Reisedaten:

Reise ist zur Zeit nicht im Angebot.

Frei = Frei Restplätze = Restplätze Ausgebucht = Ausgebucht

Reise buchen

InfoanforderungLeistungen
Technische InfosAGBs
ReiseversicherungSeite drucken

 

Dom Halberstadt, Blick nach Osten Foto: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Elmar Egner

 

Reiseleiter Karl Heinz Moser

 

Kapitelsaal in der Domschatzausstellung Halberstadt Foto: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Elmar Egner

 

 

 

Brocken – Gipfel; Foto: Karl Heinz Moser

 

 

 

Kreuzgang Kloster Walkenried Foto: Harzer Tourismusverband, M. Gloger

 

Kloster Drübeck mit Kräutergarten; Foto: Karl Heinz Moser

 

 

 

Grauhof Kloster; Foto: Karl Heinz Moser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kloster Huysburg Kirche; Foto: Karl Heinz Moser

 

Goslar: Kaiserworth am Marktplatz (ehem. Tuchhändler Gildehaus); Foto: Karl Heinz Moser

 

Kloster Ilsenburg von Westen; Foto Karl Heinz Moser

 

 

 

Walkenried: Ruine des Ostchors; Foto: Karl Heinz Moser

 

Wöltingerode: Ostflügel mit Hoteleingang; Foto: Karl Heinz Moser

 

 

Michaelstein, Musikinstrumenten-Ausstellung; Foto: Karl Heinz Moser

 

 

 

 

 

KultTour | Klöster | Harz

Das Harzvorland ist eine exzeptionelle „Klosterlandschaft“ (so der Historiker Horst Fuhrmann), womöglich sogar als die Klosterlandschaft in Deutschland zu sehen – gut möglich, daß Hans Werner Dannowski, großer Klösterkenner und lange Stadtsuperintendent von Hannover, richtig liegt mit dieser Überzeugung, die er in seinem Buch „Vergessene Klöster: Reise in die Klosterlandschaft am Nordrand des Harzes“ als Fazit festhielt. Im 10. und 11. Jahrhundert jedenfalls wurden in der Diözese Freising nur zehn, im Bistum Regensburg nur elf, im Bistum Halberstadt dagegen fünfunddreißig Stifte und Klöster neu gegründet … Kein Wunder, dass sich bis heute überall rund um den Harz herum Reste alter Klosteranlagen finden.

Reiseleiter: Dr. Gerd Burger & Karl Heinz Moser

Für ein Stimmungsvideo zur Reise scrollen Sie nach unten.

Kreuzgarten des Halberstädter Domes Foto: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Elmar Egner

Programm:

1. Tag – Ankunft und Treffen am Bahnhof Halberstadt, nachmittags.
Die ganze Pracht des Mittelalters zeigt uns der Dom von Halberstadt, dank seines einheitlichen Stils gerühmt als eine der schönsten gotischen Kathedralen. Ergänzend führen uns die Kunstwerke des Halberstadter Domschatzes mehr als tausend Jahre Tradition und Kontinuität vor Augen.

Direkt gegenüber vom Dom liegt die romanische Liebfrauenkirche mit den beiden farbenfrohen, plastischen Chorschranken. (Heute ist sie eine reformierte Kirche.)
Ein kurzer Besuch in der Kirche des ehemaligen Burchardi-Klosters macht uns mit dem Orgelprojekt ASLAP (“As slow as possible“) des Avantgarde-Komponisten John Cage bekannt. Bis ins Jahr 2639 soll das Konzert dauern …

Danach eine kurze Busfahrt (30 Minuten) ins Kloster Drübeck, einst Benediktinerinnenabtei, seit 1996 das Tagungszentrum der evangelischen Kirche in Sachsen-Anhalt. Die romanische Klosterkirche St. Vitus samt Krypta bildet den Kern und auch einzigen Rest der ursprünglichen Anlage, wurde ergänzt durch neu renovierte Gästezimmer, ein Haus der Stille, ein Pastoralkolleg und einen ganzen Reigen unterschiedlicher Gartenanlagen incl. Café und Weinstube im Gärtnerhaus. Wir beziehen dort unser Quartier, in dem wir vier Nächte verbringen werden.

2. Tag – Kloster Drübeck und das Zisterzienser Museum Walkenried.
vormittags: Kloster Drübeck. Wir verbringen den Vormittag mit der Besichtigung der Klosterkirche, der Krypta und des Klosterareals mit den diversen Gärten, so sehenswert wie zum Verweilen einladend – die Gärten der Kanonissen, der heutige Küchengarten, die Gärten der Äbtissin, der Domänengarten und die Streuobstwiese. Zur Rundung ein kurzes Gespräch über die Details und das Wozu der Bildungsarbeit des Evangelischen Zentrums.

Kloster Drübeck, Garten Evangelisches Zentrum Foto: U. Schrader

 

nachmittags: das Kloster Museum Walkenried. Nach dem Mittagessen fahren wir nach Walkenried ins ZisterzienserMuseum, installiert in der drittältesten deutschen Zisterzienserabtei überhaupt, gegründet 1129. Die Fahrt dauert eine gute Stunde, ist dafür landschaftlich sehr reizvoll. In Walkenried besuchen wir das Museum mit seiner (Audio-)Führung durch die brandneu konzipierte Ausstellung über den „Weißen Konzern“– der hintersinnig gewählte Name bringt die wirtschaftlichen Innovationen und die einst vielerorts gewonnene Marktdominanz der Zisterzienser auf den Punkt. Höhepunkt unseres Besuchs ist der doppelschiffige, höchst stimmungsvolle „Lesegang“. Dazu erwarten uns die bei aller Zerstörung noch immer überaus beeindruckenden Ruinen der gotischen Klosterkirche. Zum Abschluss noch eine Visite im erst jüngst eröffneten Welterbe-Informationszentrum.

Anschließend fahren wir zurück nach Drübeck, diesmal auf einer anderen Strecke durch den Harz. (je nach Strecke 60 bis 75 Minuten)

Kloster Walkenried: Kreuzgang im Kerzenschein Foto: ZMKW, G. Jentsch

 

3. Tag – Klosterweg nach Ilsenburg, Klostergut Wöltingerode, Kloster Grauhof und Goslar.
vormittags: Wanderung zum Kloster Ilsenburg. Ein drei Kilometer langer Klosterwanderweg führt uns gemächlich zum schon 1018 gegründeten Kloster Ilsenburg, zu Beginn von Benediktiner aus Cluny besiedelt, einst eines der „reichsten und wichtigsten Klöster“ im gesamten Gebiet des Harzes. Im romanischen Kleinod der Klosterkirche sehen wir einige restaurierte Reste des originalen Estrichfußboden mit seinen figürlichen Ritzdarstellungen, ferner das vielgerühmte Refektorium mit seinen zwölf üppig gezierten romanischen Säulen: „Ein nicht sehr großer Raum, aber von einer Ebenmäßigkeit und sicheren Proportion, der seinesgleichen sucht.“ (Hans Werner Dannowski).

 

nachmittags: Kloster Grauhof und Weltkulturerbe Goslar. Zunächst führt uns der Weg ganz nah vor den Toren Goslars zum Kloster Grauhof, einst ein Augustiner-Chorherren-Stift. (30 Min. Fahrt) Dort besichtigen wir die Kirche St. Georg, eine echte Rarität in der von der Reformation geprägten Kirchenlandschaft des Nordens, nämlich: eine opulente Barockkirche, Werk italienischer Baumeister, nicht zuletzt mit einem herrlich intarsiertem Chorgestühl.

Von dort geht es weiter in die einstige Freie Reichsstadt Goslar. (Fahrtdauer nur wenige Minuten) Wir machen eine Führung durch die Weltkulturerbe-Stadt Goslar mit ihrem „Kirchenkreuz“ (die großen Kirchen und die Klöster vor der Stadt der Stadt formen ein Kreuz) und der romanischen (ehemaligen) Klosterkirche Neuwerk mit wunderbaren spätromanischen Wandmalereien im Chor. Die Besichtigung des Spitals Großes Heiliges Kreuz sowie der Domvorhalle (einziges Überbleibsel des Doms) und der Kaiserpfalz runden unser Bild der Weltkulturerbestadt.

Je nach Zeit und Verfassung ließe sich auf der Rückfahrt nach Drübeck ein Zwischenstopp beim Kloster Wöltingerode einlegen, heute ein von der Klosterkammer Hannover betriebenes Hotel mit großer Fischzucht und Schnapsbrennerei. (Rückfahrt ohne Zwischenstop 30 Min., mit Umweg nur 5 Min. längere Fahrt)

4. Tag – Kloster Michaelstein, Quedlinburg.
vormittags: Kloster Michaelstein. In idyllischer Harzrandlage liegt das ehemalige Zisterzienserkloster Michaelstein mit seinen zahlreichen Fischteichen. (25 Minuten Fahrt) Heute beherbergen die um den schlichten Kreuzgang gruppierten Gebäude die Musikakademie des Landes Sachsen-Anhalt. Eine überaus ansprechende Ausstellung zeigt uns so anschaulich wie informativ die Entwicklung vom barocken bis hin zum modernen Musik-Instrumentarium. Danach schlendern wir zu den Fischteichen, um uns die Beine zu vertreten und ein wenig Appetit zu bekommen. Mittags gibt es die Möglichkeit zur Einkehr im Fischrestaurant „Cellerarius“ oder aber beim einfachen Fischimbiss direkt nebenan.

nachmittags: Quedlinburg. Als nächstes geht es (20 Minuten Fahrt) in die schmucke Fachwerkstadt mit ihrer mehr als tausendjährigen Geschichte. Das für die Töchter des sächsischen Hochadels gegründete weltliche Stift auf dem Schlossberg herrschte Jahrhunderte über die Bürger in der Siedlung am Fuße des Berges, da halfen weder Murren noch handfester Widerstand. Auf unserer Führung machen wir u.a. am Finkenherd Halt und lauschen der Sage von Heinrich dem Vogler, dem ersten sächsischen König. Auch die aus Byzanz stammende Kaisergattin Theophanu bleibt nicht unerwähnt, ansonsten lassen wir uns durch die malerischen Gassen mit ihren schmucken Fachwerkhäusern treiben, bevor wir nach Drübeck zurückkehren.

5. Tag – Abtei Huysburg und Rückreise ab Halberstadt. Auf dem Weg zum Bahnhof Halberstadt machen wir eine letzte Station (40 Min. Fahrt) und besichtigen passend ein Benediktinerkloster, in dem tatsächlich ein aktiver Konvent lebt (mit durchaus bewegter Geschichte der Neugründung nach 1972, zunächst als Priorat der polnischen Abtei Tyniec, dann als selbstständiges Priorat von 1984–2003 und seit 2003 als Priorat der Abtei St. Matthias in Trier). Wir besichtigen die behutsam barockisierte romanische Klosterkirche sowie den Klostergarten und treffen zum Abschluß unserer Klösterreise einen Konventualen, der uns in einem kurzen Gespräch einiges über die Grundzüge der benediktinischen Spiritualität und die Aussichten eines Klosters in der heutigen Zeit berichtet.

Nach nur 15 Minuten Fahrt endet unsere Reise in Halberstadt am Bahnhof um 12:30. Von dort müßten alle Reisenden, egal wohin sie fahren, problemlos nach Hause kommen.

Kloster Huysburg: Festsaal Foto: Heinz Moser


Reiseleiter: Dr. Gerd Burger & Karl Heinz Moser

Stimmungsvideo zu der Reise: „Klöster im Harz“

Leistungen

  • 4 Übernachtungen mit Halbpension (alle Zimmer mit Dusche/WC)
  • engagierte und kompetente Reisebegleitung
  • Alle Fahrten laut Programm
  • Wanderführungen, Lesungen,Gespräche
  • Eintrittskarten
  • Karten-, Lese- und Infomaterial

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Maximalzahl der Mitreisenden: 18 || Mindestzahl der Mitreisenden: 7

Bei gelbem Punkt (d.h. „nur noch wenige Plätze frei“) rechts neben Reisetermin findet die Reise sicher statt. Um Ihnen (und Reiseleitern und Hotels) Planungssicherheit zu geben, informieren wir Sie möglichst frühzeitig, sobald wir absehen, dass wir die Mindestzahl evtl. nicht erreichen. Meist wird dies 2-3 Monate vor Reisebeginn sein. Unsere letzte Rücktrittsmöglichkeit bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist 3 Wochen vor Reisebeginn.

Reisedaten:

Reise ist zur Zeit nicht im Angebot.

Frei = Frei Restplätze = Restplätze Ausgebucht = Ausgebucht

Reise buchen

InfoanforderungLeistungen
Technische InfosAGBs
ReiseversicherungSeite drucken