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Literaturreise / Wanderreise
in Böhmerwald / Tschechien / Neuern / Ronsperg

„Das ist nicht ein
Wald wie sonst einer ... “

Den Böhmerwald entdecken, wo ihn keiner kennt.

Der Böhmerwald ohne Moldau und Stifter? Aber ja! Zauberhaft ist die Region zwischen Eisenstein und Taus, und keineswegs überlaufen. Hier kann man noch böhmische Landschaft und Literatur entdecken, zwi-schen Osserdramatik und Flusspoesie, zwischen Dudel-sackmusik und Nepomukstatuen. Wer Böhmen erleben will, sollte hierher kommen.

„Böhmen ist ein schönes Land. Mit vielen Städten und Flüssen und Bergen und es wachsen Gurken, Paradeiser und wilde Stachelbeeren.“ Josef Holub

PROGRAMM:

Sa.: Anfahrt mit guten Aussichten
1. Treffpunkt und Empfang: Bahnhof Domazlice 16.09 h (Ankunft des ALX 353 von Nürnberg, Abfahrt 14.05 h) Um 16.43 h geht unser Bummelzug nach Uborsko – Ankunft 17.19 h. Spaziergang zur Pension „U Jandu“ (3 Nächte). Das Gepäck holt der Wirt. Einführungsabend. Autofahrer fahren direkt zur Pension. Details im Infopaket.

So.: Literatur überall: Zu Gast beim Roten Nepomuk
Die Region um das Städtchen Nyrsko / Neuern ist reich an landschaftlichen wie literarischen Schätzen. Hans Watzlik, Hans Multerer und viele andere kommen von hier. Auch unser Favorit Josef Holub lässt sein wunderbares Buch „Der rote Nepomuk“ am Angelfluss spielen. Wir folgen den Spuren von Jiri und Pepi auf einer Wanderung von einer pittoresken Schlossruine zu einem beliebten Gasthaus und Gartenidyll. (8 oder 12 km.)

Mo.: Zwei Gletscherseen - zwei Waldaugen
Geheimnisvoll unterm Osser liegen die zwei „Augen des Waldes“, deren Schönheit schon der große, wiederentdeckte Böhmerwaldautor Karel Klostermann beschrieben hat. Zuerst gehen wir auf leichtem Weg zum Schwarzensee. Gemütliche gehen zurück, die anderen überprüfen noch ihre Kondition mit dem Aufstieg über den Spitzberg zum einsamen Teufelssee. (12 oder 14 km)

Di.: Die milde Madonna von Putzeried
Mit dem Bus zum Gedenkfriedhof des Dorfes Èervené Døevo / Rothenbaum und weiter vom böhmisch-künischen ins tschechisch-chodische Land. Von Pocinovice / Putzeried führt ein eindrücklicher Kreuzweg, dessen Bilder sich erst mit Hilfe eines mitgebrachten Taschenwerkzeugs er-schließen, zur Gutwasserkapelle, wo wir die heitere Ge-schichte einer berühmten Prügelei hören. Unsere Wanderung (8 km) endet hinter einem versteckten jüdischen Friedhof. – Nachmittags ‚rasen‘ wir per „Chodenpfeil“ nach Domažli-ce/Taus zur zweiten Unterkunft „Konšelský šenk“, ein stilles, stilvolles Hotel im Zentrum der sehr schönen Stadt (4 Nächte).

Mi.: „... heißt es Domažlice oder Taus?“ Grenzland!
Wieder nutzen wir den „Chodenpfeil“, um zum Bahnhof im Dörfchen Pila zu gelangen. Von hier erwandern wir das mythische Land der Choden, der Grenzwächter Böhmens. (7 oder 10 km) Am Weg eine herrliche Theaterwirtschaft, das Schloss Trhanov, die wunderbare Aussicht am Hrádek und ein Dorfidyll mit dem rührigen Museum des chodischen Rebellen und Helden Jan Sladký Kozina . Es zeigt und er-klärt uns die Musik und die Geschichte der Choden und warum der Familientisch beim Brand immer als erstes gerettet wurde ... Gegen Abend eine kleine Stadtführung. Und wenn möglich, kommt später Herr Procházka vorbei, der schon seit 25 Jahren die verschwundenen Grenzdörfer erforscht.

Do.: Schlossruine und Niemandsland
Der Zug bringt uns ins Städtchen Pobezovice/ Ronsperg, wo wir ein fantastisches Schloss besuchen, das langsam aus dem Verfall zu seiner europäischen Bedeutung zurückgeführt wird. Um die Jahhundertwende wohnten hier Jindrich Couden-hove-Kallerghi und seine japanische Frau Mitsuko mit 6 Kindern, darunter Richard, der zum Vordenker des geeinten Europas wurde. Auf verwaisten Waldstraßen geht es weiter Richtung Grenze ins Niemandsland. Malerisch ist es dort, und auch ein bisschen traurig. Nur alte Grundmauern und wilde Obst-bäume erinnern an die verschwundenen Dörfer. Bei der gewaltigen Ruine des Augustinerklosters Pivoò / Stockau kehren wir in eine urige Wirtschaft ein. Dann ist Zeit für Spaziergänge in der zauberhaft-nachdenklichen Umgebung. Vielleicht finden wir wieder Scherben im ehemaligen Glashüttendorf oder/und wir steigen zur Ruine Starý Herštejn / Hirschstein mit dem wunderbaren Blick über das Grenz-gebirge.

Fr.: Wo kommen die Wassertrompeter her?
Böhmen hat viele reizende Orte, in denen „die Zeit stehen geblieben ist“ (B. Hrabal). Einer ist gewiss das Renaissance-Städtchen Horšovský Týn / Bischofteinitz. Kein Touristen-rummel, nur historische Beschaulichkeit. Wir besuchen das alte Schloss und sitzen im gemütlichen Straßencafé oder im Park. Nachmittags spazieren wir vom Mühlendorf Schütt-arschen auf den Laurenziberg mit einer frühgotischen Kirche (5 km). Am Rückweg im Zug ein literarisches Gedenken an den Nachbarort Wassertrompeten. Weltliteratur hat hier gespielt! Wir sagen nur: Herzmanovsky!

Sa: Das Lustigste kommt zum Schluss
Für die, die noch Zeit haben, gibt es eine kurze Wanderung zur schönen Stadtaussicht „Veselá Hora“ („Lustiger Berg“). Die Rückfahrt im Zug ist direkt von Domažlice möglich. Fast stündlich gehen Züge in Richtung Nürnberg und München. Wir helfen Ihnen mit dem Gepäck zum Bahnhof zu kommen..

BmB-Fans aufgepasst:
Unsere neue entdeckte Reiseleiterin Katka Karl-Brejchová begleitet die Reise. Arthur Schnabl und/oder Erwin Aschenbrenner werden vielleicht auch noch einen Tag vorbei-schauen.

Reiseleitung:
Katka Brejchova

Leistungen

- 7 Übernachtungen mit Halbpension
- eine engagierte und kundige Begleitperson
- alle Eintrittskarten und alle Fahrten in Tschechien
- Wanderführungen, Lesungen, Gespräche
- ausführliches Karten-, Info- und Lesematerial

Reisebegleiter: Katka Brejchova


Die Reise findet mit 7 – 17 Teilnehmern statt.
Sobald wir absehen können, dass wir die Mindestteil-
nehmerzahl 7 nicht erreichen, informieren wir Sie. Im
Allgemeinen wird dies 2-3 Monate vor Reisebeginn sein.
Unsere letzte Rücktrittsmöglichkeit bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist 3 Wochen vor Reisebeginn.

Reise ist zur Zeit nicht im Angebot.


Preis: 590 €, Einzelzimmer: + 95 €

Frei = Frei Restplätze = Restplätze Ausgebucht = Ausgebucht

 

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Ein Blick durch verschlossene Türen
Ein Blick durch verschlossene Türen

 

Reise ist zur Zeit nicht im Angebot.


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Blick von unserem Quartier Hotel Zach
Blick von unserem Quartier Hotel Zach

 

 

 

 

 

Der Hundskopf-das Wappen der Choden
Der Hundskopf - das Wappen der Choden

 

 

 

 

 

Blick auf den Osser
Blick auf den Osser von Nyrsko aus

 

 

 

 

 

Bahnhof von Zelena Lhota
Waldbahnhof von Zelená Lhota / Grün

 

 

 

 

 

 

Domazlice Altstadt
Die schöne Altstadt von Domazlice

 

 

 

 

 

 

Teufelssee
Der sagenumwobene Teufelssee

"... und bade deinen Blick in der kunklen, sagen-reichen Flut."
Karel Klostermann

Loucim
Auf den Spuren des "Roten Nepomuk"