Reisedaten:

Termine 2023
18.02. – 25.02. Es gibt noch freie Plätze

Reisepreis: 890 €
EZ – Zuschlag: 150 €

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Advent | Mühlviertel | Aign-Schlägl | Jakobsweg | Haslach |
Johannes Urzidil | Adalbert Stifter

 Bergkristall – Ein Winter im Mühlviertel

Das österreichische Mühlviertel ist eine bezaubernde Landschaft, ganz besonders im Winter. Links die verschneiten Berge des Böhmerwalds, rechts das Mühlviertler Hügelland mit seinen wuchtigen Bauernhöfen. Und mittendrin das alte Prämonstratenser-Stift Aigen-Schlägel, das uns ein angenehmes Quartier bieten wird. Eine angenehm harmonische Landschaft, wie eine Erzählung von Adalbert Stifter, ruhig und gleichzeitig geheimnisvoll, ideal für einen entspannten und anregenden Winterurlaub. Wir wandern und lesen uns durch den Winter, entdecken alte Städtchen wie Haslach und Rohrbach mit ihren reizvollen Museen und am Ende besuchen wir auch die böhmische Seite auf den Spuren des Autors Johannes Urzidil.

Reisebegleiter: Arthur Schnabl

Programm:

Sa.: Treffpunkt Bahnhof Aign-Schlägel. Gepäcktransfer in unser Quartier, das Stift Aigen-Schlägl. Das Stift Aign-Schlägel war das Zentrum für die mittelalterliche Erschließung des Oberen Mühlviertels und des südlichen Böhmerwaldes. Es stand in enger Verbindung mit den böhmischen Klöstern Goldenkron und Hohenfurth. Heute steht es für eine gelungene Mischung aus Tradition und Fortschritt.

So: Ein Kloster an der böhmischen Grenze. Den ersten Tag verbringen wir in und um das Stift Schlägl. Ein Spaziergang von zwei Stunden führt durch eine sinnreiche und funktionierende Klosterlandschaft mit Gärten, Teichen, Brauerei und Bibliothek. Weltzugewandtheit und Kontemplation stehen in Schlägl nicht im Widerspruch. Wer möchte, kann auch gern an der Laudes oder der Hochmesse in der Stiftskirche teilnehmen.

Mo.: Eine Winterwanderung auf dem Jakobsweg. Kloster Schlägl ist in den Jakobsweg eingebunden und so wandern auch wir auf dem böhmisch-bayerischen Teil dieses Weges durch die schneebedeckte Hügellandschaft bis zur Wallfahrtskirche St. Wolfgang und dem imposanten Kultursteinbruch in Natschlag. So bekommen Sie einen ersten Eindruck der Mühlviertler Kulturlandschaft, die sich immer noch ihre sympathische Kleinteiligkeit bewahrt hat. Nach acht angenehmen Kilometern sind wir wieder in Aigen-Schlägel.

Di. Haslacher Schätze. Mit der Bahn bis zum Bahnhof Rohrbach. Von dort wandern wir ins drei Kilometer entfernte Haslach. Erstaunlich, was dieser kleine Weberstädtchen zu bieten hat. Einige der alten Fabrikgebäude wurden in reizvolle Museen verwandelt. Allen voran die „Mechanische Klangfabrik“, die die unglaubliche Sammlung von mechanischen Krippen, Spielzeug und Musikinstrumenten des Sammlers Erwin Rechberger aufgenommen hat. Aber auch die „Textil-Welten“ erschließen alte Traditionen der Stoffherstellung, vom Walken bis zum Weben. Am Ende noch ein Abstecher in die alte Ölmühle an der Großen Mühl, in der man zu günstigen Preisen Mohn-, Lein- und Kürbiskernöl einkaufen kann.  Und mittags können Sie die Mühlviertler Spezialität „Leinöilerdäpfl“ probieren.

Mi.: Verwunschener Böhmerwald. Das Mühlviertel war immer Grenzland zu Böhmen. Nach 1945 wurde es still jenseits der Grenze. Viele Dörfer und Weiler sind nach der Vertreibung der alten Bevölkerung verschwunden, nur der Friedhof und die Kirche des Dorfes Glöckelberg (Zvonkava) sind geblieben. Ein verwunschenes Land, in das die Natur schneller zurückkehrte als der Mensch. Eine Region zum beschaulichen Erkunden. Wenn es die Schneelage gestattet, wandern wir auf den Spuren des Prager Autors Johannes Urzidil, der hier oft seine Ferien verbrachte. Am Abend: Lesung aus Johannes Urzidils Werk

Do.: „Sinnenreiches“ Wandern. Im Städtchen Rohrbach wartet in einer alten Fabrikantenvilla ein eigenwilliges Museum auf uns, in dem man seine Wahrnehmungen auf die Probe stellen kann: Das „Museum der Sinne“. Überraschende und witzige Täuschungen und Erfahrungen sind garantiert. Auf einem schönen und weitgehend flachen Wanderweg (ca. 6 km) können wir schon vorher unsere Empfänglichkeit für die Mühlviertel Landschaft testen.

Fr.: Besuch in Stifters Welt. Das Mühlviertel ist neben dem Böhmerwald die wichtigste Literaturlandschaft Adalbert Stifters. Für viele seiner Erzählungen liefert es den Hintergrund. Ein Besuch in der Umgebung des Städtchen Freistadt führt zu einigen seiner Orte, z.B. ins Dorf Kefermarkt mit seinem berühmten Altar. Auch Freistadt selbst hat viel zu bieten. Die Geschichte mit ihren Zerstörungen hat einen Bogen um dieses reizende Städtchen gemacht.

Sa.: Frühstück und Heimfahrt

 

Leistungen

  • 7 Übernachtungen mit Halbpension
    (alle Zimmer mit Dusche/WC)
  • engagierte und kompetente Reisebegleitung
  • Alle Fahrten ab/bis Aign-Schlägel
  • Wanderführungen, Lesungen, Eintrittskarten
  • Karten-, Lese- und Infomaterial

Maximalzahl der Mitreisenden: 18 || Mindestteilnehmerzahl 5

 

Bei gelbem Punkt (d.h. „nur noch wenige Plätze frei“) rechts neben Reisetermin findet die Reise sicher statt. Um Ihnen (und Reiseleitern und Hotels) Planungssicherheit zu geben, informieren wir Sie möglichst frühzeitig, sobald wir absehen, dass wir die Mindestzahl evtl. nicht erreichen. Meist wird dies 2-3 Monate vor Reisebeginn sein. Unsere letzte Rücktrittsmöglichkeit bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist 3 Wochen vor Reisebeginn.

Reisedaten:

Termine 2023
18.02. – 25.02. Es gibt noch freie Plätze

Reisepreis: 890 €
EZ – Zuschlag: 150 €

Frei = Frei Restplätze = Restplätze Ausgebucht = Ausgebucht

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