Reisedaten:

Termine 2026
26.09. – 03.10. Es gibt noch freie Plätze

Reisepreis: 1.760 €
EZ – Zuschlag: 140 €

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Diözesanmuseum; Foto: BAMBERG Tourismus u. Kongress Service

St. Michael-Weinberg in Bamberg; Foto: Jürgen Schraudner

Blick vom Turm Schloss Geyerswörth auf die Bergstadt Bamberg; Foto: Andreas Hub

Basilika Franziskanerkloster Vierzehnheiligen; Foto: Franziskanerkloster Vierzehnheiligen

Basilika Vierzehnheiligen; Foto: Tourist Information Bad Staffelstein

Orgel im Kloster Waldsassen

Kappl

Egerländer Architektur

Kloster Tepl

Kloster Kladruby

Stříbro (Mies)

Franken | Oberpfalz | Westböhmen | Klosterleben|

Klosterlandschaften zwischen Franken und Böhmen
Barocke Pracht und böhmische Stille

Alte Hofhaltung in Bamberg; Foto: BAMBERG Tourismus u. Kongress Service, Feldrapp-Pics

Klöster wie Inseln der Zeit, Kirchen wie steinerne Gebete – zwischen Bamberg und Böhmen folgen wir alten Wegen, auf denen einst Mönche, Baumeister und Pilger zogen. Barocke Glorie und gotische Strenge, Stille und Klang, Wald und Wein begleiten uns von den sieben Hügeln Bambergs über Vierzehnheiligen, Waldsassen und Tepl bis nach Marienbad. Jede Station erzählt vom Glauben, vom Staunen und vom Maß der Dinge. Eine Reise zu den großen Bauschöpfungen Europas – und zu jener inneren Ruhe, die man nur findet, wo Mauern Geschichte atmen.

Reisebegleiterinnen: Gerd Burger 

Programm: 

Sa.: Sieben Hügel und Rauchbier. Anreise und Weltkulturerbe Bamberg. Alle Reisenden treffen sich am Bahnhof in Bamberg um 14 Uhr. Danach ein ausführlicher Rundgang durch die fast unversehrt erhaltene Altstadt mit ihren sieben Hügeln. Wir besichtigen den 1237 geweihten Kaiserdom, das Rathaus, zwei ehemalige Klöster und die Fischersiedlung Klein Venedig. Zum Abschluss kehren wir im Wirtshaus „Schlenkerla“ ein, im aufgehobenen Dominikanerkloster untergebracht. Dort genießen wir ein Rauchbier und fahren anschließend weiter nach Vierzehnheiligen, wo wir im Seminarhaus der Diözese übernachten. (2 ÜN)

So.: Barocke Glorie am Main. Basilika Vierzehnheiligen und Kloster Banz. Heute geht es mainaufwärts zum Wallfahrtsort Vierzehnheiligen. Zeigt der Dom zu Bamberg den Übergang von der Romanik zur Gotik, so feiert die nach Plänen Balthasar Neumanns erbaute Basilika den Triumph des Barock. Der Gnadenaltar der Vierzehn Nothelfer im Kirchenraum vereint Fresken, Stuck und Architektur zu einem großen Ganzen. Vierzehnheiligen ist imposant – Kloster Banz auf der anderen Mainseite thront mit fast imperialer Geste über dem Tal. Wir besichtigen auch dieses Benediktinerkloster und staunen einmal mehr.

Mo.: Fränkische Wege und klösterliche Stille. Durch die Fränkische Schweiz führt uns der Weg, vorbei an Gößweinstein, Tüchersfeld und Pottenstein – Landschaften wie aus Miniaturen alter Reisebücher. Ziel ist das Prämonstratenserkloster Speinshart, ein Klosterdorf von seltener Geschlossenheit. Kirche und Kloster wurden vor wenigen Jahren sorgfältig restauriert. Im Kloster-Gasthof erfahren wir, „wie sich Gott und die Welt treffen“. Danach weiter zum Zisterzienserinnenkloster Waldsassen. Der Tag endet im Gästehaus St. Joseph, einem modernen Bau von stiller Schönheit. (2 ÜN)

Di.: Heilige Leiber und Dreifaltigkeit. In Waldsassen sehen wir die prächtige Basilika mit Fresken, Seitenaltären und den opulent geschmückten „Heiligen Leibern“. Das kunstvolle Chorgestühl führt uns zurück in stille Andacht. Am Nachmittag wandern wir zur Dreifaltigkeitskapelle Kappl, wo Georg Dientzenhofer alles nach der Zahl drei schuf. Die Fresken zeigen die Werke der Barmherzigkeit in dramatischer Szenerie – genug Stoff zum Sinnieren, bevor wir nach Waldsassen zurückkehren.

Impression im Kloster Waldsassen

Mi.: Über die Grenze nach Eger. Wir fahren über die Grenze nach Cheb (Eger). Dort besichtigen wir die romanische Doppelkapelle, ein Wunderwerk staufischer Gotik und Erinnerungsort Kaiser Friedrichs II. Auch das Haus, in dem Wallenstein 1634 ermordet wurde, und das Franziskanerkloster stehen auf unserem Plan. In Doubrava sehen wir typische Egerländer Fachwerkhäuser und kehren gemütlich ein. Danach Fahrt zu unserem Hotel im Areal des Klosters Tepl. (3 ÜN)

Stadt Eger (Cheb)

Do.: Der goldene Schrein von Bečov. Am Vormittag besuchen wir das Augustiner-Chorherrenstift Tepl mit Kirche, Bibliothek und dem stillen Friedhof, anschließend Spaziergang durch den Park. Danach weiter nach Bečov, wo der goldene Schrein des Heiligen Maurus (um 1230 gefertigt) auf uns wartet – ein Meisterwerk rhein-maasländischer Goldschmiedekunst. Nach einer bewegten Geschichte bis zu seiner Entdeckung 1985 glänzt er heute wieder in voller Pracht.

Kloster Tepl

Fr.: Barock und Bier im Westen Böhmens. Fahrt nach Stříbro, Stadt des hussitischen Predigers Jakobellus von Mies. Im Kloster Kladruby bewundern wir die Asam-Fresken und die barocke Gotik mit ihrem weiten Kreuzgang. In Světce besichtigen wir die monumentale Reithalle des Fürsten Windisch-Graetz, nach der Wiener Hofreitschule die zweitgrößte der Welt. Zum Abschluss Einkehr im Felsenrestaurant von Chodová Planá – Bier, Stein und Geschichte unter einem Gewölbe. Abschlussabend in Tepl.

Sa.: Abschied in Marienbad. Nach dem gemeinsamen Frühstück fährt uns der Bus zum Bahnhof in Marienbad, wo unsere Reise endet – mit Bildern von Klöstern, Kuppeln und stillen Gärten im Gepäck.

 

Leistungen

  • 7 Übernachtungen mit Frühstück
    (alle Zimmer mit Dusche/WC)
  • engagierte und kompetente Reisebegleitung
  • Wanderführungen, Lesungen, Eintrittskarten
  • Infomaterial

Maximalzahl der Mitreisenden: 18 || Mindestteilnehmerzahl 7

 

Bei gelbem Punkt (d.h. „nur noch wenige Plätze frei“) rechts neben Reisetermin findet die Reise sicher statt. Um Ihnen (und Reiseleitern und Hotels) Planungssicherheit zu geben, informieren wir Sie möglichst frühzeitig, sobald wir absehen, dass wir die Mindestzahl evtl. nicht erreichen. Meist wird dies 2-3 Monate vor Reisebeginn sein. Unsere letzte Rücktrittsmöglichkeit bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist 3 Wochen vor Reisebeginn.

Reisedaten:

Termine 2026
26.09. – 03.10. Es gibt noch freie Plätze

Reisepreis: 1.760 €
EZ – Zuschlag: 140 €

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