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Reisen im Advent kann ein besinnliches Erlebnis werden.

Reisen im Advent kann ein besinnliches Erlebnis werden.

Eine kleinteilige Welt aus Wäldern, Wiesen und alten Höfen: das ist das österreichische Mühlviertel. Eine region für besinnliches Reisen

Eine kleinteilige Welt aus Wäldern, Wiesen und alten Höfen: das ist das österreichische Mühlviertel. Eine region für besinnliches Reisen

Kulturelles Zentrum des Oberen Mühlviertels ist das Prämonstratenser-Stift Schlägl. Auch uns bietet es einen angenehmen Aufenthalt.

Kulturelles Zentrum des Oberen Mühlviertels ist das Prämonstratenser-Stift Schlägl. Auch uns bietet es einen angenehmen Aufenthalt.

Die Stiftskirche - Zentrum vn Kultur und Frömmigkeit

Die Stiftskirche – Zentrum vn Kultur und Frömmigkeit

Traditioneller Baustil des Oberen Mühlviertels: ein sog. "Steinbloß-Haus" in Natschwang.

Traditioneller Baustil des Oberen Mühlviertels: ein sog. „Steinbloß-Haus“ in Natschwang.

Flusszauber: Unsere Wanderung ins Weberstädtchen Haslach führt entlang der Großen Mühl

Flusszauber: Unsere Wanderung ins Weberstädtchen Haslach führt entlang der Großen Mühl

Musik aus der Maschine: ein Traum, den schon vor zweihundert Jahren die Menschen träumten: in Haslach kann man ihn hören und erleben.

Musik aus der Maschine: ein Traum, den schon vor zweihundert Jahren die Menschen träumten: in Haslach kann man ihn hören und erleben.

Die alte Ölmühle in Haslach - ein wirkliche Erlebnis

Die alte Ölmühle in Haslach – ein wirkliches Erlebnis

Das flüssige Gold des Mühlviertels: seit Jahrhunderten wird hier das gesunde Leinöl gepresst

Das flüssige Gold des Mühlviertels: seit Jahrhunderten wird hier das gesunde Leinöl gepresst

Das Rosenberger Gut am Fuss des Dreisesselberges: hier verlebte Adalbert Stifter schöne und schlimme Tage.

Das Rosenberger Gut am Fuss des Dreisesselberges: hier verlebte Adalbert Stifter schöne und schlimme Tage.

Die Stifter-Räume im Rosenberger Gut sind teilweise noch autentisch.

Die Stifter-Räume im Rosenberger Gut sind teilweise noch autentisch.

Eine herrliche Wanderung führt vom Rosenberger Gut wieder auf die österreichische Seite ins nahe Schwarzenberg

Eine herrliche Wanderung führt vom Rosenberger Gut wieder auf die österreichische Seite ins nahe Schwarzenberg

Das Dorf Schwarzenberg gehörte einst zu Adalbert Stifters Schulsprengel. Noch heute gibt das alte Schulgebäude davon Kunde.

Das Dorf Schwarzenberg gehörte einst zu Adalbert Stifters Schulsprengel. Noch heute gibt das alte Schulgebäude davon Kunde.

Wandern im ehemaligen Niemandsland auf der böhmischen Seite. Der alte Schwemmkanal hilft bei der Orientierung.

Wandern im ehemaligen Niemandsland auf der böhmischen Seite. Der alte Schwemmkanal hilft bei der Orientierung.

Auf dem alten Friedhof von Zvonkava liegen die Figuren aus Johannes Urzidils Erzählungen

Auf dem alten Friedhof von Zvonkava liegen die Figuren aus Johannes Urzidils Erzählungen

Wenn die Sonne untergeht, leuchtet das Mühlviertel in ganz besonderem Licht.

Wenn die Sonne untergeht, leuchtet das Mühlviertel in ganz besonderem Licht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Advent | Mühlviertel | Aign-Schlägl | Jakobsweg | Haslach |
Johannes Urzidil | Adalbert Stifter

 Bergkristall – Advent im Mühlviertel

Eine besinnliche Adventsreise ins obere Mühlviertel

Wie wäre es, noch schnell eine wirklich besinnliche Reise zu machen, bevor die „staade Zeit“ von dem klassischen Weihnachtswirbel erfasst wird? 

Das österreichische Mühlviertel erscheint uns dafür besonders geeignet. Es ist eine bezaubernde Landschaft, ganz besonders im Spätherbst und Winter. Links die Berge des Böhmerwalds, rechts das Mühlviertler Hügelland mit seinen wuchtigen Bauernhöfen. Und mittendrin das alte Prämonstratenser-Stift Aigen-Schlägel, das uns ein angenehmes Quartier bieten wird. Eine harmonische Landschaft, wie eine Erzählung von Adalbert Stifter, ruhig und gleichzeitig geheimnisvoll, ideal für ein entspanntes und anregendes Adventserlebnis. Wir laufen und lesen uns durch den Advent, wandern entspannt an der Großen Mühl, entdecken das alte Weberstädtchen Haslach mit seinen reizvollen Museen und am Ende besuchen wir auch noch einen der mythischen Stifterorte, das Rosenberger Gut, wo die letzte Erzählung des großen Naturschilderers entstanden ist. Und am Abend entspannte Gespräche und Lesungen im gemütlichen Turmstüberl. Wer möchte, kann auch am eindrucksvollen Rorate-Gottesdienst zum 1. Advent in der Klosterkrypta teilnehmen.

Eine vorweihnachtliche Reise, die mit oder ohne Schnee zu einem Erlebnis für die Seele werden kann. 

Reisebegleiter: Arthur Schnabl Der Journalist und Literaturwissenschaftler hat unsere Kulturwinterreihe entworfen und geprägt. Seine Freude am Erzählen und Vorlesen passt genauso gut in die „staade Zeit“ wie seine Begeisterung fürs Wandern. Bewegung und Innehalten, Intensität und Ruhe, das bringt er in ein harmonisches Gleichgewicht. 

 

Programm:

Sa.: Von Passau nach Aigen-Schlägl. Treffen am Hbf. Passau ca. 15.00 In Passau erwartet Sie unser Reiseleiter Arthur Schnabl. Mit einem Charterbus geht es dann ins Stift Aigen-Schlägl. (Ca. eine Stunde Fahrt) Schon die Fahrt durch die bezaubernde Hügellandschaft des Bayerischen Waldes und des Mühlviertels ist ein Erlebnis. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen haben, ist vielleicht noch Zeit für einen ersten Spaziergang durch die Stiftslandschaft. Das Stift Aign-Schlägel war das Zentrum für die mittelalterliche Erschließung des Oberen Mühlviertels und des südlichen Böhmerwaldes. Heute steht es für eine gelungene Mischung aus Tradition und Fortschritt. Unser Spaziergang führt durch eine sinnreiche und funktionierende Klosterlandschaft mit Gärten, Teichen, Brauerei . Weltzugewandtheit und Kontemplation stehen in Schlägl nicht im Widerspruch.

Abendessen im Stifts-Keller / Vorstellungsrunde

 

So.: Wanderung auf dem Jakobsweg und Klosterführung. Kloster Schlägl ist in den Jakobsweg eingebunden, und so wandern wir am Vormittag  auf einem Teil dieses Weges durch die spätherbstliche Hügellandschaft bis zur alten Wallfahrtskirche St. Wolfgang und durch die Dörfchen Geiselreith und Natschlag mit ihren reizvollen Mühlviertler „Steinbloß-Höfen“. So bekommen Sie einen ersten Eindruck von der Mühlviertler Kulturlandschaft, die sich immer noch ihre sympathische Kleinteiligkeit bewahrt hat. Nach sieben angenehmen Kilometern (eine längere Steigung am Anfang) sind wir wieder in Aigen-Schlägel, wo uns nach einem späten Mittagessen Herr Veith, der Klosterführer, zu einer spannenden Führung erwartet.

Abendessen im Stiftskeller.

Das Dorf Schwarzenberg gehörte einst zu Adalbert Stifters Schulsprengel. Noch heute gibt das alte Schulgebäude davon Kunde.

Mo.: Haslacher Schätze. Mit der Bahn bis zum Bahnhof Haslach. Von dort wandern wir auf einem reizvollen und bequemen Uferweg an der Großen Mühl ins drei Kilometer entfernte Haslach. Erstaunlich, was dieser kleine Weberstädtchen zu bieten hat. Einige der alten Fabrikgebäude wurden in hochinteressante Museen verwandelt. Allen voran die „Mechanische Klangfabrik“, die die unglaubliche Sammlung von mechanischen Musikinstrumenten des Sammlers Erwin Rechberger aufgenommen hat. Aber auch die „Textil-Welten“ erschließen alte Traditionen der Stoffherstellung, vom Walken bis zum Weben. Am Ende noch ein Abstecher in die alte Ölmühle an der Großen Mühl, in der man zu günstigen Preisen Mohn-, Lein- und Kürbiskernöl einkaufen kann.  Wenn wir Glück haben, wird uns die Chefin erzählen und zeigen, wie man Tradition und Moderne zu einem neuen Leben verbinden kann. Und mittags können Sie im Turm-Gasthof die Mühlviertler Spezialität „Leinöilerdäpfl“ probieren.

Abends: Essen separat im Frühstücksraum

Di.: „Meine ganze Seele hängt an dieser Gegend“ – ein besonderer Stiftertag

Die Schreib-Kunst Adalbert Stifters hat die Region des Mühlviertels zu einer einzigartigen Literaturlandschaft gemacht. Nirgends sonst treten dem Leser Natur und Landschaft so autonom und eigenmächtig entgegen. Stifters literarische Bilder erschließen uns auf eindringliche Weise die geistige Dimension dieser Landschaft. Und wir haben Glück: gleich zwei faszinierende Orte, die in Beziehung zu dem „seltsamen Hofrat“ (Thomans Mann über Stifter) stehen, können wir in nächster Umgebung besuchen: zunächst auf der bayerischen Seite das alte Hofgut des Passauer Kaufmanns Rosenberger, bei dem Stifter ein gern gesehener Feriengast war und seinen letzten großartigen Text geschrieben hat: Der große Schneefall.  Vom Rosenberger Gut  wandern wir dann fünf Km (flach) durch Stifters Landschaft ins Städtchen Schwarzenberg, wo der Schriftsteller oft seinem Brotberuf als Schulinspektor nachging. Die alte Volksschule birgt ein Museum, das uns den erstaunlich fortschrittlichen Pädagogen Stifter zeigt, dessen humanistische Ideen leider zu früh kamen. Zurück nach Schlägl fahren wir mit dem öffentlichen Bus.

Abendessen im Frühstücksraum. Lesung zu Adalbert Stifter mit Arthur Schnabl

„Die Freude der Kinder wuchs noch immer; denn die Flocken fielen stets dichter, und wenn es so ruhig und heimlich war, so war es, als ob sie das Knistern des in die Nadeln herabfallenden Schnees vernehmen könnten.“ (Adalbert Stifter, Bergkristall)

 

Mi.: Der verwunschene Böhmerwald. Das Mühlviertel war immer Grenzland zu Böhmen. Über die Gipfel des Böhmerwaldes laufen noch immer die Grenzen zwischen Böhmen und Österreich. Nach 1945 wurde es still jenseits der Grenze. Viele Dörfer und Weiler sind nach der Vertreibung der alten Bevölkerung verschwunden, nur der Friedhof und die Kirche des Dorfes Glöckelberg (Zvonková) sind geblieben. Es ist ein verwunschenes Land, in das die Natur schneller zurückgekehrt ist, als der Mensch. Heute ist es ein herrliches Wandergebiet, dass gerade im Spätherbst seinen melancholischen Zauber ganz besonders entfaltet. Wenn es das Wetter zuläßt, wandern zwischen wir Moldaustausee und Schwarzenberger Schwemmkanal auf den Spuren des Prager Autors Johannes Urzidil, der hier oft seine Ferien verbrachte und zauberhafte Erzählungen dazu verfasste. (7 km, leichter Anstieg, 100 hm)

Abendessen im Stiftskeller. Im Turmstüberl Lesung aus Johannes Urzidils Werk mit Arthur Schnabl

„Doch vorher kannte ich noch einen. Der lebte in einem alten Haus bei Glöckelberg am Anfang des Waldes …“ (Johannes Urzidil)

Do.: Abschied, Villa Breitenberg und Passau. Ein Charterbus bringt uns wieder zurück nach Passau zum Hauptbahnhof. Eventuell gibt es als Trost für die allzu schnell entschwundenen Tage vorher noch einen Aufenthalt mit Mittagessen (im Reisepreis enthalten!) in unserem ehemaligen „Wohlfühl-Quartier“ auf der bayerischen Seite, der Villa Breitenberg. Unsere Stipp-Visite ist nur zum Schnuppern gedacht. Aber wer eventuell seine „Adventstage“ verlängern möchte, kann dies natürlich gerne tun. Dafür gibt es keinen besseren Ort als die „Villa“. Die beiden Wirte, Guido und Alexander, werden für einen äußerst angenehmen Aufenthalt sorgen. Bitte so früh wie möglich Bescheid geben!

Leider, leider, die Dinge ändern sich auch gegen unseren Willen. Unsere Freunde, Guido und Alexander müssen ihr wunderbares Gästehaus im Herbst schließen. Wir werden versuchen, etwas anderes zu finden. Zum Beispiel den alten Gidihof bei Hauzenberg, in dem man es sich ebenfalls wohlgehen lassen kann.

 

 

Leistungen

  • 5 Übernachtungen mit Halbpension
    (alle Zimmer mit Dusche/WC)
  • engagierte und kompetente Reisebegleitung
  • Alle Fahrten ab Passau Hbf. /bis Linz Hbf.
  • Wanderführungen, Lesungen, Eintrittskarten
  • Karten-, Lese- und Infomaterial

Maximalzahl der Mitreisenden: 18 || Mindestteilnehmerzahl 5

 

Bei gelbem Punkt (d.h. „nur noch wenige Plätze frei“) rechts neben Reisetermin findet die Reise sicher statt. Um Ihnen (und Reiseleitern und Hotels) Planungssicherheit zu geben, informieren wir Sie möglichst frühzeitig, sobald wir absehen, dass wir die Mindestzahl evtl. nicht erreichen. Meist wird dies 2-3 Monate vor Reisebeginn sein. Unsere letzte Rücktrittsmöglichkeit bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist 3 Wochen vor Reisebeginn.

Reisedaten:

Termine 2026
28.11. – 03.12. Es gibt noch freie Plätze

Reisepreis: €
EZ – Zuschlag: €

Frei = Frei Restplätze = Restplätze Ausgebucht = Ausgebucht

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