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Oberpfälzer Wald:
Radeln zwischen Waldnaab und Böhmerwald

Die kleinen Dinge sind es, die das Herz erfreun: Hügel mit schmucken Kapellen, Bäche wild oder mäandernd, Seen in Steinbrüchen, zum Baden einladend, Bahnradwege durch Wald, Moor und Teichenland, kurvige Sträßchen durch malerische Dörfer, schöne Einkehr in Biergärten und Cafes. Passend dazu spannende Begegnungen in einer (vermeintlich) provinziellen Kultur und eine Kulinarik, die mit ihrem bäuerlich gebrauten ungefilterten Zoiglbier und schmackhaft-gesunden Oberpfälzer Brotzeiten ins Unesco-Kulturerbe will. Auch Superlative fehlen nicht – vom tiefsten offenen Bohrloch weltweit über den längsten Bahnradweg in Bayern bis zum „schönsten Basaltkegel Europas“ (A. Humboldt). Unser klassisches Motto „Natur- und Kulturlandschaftsradeln“ lässt sich hier ideal umsetzen.

Die Tagestouren sind mehr oder weniger hügelig zwischen 35 und 60 km und haben abwechslungsreiche Natur-, Kultur- und Begegnungspausen. Meist radeln wir auf ländlichen verkehrsarmen Straßen, oft sind es naturnahe Radwege, manchmal Forstwege und selten – z.B. entlang Bächen oder durch alte Alleen – auch holprige Wege.

Der erste Termin ist nur für E-Biker, bei den weiteren Terminen geben „Natur-Radler“ das Tempo vor.
Bei Leihrad-Bedarf helfen wir.

Kurzfassung der Reiseausschreibung aus unserem Katalog 2022.
Bitte HIER Ausschreibung im Katalog 2022 von Begegnung mit Böhmen klicken.

Reiseleitung: Erwin Aschenbrenner + Freunde (siehe rechts)

1. Termin mit Wolfgang Fröse

2. und 3. Termin mit Astrid Giesen

Dazu Tages-Referenten von vor Ort:
Hans Pausch aus Lennesrieth und
Karl Wittmann aus Neustadt/Waldnaab

Bocklradweg bei Pleystein (links Markt-Kirche, rechts Rosenquarzfelsen)

Bocklradweg bei Pleystein (links Markt-Kirche, rechts Rosenquarzfelsen)

Für eine Proto-Reise  Mai 2021, vorbereitet mit Hans und Karl, durchgeführt dann mit Wolfgang Fröse habe ich HIER eine bunte Ausschreibung als pdf zusammengestellt.

 

Bildergalerie: Radwege und Ausblicke im Oberpfälzer Wald
Alle Fotos sind von Erwin Aschenbrenner und Mitreisenden

 

Programm:
Radeln im Oberpfälzer Wald – zwischen Waldnaab und nördlichem Böhmerwald / Český les

Sa.: Anfahrt zum Hotel Hölltaler Hof  – Insbesondere für Autofahrer Treff 2 dort um 18 Uhr.
Für Zugfahrer: Treff 1: Bahnhof Weiden, 16 Uhr; wir radeln noch über den hübschen Marktplatz, können uns gern auch dort 16.15 Uhr im Café am Alten Rathaus treffen.
Weiter durch den schönen Stadtpark und durch die Vorstadt, entlang dem Flutkanal mit Fischtreppe zur Waldnaab, dann ein recht steiler Waldweg erst entlang des Krebsbach, später entlang des Gleitsbach hoch zum Hotel in Oberhöll.
Es sind ca. 10 km, ein erstes Reinschnuppern in die Oberpfälzer Landschaft, das Gepäck wird natürlich per Auto  gebracht.

Zum Vergrößern auf das Bild klicken!
Alle Fotos sind von Erwin Aschenbrenner und Mitreisenden

Frühlingsblick auf Burg Leuchtenberg

Frühlingsblick auf Burg Leuchtenberg

So.: Leuchtenberg und Lerautal (30-35 km, hügelig; + 3-5 km Wandern/Spazieren).
Die Burgruine Leuchtenberg, auch „Akropolis der Oberpfalz“ genannt, zieht Blicke von Weitem an. Auf verschlungenen Pfaden sind es knapp 15 km bis zur Burg, zwischendrin immer wieder leichte und längere Abfahrten, die beiden ersten und letzten km gehen freilich recht steil hoch. Es lohnt aber unbedingt: sowohl die Burg mit ihrer Geschichte und ihren schönen Innenhöfen, als auch die Traumblicke von dort über den Oberpfälzer Wald. Im Dorf Leuchtenberg kündigen wir uns bei einem schönen Biergarten zum Mittagessen an. Vorher oder nachher können wir noch durch das zauberhafte Lerautal schlendern, zu Fuß oder (wer es holprig mag) auch per Rad. Das Tal hat mit Recht die große Auszeichnung als „zweitschönstes Waldgebiet Deutschlands“ erhalten. Im Wald verstreut liegen mystisch anmutende  Granitfels-Blöcke wie zum Beispiel das sagenumwobene Teufelsbutterfass. Der Höhepunkt für Badefreaks ist sicher das versteckte Idyll eines Steinbruchsees.
Auf unserem Rückweg erleben wir (ob wandernd oder radelnd) nochmals ein Stück die romantische Wolfslohklamm, durch die sich der Leraubach schlängelt. Weiter geht es dann sicher auf dem Rad und kleinen Landstraßen durch wunderschönes Dorf- und Hügelland: etwas schneller kommen wir über Irschenrieth, dann  am Gleitsbach hoch nach Oberhöll, mehr Zeit brauchen wir über Kaimling, weil dort Badesee und/oder Kaffeepause warten, dahinter ein kurzes Stück dem Flüßchen Luhe entlang und weiter hoch mit schönen Ausblicken auf Roggenstein und hinunter nach Letzau/Oberhöll.
Abendessen haben wir heute auswärts: entweder gehen wir zu Fuß 1 km steil hoch (mit dem Rad 3 km) zum Fischerberg, mit großartiger Aussicht vom „Vierlingsturm“ und Brotzeit in der urigen Strobelhütte. Oder wir radeln 1 km zu Frau Wittmann in das bodenständige Wirtshaus „Zum Grünen Baum“ in Letzau.

Blick von der Burg Leuchtenberg

Blick von der Burg Leuchtenberg

Mo.: Zum größten Rosenquarzfelsen Europas (45 km, hügelig).
Kultur- und BmB-Freund Hans Pausch begleitet uns heute durch seine Heimat. In knapp 30 Minuten sind wir am Bockl-Radweg und nützen ihn die nächsten 15 km. Erste Sehenswürdigkeit: das Burgidyll Waldau: die Burg selbst hat Zutrittsverbot, dafür schauen wir in die Kirche mit drei besonderen Akanthusaltären. Weiter am Bahnradweg, stetig leicht bergauf bis zur Aussteigestelle beim Fahrenberg auf über 600 hm, einstmals bei den Skifahrern beliebt. Von dort können auch wir es bergab laufen lassen bis zu unserem Hauptziel: der stolzen kleinen Stadt Pleystein, die einen schönen Marktplatz mit neugotischer Pfarrkirche hat. Aber die große Sehenswürdigkeit kommt erst dahinter: ein spektakulärer Rosenquarz-Felsen, der größte Europas,  um den sich der Stadtweiher und der Großteil der Altstadt schmiegt. Auf dem Felsen ein Kloster mit neubarocker Wallfahrtskirche. Ein ländliches Idyll mit fantastischer Aussicht über den grenznahen Oberpfälzer Wald/ Český les.
Nach dem Mittagessen in einem Terrassen-Cafe in Pleystein geht es durch das Zottbachtal mit seiner erlesenen Sagen- und Kunstwelt wieder zurück. Der Amberger Franz von Schönwerth, dem sogar die Brüder Grimm huldigten, hat Mitte des 19. Jahrhunderts in diesem von vielen Mühlen belebten Tal die meisten seiner Oberpfälzer Sagen und Märchen gesammelt, Künstler haben Skulpturen dazu gebildet, wir machen an den schönsten der Orte Pausen und lassen uns Geschichten von Holzfrulerl, Nixen und Wassermännern vorlesen. Eine Tour mit zahlreichen Pausen also, passend dazu der Ausklang im wunderschönen Garten von Hans und Marianne Pausch, neben der Dorfkirche von Lennesrieth.
Von dort ist es keine Radelstunde mehr zurück ins Hotel.

Blick vom Rosenquarzfelsen auf den Oberpfälzer Wald

Blick vom Rosenquarzfelsen auf den Oberpfälzer Wald (mit Astrid und Hans)

Di.: Böhmische Luft schnuppern (52 km, leicht hügelig).
Wir nehmen wieder die schnellste Verbindung zum Bockl-Radweg. Heute nützen wir den längsten Bahnradweg Bayerns anders und bis zu 45 km lang. Wobei wir ihn zunächst bei der Pfalzgrafen-Stadt Vohenstrauß für ca. 10 km verlassen, weil wir die Stadt, ihr Schloss und die schönen, von der Bahnstrecke abseitigen historischen  Wege (Pfalzgraf-Weg, mittelalterliche Heeresstraße)  sowie aktuelle Plätzen (vom „Arschloch von Braunetsrieth“ bis zu einer angesagten Bäckerei – aus der wir Brotzeit mitnehmen könnten) entdecken wollen.  Erst hinter Pleystein bei Lohma kommen wir wieder auf den Bahnradweg, er führt uns vorbei an schönen Höfen und Gärten und – allen Autofahrern von Westdeutschland nach Tschechien bekannt – dem Grenzmarkt Waidhaus. Bald nach dem Ort geht es nochmals weg vom asphaltierten Bocklweg auf Forstwege und einem versteckten Übergang ins Böhmische Niemandsland: Wald, Moor, zerfurchte Wiesen, Hofruinen und verfallene Kasernenbauten – dann plötzlich eine alte gepflasterte Allee und das Kolowrat-Jagdschloss Dianaberg, malerisches Bild in verlassener Landschaft. Die Grenzsoldaten sind weg, die Bauten meist Ruinen und das Schloss leer. Kommen dennoch Menschen wieder zurück? Es gibt verstreut Häuser, die renoviert werden, vorerst wohl nur für einsame Wochenenden. Die Wiesen und uralten Bäume vor dem Schloss und auch der schöne Schlossbogen sind ein wunderbarer Ort für eine Brotzeitpause.
Auf der holprigen Schlossalle geht es zum bekannten Grenzübergang Tillyschanz, 5 km „Paneuropa-Radweg“ von Eslarn entfernt. Ob wir Zeit haben, um hier an der Grenze noch ein uriges Gasthaus oder in Eslarn ein schönes Cafe zu besuchen? Mal sehen. – Eslarn ist alleine schon sehenswert als eine der nur fünf Gemeinden, die ein Zoigl-Denkmal haben und ein Kommunbrauhaus, das die Maische für die örtlichen Kleinbrauer liefert und unabdingbare Voraussetzung für das originale und frische Oberpfälzer Zoiglbier ist. Der Granit-Türstock des Eslarner Kommunbrauhaus weiß dementsprechend: „Jeder Tag ohne Zoigl ist ein Gesundheitsrisiko.“ Wir sind erstmals angekommen in der immateriellen bayrischen Kulturerbe-Tradition des Zoigls.
Eslarn ist auch das östliche grenznahe Ende des Bocklbahn-Radweges. Von hier können wir entweder 15 Uhr oder 18 Uhr per Bus zumindest bis Vohenstrauß zurückfahren.
Nur Sportler schaffen vielleicht noch die 30 km (ohne Abkürzungen, nur auf Bahnradweg sind es sogar 40 km) auf dem Rad zurück.

Schloss Dianaberg im Böhmischen Niemandsland - Wird es mal wieder besiedelt?

Schloss Dianaberg im Böhmischen Niemandsland – Wird es mal wieder besiedelt?

Mi.: Weiterfahrt zum Haus Johannisthal an der Waldnaab (40 km, leicht hügelig).
6 km lang und 150 hm geht es stetig bergab bis zur Waldnaab, wo die Max-Reger-Stadt Weiden eine sehr schöne Naturbad-Anlage  angelegt hat und einen hübschen Stadtpark, der sich dem Mühlbach und der mittelalterlichen Stadtmauer entlang zieht. Über den Bach kommen wir entlang enger Gassen zur größten modernen, neoromanischen Kirche der Oberpfalz, die innen mit Jugendstil überrascht. Dann zum Marktplatz – ein Augen-Genuß sind die bunten Bürgerhäuser durchgehend links und rechts, viele davon mit hoch wertvollen Renaissancegiebeln. Das Alte Rathaus in der Mitte trennt Oberen und Unteren Markt, auf letzterem ist mittwochs Wochenmarkt. Wir lassen uns in der Stadt ein bisserl Zeit – die einen vielleicht für das Waldnaab-Naturbad, die anderen für die ansehnlichen Tafeln am Unteren Tor, die uns über die beachtliche Stadtgeschichte informieren oder/und für den Wochenmarkt.  Treff könnte am Ende das Rathaus-Cafe unter dem Glockenspiel sein, das für uns um 11.35 Uhr erklingt.
<Möglicherweise organisieren wir auch, Autos der Mitreisenden zunächst bis zum Bahnhof Weiden nachzuholen.>
Von Weiden aus geht es auf dem Paneuropa-Radweg entlang der Waldnaab weiter, wir überqueren mehrmals den Fluß, haben immer wieder einen schönen Blick auf die Flußauen und auf uralten Baumbestand und können ökolgische Fischtreppen bewundern … Ein Ministück radeln wir sogar nochmals auf dem Bockl-Radweg, nämlich auf seinem westlichsten Ende in der  Landkreis-Hauptstadt Neustadt. Sie erhebt sich mit ihren mittelalterlichen Bürgerhäusern, der barocken Georgskirche, 2 Schlössern (eines davon gehörte den böhmischen Lobkowitzern) und einem in die Stadtmauer integrierten Barockgarten mächtig über der Waldnaab. Es ist Zeit zur Mittagspause – ob am geschäftigen Marktplatz mit seinen vielen Freisitzen oder in einem behaglichen Innenhof oder einem Biergarten an der Waldnaab.
Nachmittags geht es wieder ins Grüne, nochmals überqueren wir die Waldnaab, müssen den Uferweg verlassen und radeln ein Stück auf dem Zoigl-Radweg in kleinen Serpentinen fast 100 hm hoch zur St. Anna-Kirche auf dem Mühlberg. Unten fließt die Waldnaab in einer schwer zugänglichen Schlucht zwischen Windischeschenbach und Neuhaus. Die beiden nur vom Fluß getrennten Nachbarorte haben beide ihr eigenes Kommunbrauhaus und gelten als das Zentrum der Zoigl-Tradition, die Anspruch erhebt, von der Unesco als immaterielles Kulturerbe anerkannt zu werden. Wir heroben haben immer wieder schöne Panorama-Blicke, sowohl nach Osten hinüber nach Floß und Richtung böhmischer Grenzwald, als auch nach Norden auf Steinwald und Fichtelgebirge. Kurz vor Windischeschenbach kommt ein 83 m hoher Turm in den Blick – es ist zumindest für Geologen der berühmteste Turm der Oberpfalz und gehört zur Umweltstation „GEO-Zentrum an der Kontinentalen Tiefbohrung„. Wer will – ein kleiner  Schlenker bringt noch hin. Auch wenn wir keine Zeit für die sehenswerte erdkundliche Ausstellung  dieses Umwelt- und Forschungsprojektes haben, zumindest einige der Bohrspitzen, die vor etwa 30 Jahren über 9 km tief in das am Ende 300 Grad heiße Gestein der Erdkruste vordrangen, kann man im Eingangsbereich bestaunen.
Ab dem Turm geht es nur noch hinunter zur Fichtelnaab, nochmals ein wunderbarer idyllischer Uferweg, der uns zurück an die Waldnaab bringt und zu unserem 2. Hotel mitten in einem Naturschutzgebiet, dem „Mini-Canyon“ der Waldnaab.
<Autofahrer können beim Bohrturm oder schon vorher zum Bahnhof Windischeschenbach abbiegen (5-10 Radminuten), um die Autos nachzuholen. Der Zug braucht 12 Minuten zum Bahnhof Weiden – übrigens eine Traumstrecke entlang der Waldnaab, sogar die Wanderwege kommen dem Fluß selten so nah wie die Gleise.>
Auch unser Haus Johannisthal liegt absolut idyllisch und ruhig, optimaler Ausgangspunkt für Touren durch das immer bekannter werdende Oberpfälzer Radler-Eldorado.
Abendessen im Haus, Buffet mit warmen Essen (auch vegetarisch/vegan).

Neustadt über der Waldnaab - Blick vom Norden

Neustadt über der Waldnaab – Blick vom Norden

Do.: „Schönster Basaltkegel Europas“ und Sauerbachtal (45 km, hügelig).
Heute führt uns Karl Wittmann, profilierter Kenner der Lokalpolitik, in seiner spannenden Heimat. Es geht durch ein bezauberndes Hügel- und Vulkanland, das schon Alexander von Humboldt zu rühmen wusste. Die ersten 10 km stetig bergauf vorbei an Schloss Wildenreuth nach Friedersreuth, von wo wir einen beeindruckenden Ausblick auf den Oberpfälzer Wald um den Vulkankegel vor uns haben. Und nach schwungvoller Abfahrt entlang der Schweinnaab hinunter in den Weiler Schwand machen wir noch einen Halt bei einem der schönsten Wegkreuze des Oberpfälzer Waldes. Dann geht es hoch ins Dorf Parkstein am Fuße des Basaltkegels. Vielleicht nehmen wir uns Zeit für das Museum, jedenfalls besteigen wir zu Fuß den Basaltfelsen für eine nochmalige weite Aussicht. Eine der innovativsten und prosperierendsten Industriebetriebe der ohnehin wirtschaftlich aufstrebenden Oberpfalz hat sich östlich gleich unterhalb des Basaltkegels angesiedelt – als ehemals für Wirtschaftsprojekte zuständiger Beamter im Landkreis Neustadt/Waldnaab kann Karl auch dazu kompetent erzählen. Wir sehen unsere künftige Radstrecke zwischen orgineller Firmenvilla und ausgedehntem Firmengelände hindurch hinunter zum Süssenloher Weiher gehen. Von dort gibt es einen versteckten malerischen  Waldweg den Sauerbach hoch (vielleicht mit Einkehr in der urigen Sauerbachhütte). Am Ende wieder auf schwungvollen Straßen hinunter zu unserem Hotel an der Waldnaab. Nochmals gibt es das Abendessen als Halbpension vom Buffet.
Alternativen zum Parkstein-Ausflug wären – insbesondere bei Schönwetter – eine (freilich bergige) 50-km-Tour in den den Naturpark Steinwald im  südlichen Fichtelgebirge mit der spektakulären Felsenburg-Ruine Weißenstein und dem Traumblick vom Oberpfalzturm (946 hm) auf Oberpfalz und Oberfranken. Oder eine freilich mit 60 km Länge ebenfalls anspruchsvolle Tour durch schöne Hügellandschaft zur Prämostratenser-Abtei  Speinshart.

Blick auf den Basaltkegel Parkstein

Blick über Raps auf den Basaltkegel Parkstein (Protoreise Mai 2021)

Bildergalerie: Radwege und Ausblicke im Oberpfälzer Wald
Alle Fotos sind von Erwin Aschenbrenner und Mitreisenden

Fr.: Fichtelnaab, Seenland, Teichpfanne und Waldnaab-Schlucht (45-65 km, hügelig)
bilden die wohl malerischste Landschaft im Oberpfälzer Wald, zudem zauberhaft erschlossen mit Steinwald-, Karpfen-, Vizinalbahn-, Waldnaab- und Zoigl-Radweg. Sie führen uns vom Uferweg an der Fichtelnaab weg zu den malerischen Landschlössern Reuth und Thumsenreuth mit dem Badesee Erlenweiher, dann hinunter zum Haferdeckfelsen und zwischen den Muckenthaler Waldseen hindurch zum hübschen Badesee „Kipp“, wo ein Halt bei warmen Wetter nicht nur für Badende schön ist. Dort entscheiden wir, wie weit wir auf dem Vizinalbahnradweg (vicinus=lateinisch für Nachbar, die Bahnstrecke sollte auch die ‚Nachbar’Dörfer erschließen) durch die Waldnaabauen fahren. Verlassen wir gleich die reiche Karpfenregion und biegen südlich ab nach Falkenberg oder genießen wir noch den Rundblick über das „Land der tausend Teiche“ und Sümpfe von der hölzernen „Himmelsleiter“ oder schaffen es gar noch zum Fischhofpark, dem ehemaligen Sommersitz der Waldsassener Äbte, nun Gartenschaugelände der Landkreishauptstadt Tirschenreuth? Geplant ist jedenfalls in einer Zoiglstube in Falkenberg einzukehren, unsere vierte wichtige Zoigl-Gemeinde mit Kommunbrauhaus. Und vielleicht haben wir auch noch Zeit für die historisch wie aktuell bedeutsame Burg. Graf von der Schulenburg (nach 1934 bis zur für ihn demütigenden Überbringung der Kriegserklärung an Stalin 1941 war er Botschafter in Moskau, bei der Widerstandsgruppe Stauffenberg war er als Außenminister vorgesehen, 1944 ermordet) hat die Burg Falkenberg noch als seinen Rentnersitz ausbauen lassen, seine Familie bewohnte sie bis 2009.  Heute ist sie ein exklusives Hotel mit 8 Zimmern und einem Schulenburg-Museum. Für die Hotelgäste wurde eigens ein Aufzug durch den Granitfelsen geschlagen.
Der viel kürzere Rückweg führt entlang dem wohl spektakulärsten Teil der Waldnaab, eine kleine Schlucht mit riesigen bemoosten Granitfelsblöcken.  Für etwa 5 km müssen wir uns entscheiden, ob wir den idyllischen, aber holprigen Wanderweg direkt am Bach oder den bequemeren Radweg über einen Hügel parallel dazu nehmen – oder uns in zwei Gruppen teilen. Ab der Blockhütte (mit schönem Biergarten – falls Zeit ist, kehren wir ein) geht es aber wieder gemeinsam auf guten Wegen weiter, ein Stück noch entlang der Waldnaab, dann mit dem Frombach hoch nach Neuhaus. Dort ist auch unser Abschiedsabend, in DEM Zentrum der Zoiglbier-Tradition und der Heimat des bekannten Zoigl-Botschafters Norbert Neugirg. Meist hat der Schafferhof auf, in dem seine „Altneihauser“ proben. Aber auch die Zoiglwirtschaften der Kleinbrauer nebenan haben charmante Vorzüge! Die Heimfahrt per Rad ins Hotel braucht dann jedenfalls nur noch 15 Minuten.

Muckenthaler Teichland

Zwischen den Muckenthaler Seen (Protoreise Mai 2021)

Sa: Rückfahrt nach einem gemütlichen Frühstück – 10 Radminuten sind es zum Bahnhof Windischeschenbach. Das Gepäck wird vormittags zum Bahnhof gebracht.
(Wer noch Zeit hat vor der Abfahrt, dem kann ich sehr die Ausstellung „System Erde“  am Bohrturm oberhalb der Fichtelnaab empfehlen; oder einfach einen Spaziergang vor der Haustüre – in den Waldnaab-Canyon.)

Bei Sommerwetter gibt es für viele Touren am Weg (oder auch für individuelle Abkürzungen) schöne Bademöglichkeiten: z.B. ein idyllischer Steinbruchsee bei Leuchtenberg, ein Badesee in Kaimling, das Naturfreibad Vohenstrauß,  der Atzmannsee bei Eslarn, das Weidener Stadtbad an der Waldnaab, das Freibad in Windischeschenbach, der Erlenweiher in Thumsenreuth und der Strandbadesee Kipp bei Wiesau.

Und auch wenn Schlechtwetter wäre, wir haben vielfältige Alternativen für Kurztouren oder Kultur-Ausflüge:  die Max-Reger-Stadt Weiden, das Freiluftmuseum Neusath-Perschen, die Prämostratenser-Abtei Speinshart, den Jüdischen Friedhof in Floß und die Gedenkstätte Flossenbürg oder (ebenso ideal als Abschluss, wer vor der Heimfahrt noch Zeit hat) die  Ausstellung „System Erde“  beim Bohrturm in Windischeschenbach, der das tiefste (noch offene) Bohrloch der Welt schuf – 15 Radminuten von unserem Hotel entfernt.
Und wer keine Lust auf Ausstellungen und Gebäude hat: vom 2. Hotel ist es bei Regen mindestens genauso wie bei Sonne eine Freude, der Waldnaab, die genau hier, zwischen Falkenberg und Windischeschenbach, ihren wildromantischsten Verlauf hat, entlang zu wandern.

Reiseleitung: Erwin Aschenbrenner + Freunde  (siehe oben)

HIER eine Kurzfassung der Reiseausschreibung auf einer Seite.

Für eine ähnliche Reise im Oberpfälzer Wald  Mai 2021 (als Ersatz für die wegen Covid abgesagte Waldviertelreise) habe ich nach Erkundungstouren mit Freunden aus der Region (unseren Referenten Hans Pausch und Karl Wittmann) eine bunte Ausschreibung als pdf zusammengestellt: HIER der Link darauf.

Bildergalerie: Radwege und Ausblicke im Oberpfälzer Wald
Alle Fotos sind von Erwin Aschenbrenner und Mitreisenden

Radwege durch die Oberpfalz

Radeln an der Waldnaab (Erkundungstour mit Karl)

Leistungen

  • 7 Übernachtungen mit Frühstück (alle Zi. mit Du/WC)
  • 2x Abendessen
  •  kompetente Begleitpersonen
  • Gepäcktransport
  • Führungen, Eintritte
  • ausfühlriches Karten-, Lese- und Infomaterial

 

Mindestteilnehmerzahl ist 6 || Maximalzahl der Mitreisenden: 15

Bei gelbem Punkt („ noch wenige Plätze frei“) findet die Reise sicher statt. Um Ihnen (und Reiseleitern und Hotels) Planungssicherheit zu geben, informieren wir Sie möglichst frühzeitig, sobald wir absehen, dass wir die Mindestzahl evtl. nicht erreichen. Meist wird dies 2-3 Monate vor Reisebeginn sein. Unsere letzte Rücktrittsmöglichkeit bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist 3 Wochen vor Reisebeginn.

Reisedaten:

Termine 2022
11.06. – 18.06. Es gibt noch freie Plätze
23.07. – 30.07. Es gibt noch freie Plätze
03.09. – 10.09. Es gibt noch freie Plätze

Reisepreis: 840 €
EZ – Zuschlag: 180 €

Frei = Frei Restplätze = Restplätze Ausgebucht = Ausgebucht

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InfoanforderungLeistungen
Technische InfosAGBs
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Oberpfalz: Leichtes Hügelland

Radwege durch die Oberpfalz: Leichtes Hügelland (Protoreise 2021)

Zum Vergrößern auf das Bild klicken!

 

Reisedaten:

Termine 2022
11.06. – 18.06. Es gibt noch freie Plätze
23.07. – 30.07. Es gibt noch freie Plätze
03.09. – 10.09. Es gibt noch freie Plätze

Reisepreis: 840 €
EZ – Zuschlag: 180 €

Frei = Frei Restplätze = Restplätze Ausgebucht = Ausgebucht

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Für eine Proto-Reise  Mai 2021, vorbereitet mit Hans und Karl, durchgeführt dann mit Wolfgang, habe ich eine bunte Ausschreibung als pdf zusammengestellt:
HIER der Link darauf.

Wolfgang mit 2 Mitreisenen der Protoreise bei der Zoigl-Wirtin Rosi Bahler in Neuhaus

Wolfgang mit Zoigl-Wirtin und 2 Teiln. der Protoreise beim Bahler in Neuhaus

 

Lerautal: Granitsteinbrücke in der Wolfslohklamm

Erkundung mit Astrid im Lerautal („Wolfslohklamm wandern wir lieber“)

 

Erwin und Hans bei der Tourenbesprechung

Erwin und Hans bei Tourenbesprechung

 

Vizinalbahn-Radweg im Karpfenland

Auf Erkundung mit Karl, am Vizinalbahn-Radweg durch’s Oberpfälzer Karpfenland

 

Hotel Hölltaler Hof

Hotel Hölltaler Hof

Außer den 2 Hotel-Fotos sind alle Fotos von Erwin Aschenbrenner & Mitreisenden

Weiden - Blick auf's Obere Tor

Weiden – Blick auf’s Obere Tor

 

Auf dem Weg zur Burg

Auf dem Weg zur Burg

 

Bad im Steinbruchsee

Lerautal: Bad im Steinbruchsee

Bildergalerie:
Radwege und Ausblicke
im Oberpfälzer Wald
Alle Fotos sind von Erwin Aschenbrenner und Mitreisenden

Blick auf Burg Leuchtenberg

Blick auf die Burg Leuchtenberg

 

Burg und Kirche in Waldau

Burg und Kirche in Waldau

Die Kreuzbergkirche auf dem Rosenquarzfelsen in Pleystein

Kreuzbergkirche auf Rosenquarz

 

Gartenidyll in Lennesrieth

Gartenidyll in Lennesrieth

 

Schloss-Allee nach Dianaberg

Schloss-Allee nach Dianaberg

 

Bockl-Radweg Richtung Böhmen

Bockl-Radweg Richtung Böhmen

 

UMfallgefahr für das Schloss

UMfallgefahr für das Schloss

 

Bockl-Radweg Richtung Waldnaab

Bockl-Radweg Richtung Waldnaab

 

Marktplatz und Rathaus in Weiden

Marktplatz und Rathaus in Weiden

 

Neustadt Waldnaab vom Süden

Neustadt an der Waldnaab vom Süden

 

Blick auf Windischeschenbach und Neuhaus (rechts)

Blick auf Windischeschenbach, Waldnaab-Canyon und Neuhaus (rechts)

 

Radtour Oberpfalz - Bohrturm über dem tiefsten vertikalen Bohrloch der Welt

Bohrturm über dem tiefsten vertikalen Bohrloch der Welt

 

An der Fichtelnaab

An der Fichtelnaab (Protoreise 2021)

 

Unser 2. Hotel: Haus Johannisthal

Außer den 2 Hotel-Fotos sind alle Fotos von Erwin Aschenbrenner & Mitreisenden

Arma-Christi-Kreuz in Schwand

Arma-Christi-Kreuz in Schwand

 

Blick auf Parkstein unter dem Basaltkegel

Parkstein unter dem Basaltkegel

 

Burgruine Weißenstein

Burgruine Weißenstein

 

Bei der Haferdeckmühle

Haferdeckfelsen am Steinpfalz-Radweg

 

Burg und Dorf Falkenberg

Burg und Dorf Falkenberg

 

Burghotel Falkenberg (mit Felsen-Aufzug)

Burg Falkenberg

 

Holpriger Weg an der Waldnaab

Holpriger Weg an der Waldnaab

 

Brotzeit in Falkenberg

Brotzeit in Falkenberg mit Hans und Karl

 

Brotzeit im Schafferhof

Erwin glücklich im Schafferhof

 

Zoiglstube in Falkenberg

Zoiglstube in Falkenberg

 

Kommunbrauhaus-Weisheit in Eslarn

Kommunbrauhaus-Weisheit in Eslarn

 

Steinblöcke in der Waldnaab

Steinblöcke in der Waldnaab

 

Die Waldnaab ausnahmsweise durch Wiesenland

Die Waldnaab durch Wiesenland

 

Radwege durch die Oberpfalz

Radwege durch die Oberpfalz – Blick auf Burg Leuchtenberg

 

Bocklradweg bei Pleystein

Bocklradweg bei Pleystein (links Markt-Kirche, rechts Rosenquarzfelsen)

 

Servus beim Zoigl

Servus beim Zoigl ! (Astrid & Erwin)

 

Bildergalerie:
Radwege und Ausblicke
im Oberpfälzer Wald

Außer den 2 Hotel-Fotos sind alle Fotos von Erwin Aschenbrenner & Mitreisenden