Radurlaub, Fahrradreisen, Radtour – Elektrorad / Ebike / Pedelec / Bayerischer Wald/ Lamer Winkel

Radeln im „Lamer Winkel“

Naturnahe Begegnungen in heutigen Zeiten!
Es wäre doch schön, in einer angenehmen Umgebung langsam und „sicher“ wieder ein
normales (Reise)Leben pflegen zu können mit Rad- und Wanderausflügen in malerischer Landschaft,
mit guten Gesprächen, fröhlichen Begegnungen, köstlichem Essen …

Erwin Aschenbrenner, der Altchef von BmB, wechselt mit seinen drei Radwochen vom Waldviertel/Südmähren (verschoben auf 2021) in seine Bayerwaldheimat Lam. Hier kennt er die Landschaft wie seine Westentasche und freut sich auf Begegnungen mit heimischen Natur- und KulturexpertInnen. Dies will er zudem für einen vierten neuen Termin „Kultur-Wandern“ nützen. Er schreibt:

Unser Quartier ist der Rößlwirt, bekannt für seine hochwertige, auf regionale Qualität setzende Küche. Wir haben das „Corona-Privileg“, das Gästehaus und ggf. Ferienhaus des Hotels alleine für unsere Gruppe zu bekommen. Abends haben wir die große Terrasse für uns.
Natürlich werden wir flexibel sein nach Wetter, Laune & Fitness. Das ist möglich, denn schon die Landschaft direkt vor der Haustüre ist wunderbar.

3 Rad-Termine (jeweils Sonntag bis Sonntag):

  • 28.06.-05.07. 2020 (nur E-Bike, nur noch Doppelzimmer frei))
  • 09.08.-16.08. 2020 (ausgebucht)
  • 06.09.-13.09. 2020

Reiseleitung: Erwin Aschenbrenner
Bei mehr als 12 Personen zudem: Astrid Giesen oder Wolfgang Fröse oder Wolf-Dieter Koltermann

Programm:

Das gesamte Programm als PDF: LamR-W-Ausschreibung

Ein kurzes Video von Reiseleiter Erwin: Rundblick (mit dem schönsten Gedicht) über den Lamer Winkel                       (vom Grundschul-Lehrer Erwins, Hugo Pokorny: „Da Woid und d´Lam“)

 

Wir radeln auf Radwegen (Regental, Zellertal) und auf verkehrsarmen Sträßchen durch hügellige Dorflandschaften, vorbei an „echten“ Bauernhöfen abseits oberbayerischer Kitscharchitektur, zudem (hier steiler, aber auch kürzer) auf Forstwegen zu Einödhöfen, zu Landschaftsidyllen wie Kleiner Arbersee, Osser-Kamm, Bergkapellen & Berghütten… Die Radstrecken sind nicht lang, maximal 45 km, aber wir sind im Mittelgebirge, also teils hügelige, teils auch bergige Strecken. Weniger Fitte können auch mal abkürzen, z.B. mit der  Regentalbahn Richtung Bad Kötzing (Zellertal), zudem lassen sich in kleineren Gruppen auch Busse zum Arber und Richtung Furth im Wald nützen. Und gegebenfalls gibt es auch Auto- und Taxihilfe.
Einige der Rad-Touren verbinden wir mit Wanderungen. 

Nur ein Programmbeispiel für die Woche:
(Wir sind natürlich sehr flexibel nach Wetter & Laune & gemäß „Corona-Regeln“ zu Restaurants, Museen etc. …  Besonders auch in der Reihenfolge der Tage, wo wir uns u.a. nach Öffnungszeiten richten wollen.)

Mo.: Diese wunderschöne „Pflicht-Tour“ stellen wir an den Anfang:  zum Kleinen Arbersee, einer der malerischsten Orte im Bayerwald.
Die Tour lässt sich verbinden mit Einkehr in der Mooshütte und dem traumhaften Wander-Gipfel Zwercheck mit einem der schönsten „Naturkinos“, das ich kenne.   (Oder auch individuell und bequem: eine Gondelfahrt zum Grossen Arber.)
Strecke: 33 Rad-km (5 km steil) + ggf. Wanderungen (2-8 km)

Di.: Über Arrach und das malerische Bergdorfidyll Eschlsaign auf Radwegen und kleinen Sträßchen zum Ecker Sattel, (steil, auf 5 km +350 hm). Eine lange Traumabfahrt auf guter Straße zur Einkehr in Arnbruck, wo wir im pompösen Glas-Tempel „Weinfurtner“ schlendern und kaufen und einkehren können. Danach geht es nur noch leicht hügelig durchs wunderschöne Zellertal: an bäuerlichen Idyllen vorbei kommen wir zum schön gestalteten Kurpark von Bad Kötzting. Die Fitten radeln noch hoch zur Wallfahrt Weißenregen mit seinem berühmten „Fischer-Kanzel“. Der bildschöne Uferweg am Regen führt dann alle vorbei an einem beliebten Badesee nach Blaibach, zum dortigen Konzerthaus, mehrfach und international ausgezeichnet als Architekturwunder („wie ein Meteorit ins Dorf gefallen“). Auch die Innenräume sind ein Genuss, der Bürgermeister selbst erzählt uns (wenn noch Zeit ist, heute – sonst morgen) das Konzept und die Geschichte dieses Wunders.
Sehr Fitte radeln am gemütlichen Regental-Radweg heim, die anderen lassen die Räder hier und fahren im Zug zurück.
40 (bzw. 65) km, hügelig, ein längerer Berg.

Mi.: Wenn gestern keine Zeit war, besichtigen wir heute das Konzerthaus. (Wer es schon gesehen hat, wird es vermutlich gerne nochmals sehen. Alternativ könnte aber auch das Cafe-Museum Frauenfleiß offen haben oder individuell wäre auch eine Kanutour am Regen möglich.)
Auf schmucken, verkehrsarmen Straßen geht es dann von Blaibach hoch zur Wolframslinde, an der der Legende nach vor 800 Jahren am „Parzifal“ geschrieben wurde. Brotzeit an der Linde oder Einkehr in Ramsried oder Thürnhofen. Weiter durch malerische Dörfer zurück ins Regental. Vielleicht haben wir noch Zeit, durch das Moor in Arrach zu schlendern, vielleicht auch für den moorig-weichen Badesee daneben oder für das Holzkunstmuseum mit schönem Museumscafe und/oder für die Bärwurzerei und die skurrile „Whiskey-Destillerie“ am Drexlerhof.
30 km, hügelig + mehrere Spaziergänge

Do: Heute drehen wir eine gemütliche Runde um „die Lam“, die Sonne im Gesicht. Der Panoramaweg führt uns etwas holprig, aber mit traumhaften Blicken oberhalb der schmucken Hangsiedlungen vorbei an vielen malerischen Totenbrettgruppen zum Berghäusl und nach Lohberg. Bei heißem Wetter lädt ein Badesee ein, vielleicht macht auch das Schwarzauer Bauern- und Künstlerhaus für uns auf. Oder hat gar schon der Park für heimische Tiere (Wolf, Luchs, Elch, Fischotter …) offen?
Mittags oder früh nachmittags sind wir wieder zurück in Lam. Forststraßen bringen uns hoch zur abendlichen Einkehr bei einem der fünf Einödhöfe (drei davon haben sehr schöne Gasträume und Biergärten) unterm Ödriegel. Am Weg den Schwarzenbach hoch liegt auch mein Elternhaus, vielleicht ist Zeit für Brotzeit oder Kaffee am Balkon. Und/oder wir radeln noch beim Koppenbauer vorbei: Wolfgang Koller ist Vorsitzender im Waldbauernverein und Mitinitiator der Ökoregion Lam. Und wenn Albert Greil, der Waldbauer vom Trailling, zuhause ist, zeigt er uns sicher seine wunderschöne Hofkapelle.

28 km, teils steil und holprig (wobei es auch asphaltierte Alternativen gibt).

Das Programm dieses Tages im Zentrum des Lamer Winkels könnten wir mit zusätzlichen Radtouren in der Umgebung (z.B. Schmelz – Lambach – Wallfahrtskapelle Maria Hilf  oder Arracher Moor)  und mit weiteren Besichtigungen (z.B. mit Alois Frisch die versteckten Bergwerke in Schmelz; mit Gerd Paulus Marktplatz, Kirche und Friedwald) gut auf zwei Tage erweitern (und dann z.B. Freitag die anspruchsvolle Osser-Wanderung weglassen).

Fr.: Der wohl schönste Weg zum Osser besteht aus einer Mischung aus Radeln und Wandern. Über Engelshütt radeln wir hoch zur Absetz nach Neurittsteig und weiter auf gutem Forstweg bis auf fast 1000 hm (11 km, 400 hm). Nahe dem Zwieseleck lassen wir unsere Räder stehen und wandern entlang dem Grenzkamm nach Südosten, ein wilder Traumweg durch Wald und Wiese mit fantastischen Ausblicken, immer auf der Wasserscheide, links fließt es böhmisch zur Moldau und Elbe in die Nordsee, rechts bayrisch zu Regen und Donau ins Schwarze Meer. 7 km sind es bis zur Einkehr am Großen Osser, nicht nur für mich der schönste Gipfel des Bayerwaldes. Der Rückweg geht über die traumhafte Osserwiese (wo wir das magische Drama der „verlorenen Herde“ lesen) bergab über Sattel und Wallfahrtskirche Maria Hilf heim (+ 7 km). – Vom Sattel aus ist Autoabholung möglich, dann sind es nur noch + 3 km).
11 Rad-km (steil) + 10-14 km Wandern

Sa.: Bei der von meinem Großvater erbauten Kapelle in Schmelz habe ich selbst ein Familiendrama zu erzählen. Von dort wandern wir 4 km steil bergauf zu unseren Rädern beim Zwieseleck. Eine lange schöne Abfahrt bringt uns nach Neukirchen beim Hl. Blut mit seiner sehr besonderen Klosterkirche und einem lebendigen Wallfahrtsmuseum. Ob wir uns dazu Zeit lassen oder vielleicht per Sessellift (wer will, hängt sein Rad ein) den Hohen Bogen erklimmen und in der beliebten Berghütte Schönblick (der Name passt definitiv!) einkehren oder vom Zwieseleck doch auf direkterem Weg über die Wallfahrtskapelle Kolmstein zum Waldschlößl radeln, um von dort 2 km steil hoch zum Schönblick zu wandern – wir werden sehen.
Zurück radeln wir jedenfalls über die Höllhöhe ins Regental, nochmals durch malerische Weiler und Dörfer.
Per Rad 22-35 km, viel bergab. Wandern: 6-11 km

Sonntag: Heimfahrt.
Zugfahrer bringen wir zu ihrem Abfahrtstermin ab Bahnhof Lam.

Details und Reihenfolge des Programmbeispiels sind flexibel nach Wetter & Laune & gemäß „Corona-Regeln“ zu Restaurants, Museen etc.

Es gäbe zudem noch eine Vielzahl schöner Touren, z.B. über die Einödhöfe zum Höhenweg am Mühlriegel und über die urige Berghütte Schareben hinunter ins Zellertal. — Und wir haben weder die Schmankerl hinterm Arber (Rießlochfälle) noch die am Kaitersberg (Rauchröhren, Kötztinger Hütte) in unserem Programm-Beispiel. Auch eine Tour zum Drachensee und nach Furth im Wald wäre lohnenswert. Ganz zu schweigen von Wegen ins Böhmische, falls die möglich würden. Es wird deutlich: an Abwechslungsreichheit fehlt es der Woche nicht, auch wenn wir 7 Nächte im gleichen Quartier bleiben.

Und fast vergessen!:
Begegnungen mit den Kulturexperten wie Alois Frisch und Gerd Paulus, dem Förster Klaus Neuberger … Wenn nicht tagsüber, so doch an 2-3 Abenden. Und auch für Schlechtwetter bieten sie spannende Alternativen.

Für E-Biker ist der 1. Termin reserviert und ideal. Hier können wir ein noch flexibleres Programm anbieten.
Beim 2. und 3. Termin bestimmen die „Naturradler“ das Tempo, hügelige Ausreißer zu zusätzlichen Sehenswürdigkeiten sind da weniger möglich.
Übrigens: Auch E-Bike ist nichts für Faule! – Ohne ständiges Pedaltreten geht es nicht. Aber man kann immer im „Wohlfühlpuls“ bleiben, auch bergauf Landschaft & Natur schauen und genießen. Ideal für Landschaftsradler, die ohne sportlichen Ehrgeiz fit bleiben wollen.
Auch für Normalradler stehen für Einzeltage mit steileren Wegen mehrere E-Bikes zur Auswahl. (Ca. 20 € am Tag.)

Reiseleitung: Erwin Aschenbrenner
Bei mehr als 12 Personen zudem: Astrid Giesen. u.a.

 

Leistungen

– 7 Übernachtungen mit Frühstück (Zimmer mit Dusche/WC)

– engagierte und kompetente Begleitperson (ab 12 Teiln. 2)

– Gepäcktransfers, kulturnahe Führung, alle Eintritte

– ausführliches Karten- und Infomaterial

– alle Fahrten ab/bis Bahnhof Lam

 

E-Bike-Verleih: 100 € pro Woche

 

Maximalzahl der Mitreisenden: 17 || Mindestzahl der Mitreisenden: 7

 

Bei gelbem Punkt („ noch wenige Plätze frei“) findet die Reise sicher statt. Um Ihnen (und Reiseleitern und Hotels) Planungssicherheit zu geben, informieren wir Sie möglichst frühzeitig, sobald wir absehen, dass wir die Mindestzahl evtl. nicht erreichen. Meist wird dies 2-3 Monate vor Reisebeginn sein. Unsere letzte Rücktrittsmöglichkeit bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist 3 Wochen vor Reisebeginn.

Reisedaten:

Termine 2020
28.06. – 05.07. Termin leider ausgebucht
09.08. – 16.08. Termin leider ausgebucht
06.09. – 13.09. Nur noch wenige Restplätze vorhanden

Reisepreis: 640 €
EZ – Zuschlag: 90 €

Frei = Frei Restplätze = Restplätze Ausgebucht = Ausgebucht

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Foto: Claus Wietek, Lamer Winkel

Foto: Claus Wietek, der Lamer Winkel   –   umgeben von Großer und Kleiner Osser mit Zwercheck (links) und Gr0ßer und kleiner Arber (rechts)

 

Lamer Winkel

Lamer Winkel – links Kirche/Marktplatz, im Hintergrund links Kleiner Arber, rechts: Schwarzeck mit den Wiesen der Einödhöfe

 

Lamer Winkel

Vom Schönblick (Hoher Bogen) auf Neukirchen Hl. Blut

 

Doudnbredl im Lamer Winkel

Doudnbredl im Lamer Winkel

 

Ein Weg zwischen den Welten

Ein Weg zwischen den Welten

 

Erwin zeigt seine Heimat

Erwin zeigt seine Heimat

 

Blick in den Lamer Winkel

Blick in den Lamer Winkel

 

Blick auf die Osser-Gipfel

Blick auf die Osser-Gipfel

 

Erwin Aschenbrenner unterwegs

Erwin Aschenbrenner unterwegs

 

Foto: Claus Wietek, Blick von der Osserwiese

Foto: Claus Wietek, Blick von der Osserwiese  ins Tal des Weißen Regen Richtung Bad Kötzting