Zimmer mit Dusche/WC)
- engagierte und kompetente Begleitperson (ab 12 Teiln. 2)
- Gepäcktransfers, kulturnahe Führung, alle Eintritte

- ausführliches Karten- und  Infomaterial

Reiseleitung: Erwin Aschenbrenner
Bei mehr als 12 Personen zudem: Susanna Kulda
Beim Septembertermin ist zudem Wolf-Dieter Koltermann dabei.

Bei gelbem Punkt („ noch wenige Plätze frei“) findet die Reise sicher statt.
Maximalzahl der Mitreisenden: 17; die Mindestteilnehmerzahl ist 7.
Um Ihnen (und Reiseleitern und Hotels) Planungssicherheit zu geben, informieren wir Sie möglichst frühzeitig, sobald wir absehen, dass wir die Mindestzahl evtl. nicht erreichen. Meist wird dies 2-3 Monate vor Reisebeginn sein. Unsere letzte Rücktrittsmöglichkeit bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist 3 Wochen vor Reisebeginn.

Frei = Frei Restplätze = Restplätze Ausgebucht = Ausgebucht

Termine 2018
30.06. - 07.07. Es gibt noch freie Plätze
28.07. - 04.08. Termin leider ausgebucht
01.09. - 08.09. Es gibt noch freie Plätze

Reisepreis: 570 €
EZ - Zuschlag: 170 €

Der Juni-Termin ist ein reiner E-Bike-Termin.

Bei Bedarf kümmern wir uns um ein Leihrad.
(Normalrad ca. 50 Euro, E-Bike 100-150 Euro für die Woche.)

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Leistungen Technische Infos
AGBs Reiseversicherung
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Radreise Lauterach

Termine 2018
30.06. - 07.07. Es gibt noch freie Plätze
28.07. - 04.08. Termin leider ausgebucht
01.09. - 08.09. Es gibt noch freie Plätze

Reisepreis: 570 €
EZ - Zuschlag: 170 €

Frei = Frei Restplätze = Restplätze Ausgebucht = Ausgebucht

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