Urlaub & Kultur-Reisen: Bayern / Eichstätt und Umgebung

Bayern, wo´s kaum einer kennt

Geflügelte Worte sind eine Sache für sich, aber es ist wahr, dass auch das Schweifen in die Nähe lohnt. Das bei Touristen aus aller Welt beliebte Bayern beinhaltet wahrlich mehr als immer nur Andechs, Neuschwanstein und die Oktoberfest-Wiesn. Diese Reise zeigt Bayern, wo es nur wenige kennen, aber pfeilgrad (wie der Bayer sagt) deswegen erspart man sich allen Rummel und genießt in Ruhe die Kulturschmankerln, die man andernorts nicht findet.

Für Abwechslung, schmucke Städtchen und malerische Landschaft ist gesorgt, die Fahrten sind kurz, die Wanderungen nie strapaziös, das Quartier schlicht wunderbar, kurzum: eine beschauliche und herzerfrischende Reise.

Reisebegleiter: Dr. Gerd Burger

Hl. Jungfrau Maria von der Kirche St. Walburga in Eichstätt

Hl. Jungfrau Maria von der Kirche St. Walburga in Eichstätt

Programm:

(nach heutigem Stand der Dinge; wir gehen davon aus, daß bis zum September die Museen wieder alle geöffnet sind, daß man wieder mit der Eisenbahn fahren kann, ohne als tollkühn zu gelten, etc.)

MO, 7.9. – Anreise, erste Erkundung von Ingolstadt. Treffpunkt in Ingolstadt um 14 Uhr (falls nicht für alle machbar, wird für die später anreisenden Gäste ein zweiter Treff für 15:30 Uhr angepeilt) am Hauptbahnhof. (Aufgepaßt! Es gibt 3 = drei! Bahnhöfe; der Reiseleiter weiß aus herber Erfahrung, warum er diese Warnung ausspricht!) Ingolstadt ist mit dem Zug gut zu erreichen, zudem ist es eine reizvolle, dabei nicht allzu bekannte Stadt. Wir drehen eine Runde durch die Altstadt, besuchen das Liebfrauenmünster, ein Meisterwerk der Spätgotik, klären vorher ab, ob wir lieber kurz das Bayerische Armeemuseum im Herzogsschloß besichtigen wollen (spannend und beileibe nicht so militärisch fixiert, wie man denken könnte) oder das Museum des Ersten Weltkriegs im imposanten Reduit Tilly, oder – ganz zur Corona-Krise passend – das Medizinhistorische Museum im prächtigen Barockgebäude der immerhin schon 1472 gegründeten Universität. Anschließend fahren wir gemeinsam nach Eichstätt (30 Min. Zugfahrt), wo wir unsere Zimmer im stilvoll renovierten Gästehaus der Benediktinerinnenabtei St. Walburg (mit barockem Garten nur für die Gäste) beziehen.

DI, 8.9. – Eichstätt – Residenzort von Bischöfen, Fürstbischöfen und Napoleons Stiefsohn Eugène Beauharnais, Herzog von Leuchtenberg, Fürst von Eichstätt. Nach dem Frühstück Erkundung der Abteikirche St. Walburg samt Alexiuskapelle und Walburgagruft, dann Stadtführung mit gotischem Dom, Residenzplatz, Schattners Diözesanmuseum; Karljosef Schattners Umbau der alten Unibibliothek, Günter Behnischs neue Unibibliothek etc., insgesamt eine Pracht und Vielfalt, die sich mit Passau und Salzburg messen kann. Danach angenehme Mittagsrast. Am Nachmittag Besuch des Juramuseums in der bischöflichen Willibaldsburg mit den berühmten Solnhofener Versteinerungen & dem „Hortus Eystettensis“ (alles andantino, versteht sich) – oder aber flanieren auf eigene Faust und/oder Ausruhen im Garten des Gästehauses.

MI, 9.9. – Wir lernen unsere Pappenheimer kennen & lieben. So viel Schönes so nah beieinander – kurze Fahrt, schon sind wir in Pappenheim: intakte Altstadt, imposante Burg. Plus: ein sehenswerter jüdischer Friedhof, ebenso eine Preziose der Romanik. Weiter im Zug nach Weißenburg (ehedem Reichsstadt, zudem Geburtsort der Reiseleiterlegende Arthur Schnabl) – ein Altstadtidyll, wie man es sonst nur aus Rothenburg oder Dinkelsbühl kennt: hier ohne den Rummel drumherum. Stadtmauer, Stadttor, verwinkelte Gassen, schöne Plätze & überall kleine Überraschungen, z.B. romanische Würfelkapitelle im Café. Die Rückfahrt nach Eichstätt ist ein Klacks; Unermüdliche haben sogar Zeit für eine kleine Wanderung an der Altmühl.

DO, 10.9. – Eichstätt: Natur, Romanik, Barock, un/orthodoxes Bauen. Heute bleiben wir in Eichstätt. Zunächst machen wir eine lohnende Wanderung zu einem Skulpturengarten, inspiriert von Picassos Kriegsmemento „Guernica“. Danach bummeln wir ausgiebig durch den barocken Hofgarten Gabrielis, der nach der Säkularisation dem Zeitgeschmack der neuen Zeit entsprechend im Stil der Englischen Gärten umgestaltet wurde; im Zuge des Umbaus der herzoglichen Sommerresidenz zum Sitz der Verwaltung der katholischen Universität wurde abermals als barocke Anlage angelegt, die heute mit einem Arboretum von mehr als fünfzig Arten Bäumen bzw. Sträuchern u.a. die Funktion eines botanischen Gartens übernimmt. Auch den Nachbau des Heiligen Grabs in der Kapuzinerkirche Heilig Kreuz, einst zum Schottenkloster in Regensburg gehörend, besuchen wir: der Stifter ließ hier um 1166 eine verkleinerte Nachbildung des Heiligen Grabes Christi in Jerusalem errichten und um dieses Grab eine Rundkirche erbauen, die heute in der Kapuzinerkirche steht. Zur ökumenischen Rundung gehen wir auch noch in die russisch-orthodoxe Kirche des Collegium Orientale: Näheres dazu vor Ort.

FR, 11.9 – Beilngries und Berching. Zwei kurze Fahrten bringen uns in zwei romantische Städtchen, deren hundert Reize wir uns auf der Netzhaut zergehen lassen – in Berching kommt die Musik dazu. Das Museum zu Ehren des berühmtesten Sohnes der Stadt, Christoph Willibald Gluck, punktet mit einer 40-minütigen Multimedia-Präsentation über das Leben und Werk des Komponisten, die den Lebensweg Glucks von seinem Geburtsort über Stationen in Böhmen, Wien, Mailand, London, Paris etc. mit Bildern illustriert und mit Musikbeispielen rundet. Hier rückt das Leben Glucks in unmittelbaren Bezug zu seiner Musik; Hörbeispiele bringen einem Werdegang, Werk und Entwicklung des großen Neuerers der Oper nahe. Schade, dass heute schon der Abschiedsabend ist.

SA, 12.9. – Fahrtende. Ein letztes gemeinsames Frühstück, dann bringen uns VW-Bustaxis mit unserem Gepäck zu Bahnhof, der in Eichstätt etwas außerhalb der Stadt liegt. Von dort sind es rund 30 Minuten bis Ingolstadt. Wollen Sie in Regensburg verlängern oder im Gästehaus des Klosters Weltenburg noch etwas Stille tanken? Wir geben Ihnen gerne Tipps.

Leistungen

  • 5 Übernachtungen mit Halbpension
  • Kompetente Reisebegleitung
  • alle Fahrten laut Programm
  • Führungen, Eintritte

Maximalzahl der Mitreisenden: 12 || Mindestteilnehmerzahl: 6

Um Ihnen (und uns, insbes. Reiseleitern und Hotels) Planungssicherheit zu geben, informieren wir Sie möglichst frühzeitig, sobald wir absehen, dass wir die Mindestzahl eventuell nicht erreichen. Im Allgemeinen wird dies 2-3 Monate vor Reisebeginn sein. Unsere letzte Rücktrittsmöglichkeit bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist 3 Wochen vor Reisebeginn.

Reisedaten:

Termine 2020
07.09. – 12.09. Nur noch wenige Restplätze vorhanden

Reisepreis: 720 €
EZ – Zuschlag: 90 €

Frei = Frei Restplätze = Restplätze Ausgebucht = Ausgebucht

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Wenn es in Eichstätt regnet...

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Kirche St. Walburga in Eichstätt

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Gotische Gänge im Domaschatzmuseum von Eichstätt

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Burg Pappenheim, majestätische Dominante der Perle an der Altmühl

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Weidenkirche in Pappenheim

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Blick auf Weißenburg von der Festung Wülzburg

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Weißenburger Stadtmauer

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Weißenburger Altstadt

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Turm von Andreaskirche in Weißenburg

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Gassen in der Altstadt von Weißenburg

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Türme der Kirche St. Walburga in Beilngries

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Berchinger Stadtmauer

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Berchinger Stadtmotive

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Abendstimmung in Berching

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