Unser Konzept : Nachhaltiges Reisen macht Spaß

nachhaltig – bewusst – intensiv – neugierig – respektvoll – unterhaltsam

Das gute Dutzend – Zwölf Aspekte guten Reisens

Kleiner ist feiner. Die durchschnittliche Größe unserer Reisegruppen liegt bei etwa 12 Personen. Bei fast allen Reisen haben wir als Maximalteilnehmerzahl 18. Und wir versuchen, unsere Reisen auch mit wenigen Teilnehmern durchzuführen.

Anreise per Bahn und Nutzung des öffentlichen Landesverkehrs: Wir empfehlen die Anreise per Bahn und informieren unsere TeilnehmerInnen dazu. 80% kommen dann auch mit der Bahn. Treffpunkt der Reisen sind zumeist die Bahnhöfe, wo sie von den ReiseleiterInnen erwartet werden. Und auch für die Reisen selbst nutzen wir, wenn irgend möglich, die jeweiligen öffentlichen Verkehrsmittel.

Intensive Reiseerkundung: Alle Reisegebiete und Reisethemen werden von uns und unseren einheimischen Partnern vor Ort erkundet. Dabei entdecken wir viel Neues und Ungewöhnliches, das dann in unsere Reisen einfließt.

Engagierte einheimische Reisebegleitung: Alle unsere ReiseleiterInnen stehen begeistert hinter unserem besonderen Reise- und Begegnungskonzept bzw. entwickeln es mit eigenen Ideen weiter. Sie sind selbst der wichtigste Bestandteil ihrer Reisen.

Referenten: Neben den engagierten Reisebegleitern setzen wir fast bei jeder Reise fachkundige ReferentInnen zu regionsnahen, oft auch alltagskulturellen Themen (vom Goldwäscher bis zum Bürgermeister, vom Pfarrer bis zum Biologen) ein.

Begegnung mit Menschen sind das A und O unserer Reisen. Ob Künstler, Friseuse oder Winzer: erst sie und ihre Geschichten machen ein fremdes Land lebendig. Und ihre Lebensansichten und – bedingungen inspirieren oder irritieren unsere festgelegten Ansichten und Vorstellungen.

Der Weg als Ziel: Unser Konzept besteht nicht im Konsumieren und Abarbeiten möglichst vieler bekannter Reisepunkte, sondern im langsamen Erfahren und Erfassen landestypischer, eigentümlicher Dinge. Das Unbekannte reizt uns mehr als das Übliche. Intensität statt Quantität. Innehalten statt Kilometerfressen.

Bewegung ist Erkenntnis: Ob Sie es Gehen, Schlendern oder Wandern nennen, wir bewegen uns jedenfalls, denn zu Fuß erkennt und speichert man die Reiseeindrücke am besten. Und unsere sportlichen Hilfsmittel sind am liebsten Fahrräder, Langlaufski und Schneeschuhe.

Einfache, angenehme und wenn möglich originelle Quartiere. Bei der Suche nach passenden Quartieren geben wir uns immer besondere Mühe. Wir wollen weder Großhotels noch luxuriöse Boutiquepensionen. Keine gläsernen Käfige, die uns vom Leben abschotten, sondern landesübliche Quartiere mit sauberen Zimmern und sympathischen Gastgebern.

Nachhaltiges Erleben: Nicht die standardisierten Erlebnisse des Massentourismus stehen im Mittelpunkt, sondern das Unscheinbare, die Details am Weg. Die „kleinen Dinge“, die nur uns gehören, bieten oft mehr Unterhaltung und Gesprächsstoff.  Das kommt der „dritten“ Urlaubsphase zugute: dem Erinnern und Erzählen zu Hause. Das spüren wir z.B. beim Nachtreffen an unserem „Böhmischen Abend“, zu dem jährlich 60 – 80 ReiseteilnehmerInnen aus ganz Deutschland zusammenkommen.

Die Kosten der Reise:  Wo geht Ihr Geld hin? Individuell gestaltete Reisen sind freilich teurer als 08/15-Reisen vom massentouristischen Reißbrett. Wir versuchen, unsere Preise trotz  aufwändiger Erkundung und Begleitung und trotz Kleingruppen erschwinglich zu halten. Daher bieten sie meistens keinen großen Komfort. Wir investieren das Geld unserer Kunden lieber in besondere Gelegenheiten  und Erlebnisse als in  Viersterne-Hotels.

Kulturprogramme: Neben den Reisen organisieren wir für Bildungseinrichtungen auch Tagungen, Vortragsreihen und Podiumsdiskussionen. Ferner Video-Shows mit Musik, Vorträge und Leseabende (mit dem LiteraTour-Begleiter Arthur Schnabl).

 

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Wen es interessiert: Hier die Geschichte und Konzept des Projektes „Begegnung mit Böhmen“:
Das Projekt „Begegnung mit Böhmen“ ist 1990 im Rahmen einer von Dr. Erwin Aschenbrenner beantragten Projektstelle beim Evangelischen Bildungswerk Regensburg entstanden und aufgebaut worden. 1995/1996 war der Verein „Grünes Herz Europas – Nationalparkregion Donau-Moldau“ Träger des Projektes. Ziel war es, im Nachbarland Tschechoslowakei (später Tschechien und Slowakei) dem vom Devisengefälle geprägten Tagestourismus (vom Einkaufs- bis zum Prostitutionstourismus) sanfte Reisen entgegenzusetzen. Das Reiseprojekt begann 1990 mit 3 Radtouren im Böhmerwald. Inzwischen sind es über 80 Reisen pro Jahr in verschiedene Gebiete Tschechiens, Polens, Sloweniens und Rumäniens. Schwerpunkte sind Radeln, Skiwandern und Kultur-Reisen (LiteraTouren, Musik- und Themenreisen). Seit 1998 ist „Begegnung mit Böhmen“ ein selbständiges „kommerzielles“ Projekt, arbeitet aber weiter eng mit dem Evangelischen Bildungswerk Regensburg (und anderen Bildungs- und Naturschutz-Einrichtungen) zusammen. Ab 2004 (EU-Erweiterung, 1.5.) veranstalten unsere tschechischen Partner die Aktivreisen selbst und wir gehen mit unserem Schwerpunkt „Kulturreisen“ in andere östliche Nachbarländer. Der Einstieg 1990 und auch noch die Arbeit bis heute war konfrontiert mit dem Problem, dass es in Tschechien kaum eine Infrastruktur gab, die einen sanften Tourismus fördern könnte. Es gab weder Fremdenverkehrsgemeinden noch Tourismusverbände. So galt es, die wenigen Möglichkeiten für entsprechende sanfttouristische Reiseangebote erst zu suchen oder selbst zu schaffen. Dabei sind die faszinierenden Ur- und Kulturlandschaften Böhmens für einen sanften Tourismus (Wandern, Radeln, Skilanglauf und alltagsnahe Kulturreisen) geradezu ideal. (Dies war auch der Grund, warum die renommierte Böhmerwald-Region von den „Naturfreunden International“ zur Landschaft des Jahres 1999/2000 prämiert wurde.) Unser Reisekonzept ist bis heute von diesen einfachen Anfängen geprägt. Bei allen Reisen achten wir darauf,  in einheimischen Unterkünften zu übernachten, wobei weniger der Komfort als die naturnahe und kulturnahe Atmosphäre der Pensionen und Hotels eine Rolle spielt. Auch bei den Kulturreisen versuchen wir möglichst wenig mit Charterbussen und möglichst viel (nicht nur aus ökologischen, sondern auch aus „Begegnungs“-Gründen) mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Die ReisebegleiterInnen sind ausgesuchte Persönlichkeiten, die wir während des langsamen Aufbaus des Projektes bei den Erkundungs- und Begegnungsreisen kennen und schätzen gelernt haben. Es kam uns dabei darauf an, begeisterte Menschen zu finden, die mit Engagement und Kompetenz ihr Land und ihre Themen vermitteln wollen und können. Gemeinsam erkunden und organisieren wir dann auch das Reiseprogramm. (Das Feedback der Kunden zeigt den Erfolg dieser Methode: neben Landschaft und Reisekonzept macht Kompetenz und Begeisterung der ReiseleiterInnen das Hauptlob aus, das wir durchgehend rückgemeldet bekommen.)

 

Kleine Gruppen ermöglichen individuelles Reisen und besseres Kennenlernen

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Wir nutzen die Bahn als individuelles und ökologisches Verkehrsmittel

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Unsere engagierten und kompetenten Reiseleiter sind der wichtigste Teil der Reise

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Respektvolle Neugier führt zu besonderen Orten und Erlebnissen

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Eine besondere Begegnung mit dem Winzer und Poeten Svatopluk Řižánek in Mähren

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Innehalten und Besinnen sind wichtige Elemente unserer Reisen; hier am See in Hinterpommern

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Erst im Gehen läßt sich Landschaft begreifen, so wie hier die alte Allee von Steinort

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Ein Schlossquartier in Hinterpommern: einfach und sehr sympathisch

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Hier legen wir gern das Geld der Reisegäste an: Kleines Schlosskonzert einer einheimischen Band in Polen

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