Reisedaten:

Termine 2022
09.10. – 14.10. Nur noch wenige Restplätze vorhanden

Reisepreis: 790 €
EZ – Zuschlag: 140 €

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Dom Halberstadt, Blick nach Osten Foto: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Elmar Egner

 

Reiseleiter Karl Heinz Moser

 

Kapitelsaal in der Domschatzausstellung Halberstadt Foto: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Elmar Egner

 

 

 

Brocken – Gipfel; Foto: Karl Heinz Moser

 

 

 

Kreuzgang Kloster Walkenried Foto: Harzer Tourismusverband, M. Gloger

 

Kloster Drübeck mit Kräutergarten; Foto: Karl Heinz Moser

 

 

 

Grauhof Kloster; Foto: Karl Heinz Moser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kloster Huysburg Kirche; Foto: Karl Heinz Moser

 

Goslar: Kaiserworth am Marktplatz (ehem. Tuchhändler Gildehaus); Foto: Karl Heinz Moser

 

Kloster Ilsenburg von Westen; Foto Karl Heinz Moser

 

 

 

Walkenried: Ruine des Ostchors; Foto: Karl Heinz Moser

 

Wöltingerode: Ostflügel mit Hoteleingang; Foto: Karl Heinz Moser

 

 

Michaelstein, Musikinstrumenten-Ausstellung; Foto: Karl Heinz Moser

 

 

 

 

 

KultTour | Klöster | Harz

Das Harzvorland ist eine exzeptionelle „Klosterlandschaft“ (so der Historiker Horst Fuhrmann), womöglich sogar als die Klosterlandschaft in Deutschland zu sehen – gut möglich, daß Hans Werner Dannowski, großer Klösterkenner und lange Stadtsuperintendent von Hannover, richtig liegt mit dieser Überzeugung, die er in seinem Buch „Vergessene Klöster: Reise in die Klosterlandschaft am Nordrand des Harzes“ als Fazit festhielt. Im 10. und 11. Jahrhundert jedenfalls wurden in der Diözese Freising nur zehn, im Bistum Regensburg nur elf, im Bistum Halberstadt dagegen fünfunddreißig Stifte und Klöster neu gegründet … Kein Wunder, dass sich bis heute überall rund um den Harz herum Reste alter Klosteranlagen finden.

Reiseleiter: Dr. Gerd Burger & Karl Heinz Moser

Für ein Stimmungsvideo zur Reise scrollen Sie nach unten.

Kreuzgarten des Halberstädter Domes Foto: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Elmar Egner

Programm:

So.: Ankunft und Treffen am Bahnhof Halberstadt, nachmittags. Die ganze Pracht des Mittelalters zeigt uns der Dom von Halberstadt, dank seines einheitlichen Stils gerühmt als eine der schönsten gotischen Kathedralen. Ergänzend führen uns die Kunstwerke des Halberstadter Domschatzes mehr als tausend Jahre Tradition und Kontinuität vor Augen.

Direkt gegenüber vom Dom liegt die romanische Liebfrauenkirche mit den beiden farbenfrohen, plastischen Chorschranken. (Heute ist sie eine reformierte Kirche.) Falls genügend Zeit bleibt, legen wir noch eine Pause im Café Hirsch ein, das uns weit mehr als nur kulinarische Einblicke in die facettenreiche jüdische Geschichte Halberstadts schenkt.

Danach kurze Busfahrt (10 km) zum Benediktiner-Priorat auf der Huysburg, wo wir in den geräumigen Zimmern des barocken Gästehauses übernachten werden.

Mo.: Weltkulturerbe Goslar und Kloster Grauhof. Auftakt in Goslar, einst Freie Reichsstadt, mit einer Führung durch die Altstadt mit ihrem „Kirchenkreuz“ (die großen Kirchen und die Klöster vor der Stadt formen ein Kreuz) und der romanischen (ehemaligen) Klosterkirche Neuwerk mit wunderbaren spätromanischen Wandmalereien im Chor. Die Besichtigung des Spitals Großes Heiliges Kreuz sowie der Domvorhalle (einziges Überbleibsel des Doms) und der Kaiserpfalz runden unser Bild der Weltkulturerbe-Stadt.

Anschließend führt uns ein kurzer Abstecher ganz nah vor den Toren Goslars zum Kloster Grauhof, einst ein Augustiner-Chorherren-Stift. Dort besichtigen wir die Kirche St. Georg, eine echte Rarität in der von der Reformation geprägten Kirchenlandschaft des Nordens, nämlich: eine opulente Barockkirche, Werk italienischer Baumeister, u.a. mit herrlich intarsiertem Chorgestühl. Rückfahrt zur Huysburg 50 Minuten.

Di.: Zistensienser Museum Walkenried. Eine landschaftlich sehr reizvolle Fahrt quer durch den Harz (70 km) nach Walkenried zum Zisterzienser Museum, installiert in der drittältesten deutschen Zisterzienserabtei überhaupt, gegründet 1129.

Dort Besuch des Museums mit (Audio-)Führung durch die ganz neu konzipierte Ausstellung zum „Weißen Konzern“– der Name bringt die wirtschaftlichen Innovationen und die vielfach gewonnene Marktdominanz der Zisterzienser auf den Punkt. Höhepunkt unseres Besuchs ist der gotische Kreuzgang, der Seinesgleichen sucht, speziell der doppelschiffige, ungemein stimmungsvolle „Lesegang“. Im Freien erwarten uns die noch immer sehr beeindruckenden Ruinen der gotischen Klosterkirche.

Anschl. das PanoramaMuseum in Bad Frankenhausen. Auf 120 Metern Länge entfaltet Werner Tübke in altmeisterlicher Technik seine allegorisch überhöhte Vision des Bauernkriegs, der in jedem der von uns besuchten Klöstern Spuren hinterließ.

Kloster Walkenried: Kreuzgang im Kerzenschein Foto: ZMKW, G. Jentsch

 

Mi.: Kloster Michaelstein, Quedlinburg.
vormittags: Kloster Michaelstein. In idyllischer Harzrandlage liegt das ehemalige Zisterzienserkloster Michaelstein mit seinen zahlreichen Fischteichen. (25 Minuten Fahrt) Heute beherbergen die um den schlichten Kreuzgang gruppierten Gebäude die Musikakademie des Landes Sachsen-Anhalt. Eine überaus ansprechende Ausstellung zeigt uns so anschaulich wie informativ die Entwicklung vom barocken bis hin zum modernen Musik-Instrumentarium. Danach schlendern wir zu den Fischteichen, um uns die Beine zu vertreten und ein wenig Appetit zu bekommen. Mittags gibt es die Möglichkeit zur Einkehr im Fischrestaurant „Cellerarius“ oder aber beim einfachen Fischimbiss direkt nebenan.

nachmittags: Quedlinburg. Als nächstes geht es (20 Minuten Fahrt) in die schmucke Fachwerkstadt mit ihrer mehr als tausendjährigen Geschichte. Das für die Töchter des sächsischen Hochadels gegründete weltliche Stift auf dem Schlossberg herrschte Jahrhunderte über die Bürger in der Siedlung am Fuße des Berges, da halfen weder Murren noch handfester Widerstand. Auf unserer Führung machen wir u.a. am Finkenherd Halt und lauschen der Sage von Heinrich dem Vogler, dem ersten sächsischen König. Auch die aus Byzanz stammende Kaisergattin Theophanu bleibt nicht unerwähnt, ansonsten lassen wir uns durch die malerischen Gassen mit ihren schmucken Fachwerkhäusern treiben, bevor wir nach Drübeck zurückkehren.

Do.: Kloster Drübeck  und Kloster Ilsenburg. Das heutige Evangelische Zentrum Drübeck (40 Min. Fahrt von der Huysburg) befindet sich auf dem Gelände eines früheren Benediktinerklosters. Als einziges Gebäude aus der Gründungszeit blieb die romanische Klosterkirche mit ihrer Krypta erhalten.  Äußerst sehenswert und zum Verweilen einladend sind die gepflegten Gartenanlagen – die Gärten der Kanonissen, der heutige Küchengarten, die Gärten der Äbtissin, der Domänengarten und die Streuobstwiese.

Ein drei Kilometer langer Klosterwanderweg führt uns gemächlich zum bereits 1018 gegründeten Kloster Ilsenburg, zu Beginn von Benediktiner aus Cluny besiedelt und einst eines der „reichsten und wichtigsten Klöster“ im gesamten Gebiet des Harzes. Im romanischen Kleinod der Klosterkirche sehen wir einige restaurierte Reste des originalen Estrichfußboden mit seinen figürlichen Ritzdarstellungen, des weiteren das vielgerühmte Refektorium mit seinen zwölf üppig verzierten romanischen Säulen: „Ein nicht sehr großer Raum, aber von einer Ebenmäßigkeit und sicheren Proportion, der seinesgleichen sucht.“ (Hans Werner Dannowski).

Rückkehr zur Huysburg (30 Minuten). Eventuell fahren einige Züge der Schmalspurbahn bis Quedlinburg, sonst eben Abholung in Wernigerode.

Kloster Drübeck, Garten Evangelisches Zentrum Foto: U. Schrader

Fr.: Halberstadt und Heimfahrt. Noch einmal ein Halt in Halberstadt. Ein Besuch in der Kirche des ehemaligen Burchardi-Klosters macht uns mit dem Orgelprojekt ASLAP (“As slow as possible“) des Avantgarde-Komponisten John Cage bekannt. Bis ins Jahr 2639 soll das Konzert dauern …wir warten das nicht ab, sorgen lieber dafür, daß alle Reisenden pünktlich zu ihren Zügen kommen. Wer genügend Zeit hat, geht noch bummeln; einiges in Halberstadt lohnt einen zweiten Besuch.

Reiseleiter: Dr. Gerd Burger & Karl Heinz Moser

Stimmungsvideo zu der Reise: “Klöster im Harz”, Musik von Canto di Cosmo

2022 ist unsere Unterkunft im Kloster Huysburg.

Leistungen

  • 5 Übernachtungen mit Frühstück (alle Zimmer mit Dusche/WC)
  • 2 engagierte und kompetente Reisebegleitungen
  • Alle Fahrten laut Programm
  • Wanderführungen, Lesungen,Gespräche
  • Eintrittskarten
  • Karten-, Lese- und Infomaterial

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mindestzahl der Mitreisenden: 7 || Maximalzahl der Mitreisenden: 18

Bei gelbem Punkt (d.h. „nur noch wenige Plätze frei“) rechts neben Reisetermin findet die Reise sicher statt. Um Ihnen (und Reiseleitern und Hotels) Planungssicherheit zu geben, informieren wir Sie möglichst frühzeitig, sobald wir absehen, dass wir die Mindestzahl evtl. nicht erreichen. Meist wird dies 2-3 Monate vor Reisebeginn sein. Unsere letzte Rücktrittsmöglichkeit bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist 3 Wochen vor Reisebeginn.

Reisedaten:

Termine 2022
09.10. – 14.10. Nur noch wenige Restplätze vorhanden

Reisepreis: 790 €
EZ – Zuschlag: 140 €

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