Reisedaten:

Termine 2021
26.06. – 03.07. Es gibt noch freie Plätze

Reisepreis: 840 €
EZ – Zuschlag: 120 €

Frei = Frei Restplätze = Restplätze Ausgebucht = Ausgebucht

Reise buchen

Infoanforderung Leistungen
Technische Infos AGBs
Reiseversicherung Seite drucken
Blick vom Draxlerhof

Blick vom Draxlerhof

Der gemütliche Draxlerhof in Waldhäuser

Der gemütliche Draxlerhof in Waldhäuser

Blick von Lusen ins Lusenbachtal

Blick von Lusen ins Lusenbachtal

 

Die kleine Ohe umfließt Waldhäuser

Die kleine Ohe umfließt Waldhäuser

 

Der Skulpturenpark von Heinz Theuerjahr in Waldhäuser

Der Skulpturenpark von Heinz Theuerjahr

 

Im Atelier des Tierbildhauers Heinz Theuerjahr

Im Atelier des Tierbildhauers Heinz Theuerjahr

 

Der Klosterfilz ist ein faszinierendes Hochmoor bei Waldhäuser

Der Klosterfilz: ein faszinierendes Hochmoor bei Waldhäuser

 

Wandern bei Waldhäuser im Klosterfilz

Wandern bei Waldhäuser im Klosterfilz

Das alte Waldkloster St. Oswald

Das alte Waldkloster St.Oswald

 

Das Atelier des Malers Herbert Muckenschnabl

Das Atelier des Malers Herbert Muckenschnabl

 

Osserlandschaft von Herbert Muckenschnabl

Osserlandschaft von Herbert Muckenschnabl

 

Buchenau, eine Glaslichtung im Bayerischen Wald

Buchenau, eine Glaslichtung im Bayerischen Wald

 

Schloss Buchenau

Reizendes Schloss Buchenau

 

Abend in Waldhäuser Blick vom Draxlerhof

Abend in Waldhäuser Blick vom Draxlerhof

 

 

 

 

 

 

 

Waldhäuser| Bayerischer Wald | Böhmerwald | Alfred Kubin | Hans Carossa |
Reinhold Koeppel | Heinz Theuerjahr

Sommerstunden in Waldhäuser

Den alten Draxlerhof im Dörfchen Waldhäuser unter dem Lusen, das wie ein Adlernest über dem Bayerischen Wald thront und als Domizil unserer Winter-Kulturreise dient, möchten auch wir für eine schöne Sommerreise nutzen. An klaren Abenden sieht man von hier die Kette der Alpen wie mit der Schere ausgeschnitten. Rustikal und gemütlich kann man hier die Tage verbringen. Und abends treffen wir uns zum Lesen, Plaudern und Trinken in der Stube, und Jetti, die kunstbegeisterte Wirtin, wird uns von „ihren“ Künstlern erzählen. Denn dieser kleine Ort ist eine Art bayerisches Worpswede, wo sich Alfred Kubin, Hans Carossa, Reinhold Koeppel und der große Tierbildhauer Heinz Theuerjahr trafen. Theuerjahrs Figurengarten ist der inspirierende Mittelpunkt dieser naturhaften Kunstszene.

Reisebegleiter: Arthur Schnabl

 

Programm:

Auf den Lusen. Unser Quartier, der alte Draxlerhof, liegt ideal, um den Lusen zu besteigen, den mythischen Teufelsberg. Und erfreulicherweise hat man es selbst in der Hand, wie man auf den Gipfel kommen will. Entweder bequem auf dem gebundenen Erschließungsweg (5 km). Reizvoller aber ist es gewiß, den alten „Böhmweg“ zu gehen, einen Wildweg, der am Ende in die „Himmelsleiter“ mündet, eine kurze, aber steile Treppe aus Granitblöcken. Nach der „Glasarche“, einem bayerisch-tschechischen Kunstprojekt, geht es direkt nach oben, über ein eindrucksvolles Granitmeer auf den Gipfel.

Im Nationalpark Bayerischer Wald. Vom Draxlerhof aus ist es auch ein Leichtes, in das aufwändige Tierfreigelände des Nationalparks Bayerischer Wald zu gelangen. Gut gepflegte Wanderwege führen bequem bis zum Zentrum, dem Hans-Eisenmann-Haus. (6 km, vorwiegend flach) Dort gibt es zahlreiche Möglichkeiten und Rundwanderwege, die zu den verschiedenen Freigehegen führen. Zurück fahren wir mit dem öff. Bus. Unentwegte können den Rückweg aber auch auf schönen Pfaden gehen (5 km).

Im Atelier des Grafikers und Bildhauers Heinz Theuerjahr. Waldhäuser war ein außergewöhnliches bayerisches Worpswede. Immer wieder kamen Weltflüchlinge und Künstler in dieses entlegne Holzhauerdorf. Bei dem Maler Reinhard Koeppl trafen sich Künstler und Autoren. Nach dem 2. Weltkrieg zog ein ganz spezieller Künstler zu, der Tiergestalter Heinz Theuerjahr. Immer noch kann man sein ehemaliges Atelier besichtigen. Mit Hilfe unserer Wirtin Jetti werden wir versuchen, uns Zugang zu verschaffen. Auf alle Fälle kann man den Skulpturengarten besichtigen, den er seinen Metalltieren gewidmet hat.

Das große Moor: Wanderung zwischen Riedlhütte und St. Oswald. Unterhalb von Waldhäuser ersteckt sich das größte Moorgebiet des Bayerischen Waldes: der „Große Filz“ und der „Klosterfilz.“ Eine Wanderung durch die tauglitzernden Wiesen und über die markanten Bohlenstege entlang des Triftkanals und alter Goldgräberhügel wird zu einem bleibenden Eindruck. (8 km, vorwiegend flach) Am Ende gelangen wir in das hübsche St. Oswald mit seinem Benediktinerkloster und seinem Waldmuseum. Ob wir in der Klostergaststätte einkehren können, werden wir sehen. Von dort zurück mit dem Bus.

Wandern zum Maler Herbert Muckenschnabl. Nicht weit von Waldhäuser wohnt ein weiterer interessanter Künstler, der Maler und Grafiker Herbert Muckenschnabl. Seine farbkräftigen Gemälde verbinden Realität und Abstraktion zu ruhiger Harmonie. Eine 4 km lange und bequeme Wanderung führt uns durch den Vorwald in das Dörfchen Schönanger, wo Muckenschnabl wohnt und sich auf unseren Besuch in seinem Atelier freut. Über den Bärenpfad kommen wir wieder nach Waldhäuser zurück. Vielleicht trinken wir auch noch ein Bier in einem der ältesten Gasthäuser des Vorwaldes, beim Besendörfer in Haslach.

Bezaubernde Glas-Lichtung Buchenau. Ein besonderer Ort ist die Waldlichtung Buchenau bei Zwiesel. Schöner können Wiesen und Häuser gar nicht liegen. Und am Rand residiert ein entzückendes kleines Schlösschen. Einst gehörte es den Glas-Freiherren Poschinger. Dann kaufte es eine ganz besondere Frau, die Kochbuchautorin Erna Horn und verwandelte es in ein bezauberndes Spiegelbild ihrer Selbst. Von der Versuchsküche bis zu den Rokkokozimmern ist alles Original erhalten. Heute kümmert sich ein rühriger Verein um das Anwesen. Wir fahren mit Bus und Bahn und dann wandern wir 7 km durch die alten Wälder der Freiherrn Poschinger. Und hoffen, dass wir es auch zu Gast bei Frau Horn sein können.

Ja, mach nur einen Plan… Ob wir das alles erleben können, hängt natürlich von vielen Faktoren ab. Vielleicht müssen wir andere Punkte und Orte auswählen, aber das ist auch ein Element dieser Reise: der Überraschungsfaktor, der Gäste und Reiseleiter gleichermaßen zu spontanem Handeln zwingt. Neue Entdeckungen eingeschlossen.

Aber wie unsere Wirtin, die Jetti Braumandl sagt: „Die Natur hat immer offen. Wenn´s eure Augen auch offen habts, wirds scho passn.“

 

Literarische Reisen für heutige Zeit, Nr. 53 – Arthurs Schnabls Reise nach Waldhäuser in der „neuen“ Realität. Keine Sorge – die „alte Realität“ werden wir auf unseren Reisen wieder suchen und hoffentlich auch finden :-)!

 

 

 

Leistungen

  • 7 Übernachtungen mit Halbpension
    (alle Zimmer mit Dusche/WC)
  • engagierte und kompetente Reisebegleitung
  • Alle Fahrten laut Programm
  • Wanderführungen, Lesungen, Eintrittskarten
  • Ausführliches Karten-, Lese- und Infomaterial

Maximalzahl der Mitreisenden: 18 || Mindestteilnehmerzahl 6

 

Bei gelbem Punkt (d.h. „nur noch wenige Plätze frei“) rechts neben Reisetermin findet die Reise sicher statt. Um Ihnen (und Reiseleitern und Hotels) Planungssicherheit zu geben, informieren wir Sie möglichst frühzeitig, sobald wir absehen, dass wir die Mindestzahl evtl. nicht erreichen. Meist wird dies 2-3 Monate vor Reisebeginn sein. Unsere letzte Rücktrittsmöglichkeit bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist 3 Wochen vor Reisebeginn.

Reisedaten:

Termine 2021
26.06. – 03.07. Es gibt noch freie Plätze

Reisepreis: 840 €
EZ – Zuschlag: 120 €

Frei = Frei Restplätze = Restplätze Ausgebucht = Ausgebucht

Reise buchen

Infoanforderung Leistungen
Technische Infos AGBs
Reiseversicherung Seite drucken