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Kulturradeln am Siebenkapellenweg

2016 gründeten Siegfried und Elfriede Denzel nach sechzig Jahren Arbeit mit Herzblut beim Aufbau eines der größten Holzgroßhandelsunternehmen in Süddeutschland eine Stiftung zur Förderung von „Kunst, Geschichte, Kirche, Religion und Kultur.“ In Zusammenarbeit mit dem Bezirksheimatpfleger Peter Fassl entstand das Projekt der „Sieben Kapellen im Donauries“. Sieben Kapellen, von bekannten Architekten entworfen, mit nur einer Vorgabe: aus Holz gebaut, ein Kreuz in der Kapelle. 2018 wurde die erste Kapelle eingeweiht, 2019 war der Kreis gerundet. Wir radeln zu allen sieben Kapellen, die in Sichtweite des blauen Bands der Donau markant in der Landschaft stehen: jede wieder ganz anders, jede sehenswert. Die Landschaft im Donauries ist lieblich, meist flach, manchmal geht es durch den Wald, manchmal ein bisschen bergauf – insgesamt 175 Kilometer mit 170 Höhenmetern. Kurz und bündig der Kommentar in einem Fernsehbeitrag: „Es fühlt sich an, als hätte jemand auf Pause gedrückt.“

Reiseleitung: Gerd Burger

Programm:

So.: Kapelle von Frank Lattke. Start am Bahnhof Gundelfingen (in Bayern!) nach der Ankunft des Zuges von Ulm Hbf. um 13.12 Uhr und  von Donauwörth um 13.35 Uhr. Von dort erste gemeinsame Fahrt (Gepäcktransport in Eigenregie) bis hoch zum Schloss Oberbechingen, dann weiter zur ersten der sieben Kapellen, erbaut von Frank Lattke. Übernachtung im Hotel „Zum Adler“ in Bachhagel (1 ÜN, ca. 18 km).

Frank-Lattke-Kapelle

Mo.: Kapelle von Hans Engel. Es geht nach Süden. (Gepäcktransport in Eigenregie.) Über Gundelfingen radeln wir zur Kapelle von Hans Engel, dann weiter durch die sanfte schwäbische Landschaft bis nach Altenmünster, ins gemütliche „Bräustüble“ (1 ÜN, ca. 45 km).

Hans-Engel-Kapelle

Di.: Kapelle von Wilhelm Huber. Weiter zur dritten der sieben Kapellen, von Wilhelm Huber in Emersacker erbaut. Anschließend radeln wir zur Kirche Mariä Heimsuchung in Gottmannshofen mit spätgotischer Madonna, eleganten Rokokofresken und Wessobrunner Stuck. Gleich daneben lockt Wertingen – es lohnt, die schöne Stadt und das Schloss zu sehen. Danach radeln wir weiter nach Binswangen, mit gut erhaltener Synagoge, Mikwe und jüdischem Friedhof. Weiter geht es ins Kloster der Dillinger Franziskanerinnen (dort 3 ÜN, ca. 39 km ).

Kapelle von Wilhelm Huber

Kapelle von Wilhelm Huber

Mi.: Kapelle von John Pawson. Heute radeln wir ohne Gepäck nach Wittislingen zur schönen Ulrichskirche. Weiter nach Mödingen und ins Kloster Maria Medingen – vom großen Brand 2015 ist nichts mehr zu sehen. Ein Besuch lohnt sich wegen der prachtvollen Kanzel, dazu sehen wir herrliche Intarsien, grandiose Votivbilder und das eindrucksvolle Grab der Mystikerin Margarete Ebner, einer Dominikanerin, die hier 1351 starb. Danach geht es weiter nach Unterliezheim zur Kapelle von John Pawson, einem ‚minimalistischen‘ Bau aus grob behauenen Balken, passend am Waldrand platziert. Rückfahrt nach Dillingen (ca. 42 km).

John-Pawson-Kapelle

Do.: Zwei Kapellen in einem Tag: Christoph Mäckler & Alen Jasarevic. Zunächst erkunden wir gemeinsam die überaus malerische Altstadt von Dillingen. Danach radeln wir zur Wallfahrtskirche Kicklingen. Weiter geht es nach Oberthürheim zur fünften der sieben Kapellen, diese hier entworfen von Christoph Mäckler, von dort zur Ludwigschwaige, nämlich zur sechsten Kapelle, erbaut von Alen Jasarevic und innen über Monate vom Bildhauer Josef Zankl mit dem Hohleisen bearbeitet, was minimale wechselnde Schatteneffekte erzielt. Unsere Rückfahrt nach Dillingen passen wir dem Wetter und unserer Kondition an. Wir können entweder die ganze Strecke radeln (dann sind es insg. ca. 50 km), oder nur bis zum Bahnhof in Donaumünster (insg. ca. 34 km) oder aber nach Höchstädt a. d. Donau (insg. ca. 43 km) – von dort fahren wir mit dem Zug zurück nach Dillingen.

Alen-Jasarevic-Kapelle

Fr.: Kapelle von Volker Staab. Mit dem Zug nach Donaumünster (oder aber Höchstädt). Die schöne Abschlussfahrt auf dem Fahrrad bringt uns nach Buggenhofen in die schmucke Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt. Bevor wir die letzte der sieben Kapellen in Kesselostheim erreichen, erbaut vom Büro Volker Staab, genießen wir noch den Blick auf Schloss Bissingen. Nach der himmelstrebend hohen Kapelle von Staab sind es nur noch 14 km bis nach Donauwörth, wo unsere Reise endet. Voraussichtliche Ankunft am Bahnhof Donauwörth ca. 14:00 Uhr, von dort gibt es eine ganze Reihe von Optionen für die Heimfahrt (ca. 22 km, 30 km oder 40 km).

Kapelle von Volker-Staab

Leistungen

 

  • 5 Übernachtungen mit Frühstück
  • engagierte, kompetente Begleitperson
  • kulturnahe Führungen, alle Eintritte, Infomaterial

 

 

Bitte beachten: Gepäcktransport ist auf den relativ kurzen Etappen mit Radtaschen!

 

 

Mindestzahl der Mitreisenden: 6 || Maximalzahl der Mitreisenden: 12

Bei gelbem Punkt („ noch wenige Plätze frei“) findet die Reise sicher statt. Um Ihnen (und Reiseleitern und Hotels) Planungssicherheit zu geben, informieren wir Sie möglichst frühzeitig, sobald wir absehen, dass wir die Mindestzahl evtl. nicht erreichen. Meist wird dies 2-3 Monate vor Reisebeginn sein. Unsere letzte Rücktrittsmöglichkeit bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist 3 Wochen vor Reisebeginn.

Reisedaten:

Reise ist zur Zeit nicht im Angebot.

Frei = Frei Restplätze = Restplätze Ausgebucht = Ausgebucht

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Frank-Lattke-innen

Hans-Engel-Kapelle

John-Pawson-Kapelle

John-Pawson-Kapelle

John-Pawson-Eingang

John-Pawson

Kloster-Maria-Medingen

Kloster-Maria-Medingen

Kloster-Maria-Medingen

Kloster-Maria-Medingen

Christoph-Maeckler-Kapelle

Alen-Jasarevic

Volker-Staab-Kapelle

 

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