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Reisepreis: 1.050 €
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Überall am Weg: schöne Kapellen und Marterl

Überall am Weg: schöne Kapellen und Marterl

Z.B. die Totentanzkapelle in Wondreb

Z.B. die Totentanzkapelle in Wondreb

Radeln zwischen Teichen

Radeln zwischen Teichen

Blick von der Himmelsleiter

Blick von der Himmelsleiter

Rabelweg zwischen Silberteich und Silberwald

Radelweg zwischen Silberteich und Silberwald

Heusterzbrücke über die Tirschnreuther Waldnaab-Au

Heusterzbrücke über Tirschenreuther Waldnaab-Au

Zur Tirschenreuther Fischhofbrücke

Zur Tirschenreuther Fischhofbrücke

Burg Flossenbürg

Burg Flossenbürg

Burg-Blick auf Böhmisch-Bayrische Wälder

Burg-Blick auf Böhmisch-Bayrische Wälder

Burgblick auf den Oberpfälzer Wald

Burgblick auf den Oberpfälzer Wald

Flossenbürg heute: Wohnhäuser statt Baracken

Flossenbürg heute: Wohnhäuser statt Baracken

Einer von vielen in Flossenbürg Ermordeten: Dietrich Bonhoeffer

Einer von vielen in Flossenbürg Ermordeten:           Dietrich Bonhoeffer

Rückblick auf die Burg

Rückblick auf die Burg

Badesee Gaisweiher

Badesee Gaisweiher

Bunte Karpfenskulpturen im Tirschenreuther Teichenland

Bunte Karpfenskulpturen im Tirschenreuther Teichenland

Kaolin-Steinbruch bei Tirschenreuth

Kaolin-Steinbruch bei Tirschenreuth

Blick auf Bärnaus alte Stadtmauer

Blick auf Bärnaus alte Stadtmauer

Moorsee in Hotelnähe in Bärnau

Moorsee in Hotelnähe in Bärnau

Oberpfalz | Böhmischer Wald | Bärnau | Radreise | Aktiv |

Bayerisch. Böhmisch. Bunt.

Eine Radreise

Oberpfälzer Wald Weitblick

Oberpfälzer Wald Weitblick

Wir radeln durch böhmisch-bayrische Vielfalt. Zwischen der Europäischen Kulturhauptstadt 2015 und der kleinen Totentanzkapelle Wondreb im Oberpfälzer Wald, zwischen Gartenschaupracht bei den Tirschenreuther Teichen und einem böhmischen Literaturschmankerl-Dorf liegt wunderschöne, großteils unbekannte Landschaft mit idyllischen Radwegen durch Wald, Wiesen, Felder und durch vergessene Dörfer und Städtchen. Am Weg viel Kultur und Geschichte, skurrile Schlösser und abenteuerliche Burgruinen, Barockprunk und historische Dramenorte nahe der Grenze, eine noble Reithalle von Weltrang … Aber auch malerische Bäche und Teiche, dazu Moor- und Badeseen, gemütliche Biergärten und Zoigl-Kultur, traumhafte Aussichten auf Panoramawegen und eine „Himmelsleiter“ …
Unsere Tour durch die böhmisch-bayerische Vielfalt startet für Zugfahrer am Hauptbahnhof Pilsen, der Europäischen Kulturhauptstadt 2015. Und sie endet am Dorfbahnhof der Zoigl-Hauptstadt Windischeschenbach. Die Unterkunftsorte sind schöne Hotels im böhmischen Städtchen Stribro und in der bayerischen Grenzgemeinde Bärnau. Von dort aus radeln wir leichte Tagestouren von jeweils ca. 40-55 km. Ein Gepäck- und Transportauto wird uns hierbei unterstützen. Auch beim
Radverleih und beim Nachholen von Autos sind wir behilflich.

Reisebegleiterinnen: Dr. Erwin Aschenbrenner  & Katka Karl 

 

Programm:
So.: Westböhmens sanfte Hügelwelt.

Vorsicht! Routenänderung.  Wir treffen uns um 14 Uhr in unserer Pension in Stribro und stimmen uns bei einer ersten gemütlichen Radtour auf die kommenden Tage ein. Durch die sanft gewellte westböhmische Landschaft radeln wir zum traditionsreichen Kloster Kladruby. Dort bleibt Zeit für eine Führung durch die eindrucksvolle Klosteranlage und für eine Kaffeepause. Anschließend schwingen wir uns wieder auf die Räder und fahren zurück zu unserer Pension. Ein schöner Auftakt, um anzukommen, die Landschaft auf sich wirken zu lassen und sich auf unsere gemeinsame Radreise einzustimmen. (ca. 20 km, 300 hm)

Mo.: Böhmische Dorfgotik. Heute geht es Richtung Süden durch die stille, hügelige Landschaft. Unser erstes Ziel ist das Dorf Čečovice, wo wir die kleine gotische St.-Nikolaus-Kirche aus dem 14. Jahrhundert besuchen. Besonders sehenswert sind das kunstvolle Portal, die feinen Steinmetzdetails und die idyllische Lage der Kirche im Dorfkern. Danach setzen wir unsere Fahrt fort nach Semněvice, ein ländliches Dorf, das ideal für eine ausgedehnte Mittagspause ist. Hier können wir regionale Spezialitäten probieren, die Seele baumeln lassen und die friedliche Umgebung genießen. Auf dem Rückweg nach Stříbro bietet sich, je nach Wetter und Laune, noch eine kleine Erfrischung in Form einer Badepause an. (55 km, 600 hm)

Di.: Quellen und Geschichten. Heute radeln wir gen Norden vorbei am Viadukt bei der romantischen Waldquelle Studánka Lásky (dem Liebesbrunnen). Umgeben von dichtem Grün lädt der Ort zum Verweilen ein. Anschließend fahren wir weiter nach Konstantinovy Lázně, einem traditionsreichen Kurort, der für seine Heilquellen und die entspannte Atmosphäre bekannt ist. Hier können wir Mittagessen, die Kurstadt erkunden und in den Parks entspannen. Auf dem Rückweg machen wir noch einen Abstecher ins stille Dorf Šipín, das eng mit dem Schriftsteller Johannes Urzidil verbunden ist. Die literarische Note des Ortes rundet den Tag ab und lässt uns mit Geschichte und Geschichten im Gepäck zurück nach Stříbro rollen. (46 km, 600 hm)

Mi.: Bergbau und Barock. Nach den zwei intensiven Fahrradtouren gönnen wir uns heute einen ruhigeren Tag. Wir besuchen das Bergbau-Freilichtmuseum Prokop, das einen faszinierenden Einblick in das harte Leben der Silberbergleute vermittelt. Die Ausstellung zeigt historische Werkzeuge, Maschinen und Stollenmodelle, die das Bergbauhandwerk anschaulich machen. Nach einem gemütlichen Mittagessen nehmen wir uns Zeit für die Entdeckung des Städtchens Stříbro. Wir schlendern durch die historischen Gassen, besuchen das eindrucksvolle Renaissance-Rathaus und entdecken dabei so manche Spur aus der reichen Geschichte der alten Silberbergbaustadt. Ohne Eile lassen wir die besondere Atmosphäre Stříbros auf uns wirken. Ein ruhiger Tag zwischen Bergbaugeschichte, alten Mauern und westböhmischem Kleinstadtflair – und ein wohltuender Ausgleich zu den vorherigen, aktiveren Etappen.

Do.: Die Reithalle des Fürsten. Heute geht es großteils nahe an der Mže/Mies entlang bis hinter Světce: Schloss Svojšín, Jüdischer Friedhof Rebin, Schloss+Kirchen in Ošelín, Damnov … 35 km sind es bis Tachov/Tachau. Nachmittags geht es weiter ins nahe Světce mit der noblen Reithalle der Fürsten Windischgrätz, die zweitgrößte in Europa, 1861 erbaut und im letzten Jahrzehnt als bedeutendes böhmisches Kulturdenkmal aufwändig restauriert. – Im schönen Café dort treffen wir Erwin und Astrid. Sie kann die FahrerInnen nach Stříbro zurückbringen zum Nachholen der Autos, mit ihm haben die RadlerInnen noch 15 km zum komfortablen, vor wenigen Jahren sanierten Hotel „Zur Post“ am Marktplatz in Bärnau. Für Badefreaks: keine 10 Radelminuten vom Hotel liegt ein malerischer Moorsee. (40-55 km, 400-700 hm)

Blick auf Bärnau und den Oberpfälzer Wald

Blick auf Bärnau und den Oberpfälzer und Böhmischen Wald


Fr.: Himmelsleiter & Teichidylle.
Und nochmals durch viel freie Kultur-Landschaft – diesmal mit Gärten, Teichen, Seen, romantischen Burgen und faszinierenden Kirchen (Liebenstein, Marchaney, Wondreb …), mit eindrücklichem Totentanz und „Himmelsleiter“. Letztere verschafft uns einen Traumblick über Wassernatur pur. Weiterer Höhepunkt ist das ehemalige Tirschenreuther Gartenschau-Gelände um den Fischhof, dem mittelalterlichen Wirtschaftszentrum des Kloster Waldsassen und die großflächige Teichenlandschafts-Idylle rundum. Zudem am Weg eine spektakuläre Kaolingrube, vielleicht auch ein Schlenker zum beliebten Rothenbürger Badeweiher oder zu einer Zoiglstube, die für uns aufmacht. Wenn nicht, auch unser Hotel hat ein beliebtes Restaurant mit guter Küche! Und wenn die Gemeinde mag, bekommen wir dann abends sogar noch eine Führung durch das skurrile Knopfmuseum nebenan. (40-55 km, 400-500 hm)

Radelbrücke über den Stadtteich von Tirschenreuth

Radelbrücke über den Stadtteich von Tirschenreuth

Sa.: Ein Tag voller Geschichte. Am frühen Vormittag wird uns eine Freiluft-Führung durch den bekannten Geschichtspark von Bärnau mittelalterliches Alltagsleben anschaulich machen.
Dann machen wir uns auf zu einer geschichtsträchtigen hügeligen, aber kurzen Tour. Auf schattigen Radwegen durch Wald geht es hoch zu den Langlaufloipen von Silberhütte (ggf. helfen wir mit Auto), dann auf breiter Straße 5 km bergab nach Flossenbürg, wo der Schlossberg mit seiner frühmittelalterlichen Burgruine und einer großartigen Aussicht über den denkwürdigen Ort neuzeitlicher Geschichte und den ganzen Oberpfälzer Wald auf uns wartet. Im schönen Museumscafé, das regional, ökologisch und inklusiv betrieben wird, gibt es variantenreiche Brotzeiten und selbst gemachten Kuchen.  Auf dem großen eindrücklichen Gelände des ehemaligen KZ wurden tausende Menschen ermordet , u.a. in den letzten Kriegstagen noch Dietrich  Bonhoeffer und Wilhelm Canaris. Allein ein Gang über das Gelände beeindruckt tief. Noch intensiver die zwei Ausstellungen zur Geschichte 1938-1945 und zu den Nachwirkungen. Auch eine „Führung durch den Denk- und Lernort“ 14-16 Uhr ist möglich. Wer es nicht will, macht eine verlängerte Radtour z.B. zum Jüdischen Friedhof in Floß und/oder zur großen Flossenbürger Freizeitanlage am Gaisweiher.
Zurück radeln wir wieder alle zusammen in gut einer Stunde, u.a. vorbei an einem der geographischen Mittelpunkte Mitteleuropas. Und wenn´s mit dem  Oberpfälzer Zoigl-Kalender zusammen passt, können wir am Abschiedsabend nochmals der einheimischen Kultur frönen.
(30-45 km, 650-850 hm)

Blick von der Burg auf Steinbruch und KZ-Gelände von Flossenbürg

Blick von der Burg auf Steinbruch und KZ-Gelände von Flossenbürg

So.: Wälder, Wiesen, Wiedersehen. Rückfahrt nach dem Frühstück. Für die Zugfahrer gibt es eine reizvolle zweistündige Tour durch abwechslungsreiche Bauern- und Wald-Landschaft, ein Stück den Uferweg  des Waldnaab-Stausees entlang zum Bahnhof in der Zoigl-Metropole Windischeschenbach. Spätestens 12.30 Uhr wollen wir dort sein. Das Gepäck transportieren wir mit Auto. Und wenn jemandes Züge später gehen, kurz vor dem Bahnhof gibt es sonntags vielfältige „indigene“ Einkehrvarianten für einen gemütlichen Abschied von Bayern-Böhmen-Bunt.
(25 km, 150 hm– vorwiegend bergab)

Abschied von Bärnau und dem Bayrisch-Böhmischen Wald

Abschied von Bärnau und dem Bayrisch-Böhmischen Wald

 

Leistungen

  • 7 Übernachtungen mit Frühstück
    (alle Zimmer mit Dusche/WC)
  • engagierte und kompetente Reisebegleitung
  • Wanderführungen, Lesungen, Eintrittskarten
  • Ausführliches Karten-, Lese- und Infomaterial

Maximalzahl der Mitreisenden: 18 || Mindestteilnehmerzahl 7

 

Bei gelbem Punkt (d.h. „nur noch wenige Plätze frei“) rechts neben Reisetermin findet die Reise sicher statt. Um Ihnen (und Reiseleitern und Hotels) Planungssicherheit zu geben, informieren wir Sie möglichst frühzeitig, sobald wir absehen, dass wir die Mindestzahl evtl. nicht erreichen. Meist wird dies 2-3 Monate vor Reisebeginn sein. Unsere letzte Rücktrittsmöglichkeit bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist 3 Wochen vor Reisebeginn.

Reisedaten:

Termine 2026
21.06. – 28.06. Termin leider ausgebucht
26.07. – 02.08. Termin leider ausgebucht
20.09. – 27.09. Es gibt noch freie Plätze

Reisepreis: 1.050 €
EZ – Zuschlag: 230 €

Frei = Frei Restplätze = Restplätze Ausgebucht = Ausgebucht

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