Reisedaten:

Termine 2021
24.07. – 31.07. Nur noch wenige Restplätze vorhanden

Reisepreis: 960 €
EZ – Zuschlag: 210 €

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Repräsentative Sachlichkeit: Die Villa des Textilfabrikanten Alfred Löw-Beer

Repräsentative Sachlichkeit: Die Villa des Textilfabrikanten Alfred Löw-Beer

 

Der Brünner Jüdische Friedhof zwischen deutscher und tschechischer Kultur

Der Brünner Jüdische Friedhof zwischen deutscher und tschechischer Kultur

 

Besuch der Brünner Synagoge

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Mosilana: Ehemalige Textilfabrik der Familie Tugendhat

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Symbol von Assimilation und Aufstieg: das Fabrikantenschloss der Familie Löw-Beer in Svitavka

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Großbürgerliche Repräsentation: das Treppenhaus der Fabrikantenvilla

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Das Tor der alten Löw-Beer-Fabrik in Svitavka

Das Tor der alten Löw-Beer-Fabrik in Svitavka

 

"Schindler´s Arche": eine ehemalige Löw-Beer-Fabrik in Svitavy

„Schindler´s Arche“: eine ehemalige Löw-Beer-Fabrik in Svitavka

Heute verfällt, was einst ein Fenster in die Freiheit war

Heute verfällt, was einst ein Fenster in die Freiheit war

 

Überall war das Landjudentum vertreten. Der jüdische Friedhof von Ivancice gehört zu den eindrucksvollsten Friedhöfen Mährens

Überall in Mähren war das Landjudentum vertreten. Der jüdische Friedhof von Ivancice gehört zu den eindrucksvollsten Friedhöfen Mährens

Brünner Juden mussten sich bis 1852 in Ivancice begraben lassen

Brünner Juden mussten sich bis 1852 in Ivancice begraben lassen

 

 

Die Weinstadt Znajm. Markant die Nikolauskirche über der Thaya

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Lange wurde in Mähren koscherer Wein gekeltert.

Lange wurde in Mähren koscherer Wein gekeltert.

Weinland Südmähren. Wanderung nach Popice zu Charles Sealsfield

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Oft verbergen sich die kleinen jüdischen Dorffriedhöfe in Wäldern oder Wiesentälern

Oft verbergen sich die kleinen jüdischen Dorffriedhöfe in Wäldern oder Wiesentälern

Unsere Judaistin Tanja erläutert die Inschriften auf den Grbasteinen in Safov

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Schloss Vranov über der Thaja

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Die bezaubernde Stadt Mikulov beherbergte einst unter dem Schutz eines Kardinals Juden und Wiedertäufer

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Die bedeutenden Rabbinergräber von Mikulov spiegeln eine 600jährige Geschichte

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Eine Reise ins jüdische Südmähren | Verborgenen Schätze einer großen Kultur: Juden in Südmähren.

„Komm, gestirnte Messiaszeit“

Eine Reise ins jüdische Südmähren

Wer Kultur und Geschichte des Judentums in Mitteleuropa entdecken möchte, sollte nach Mähren fahren. Tausend Jahre lebten die Juden in Südmähren ununterbrochen. Nur wenige Regionen haben die Erinnerung an diese große Kultur so bewahrt wie das Land an Thaya und March. Zwischen Weinbergen und Wiesen entfaltet sich eine vergessene Landschaft kleiner Friedhöfe, bunter Synagogen und eindrucksvoller Industriellenschlösser. Auch die berühmte Prager Literaturszene wäre ohne die mährischen Juden nicht vollständig, wie die Namen von Ernst Weiß, Hermann Ungar und Ludwig Winder zeigen.

Reisebegleiter sind Arthur Schnabl und Blanka Návratová.

Diese Reise findet in Kooperation mit dem Evangelischen Bildungswerk Regensburg e.V. statt.

Die stillen Landschaften und sanften Wanderwege der Pálava hat Arthur in seinem Video festgehalten:

Programm:

Sa.: Anfahrt nach Brünn. Treffpunkt Brünn Hbf. gegen 18.00. Genaueres im Anschreiben. Wir logieren im „Hotel Grand“, direkt gegenüber dem Bahnhof und fünf Minuten vom alten Stadtzentrum entfernt.

So.: Löw-Beer und der Stoff der Emanzipation. Mit der Wiederansiedlung der Juden 1848 begann Brünns Aufstieg zu einer der wichtigsten Metropolen Mitteleuropas. Die Familien Gomperz, Löw-Beer, Tugendhat und viele weitere gründeten Textilfabriken und setzten ihren Gewinn in elegant-funktionale Architektur um. Ihre Villen zeugen noch immer von der großen Zeit Brünns. Wir machen einen ungewöhnlichen Spaziergang durch Brünn auf den Spuren einer Familien- und Erfolgsgeschichte: Von der Löw-Beer-Familienvilla über ihre ehemaligen Fabriken bis zum großen jüdischen Friedhof.

Mo.: Wo ist „Schindlers Arche“? Brněnec und Svitavka. Mit der Bahn fahren wir nach Brněnec, zum Standort einer heruntergekommenen Fabrik-Ruine, die einst der Familie Löw-Beer gehörte. In diesem „lost place“ fand eine der unglaublichsten Geschichten des Zweiten Weltkriegs ihr glückliches Ende, die Rettung von 1.200 Menschen durch den sudetendeutschen Industriellen Oskar Schindler. Daniel Low-Beer, ein Nachkomme der Familie Löw-Beer hat die Ruine erworben, um hier eine Erinnerungsstätte zu errichten. Ein spannendes Unternehmen, das mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Unsere Reiseleiterin Blanka ist in dieses Projekt involviert und weiß vieles darüber zu erzählen. Auf unserer Strecke liegen im Dörfchen Svitavka auch zwei eindrucksvolle Schlösser dieser ungewöhnlichen Fabrikantenfamilie. Der historisch interessierte Herr Bürgermeister wird uns die Räume öffnen.

Di.: Landjuden und Industriebarone – Ivančice und Oslavany. Im toleranten Mähren entstanden einst viele jüdische Gemeinden und die „Landjuden“ wurden in Dörfern und Kleinstädten unentbehrlich. Wir besuchen Ivančice / Eybenschütz, den Prototyp eines solchen Städtchens. Die Friedhofverwalterin Frau Jelínková wird uns führen. Später machen wir im Dorf Oslavany Halt, wo die Industriellenfamilie Gomperz den Autor Ferdinand v. Saar in ihrer „Residenz“ , einem ehemaligen Zisterzienserkloster beherbergte. Schließlich bringt uns der Bus in unser nächstes Quartier in der Barockstadt Znojmo/Znaim, die in der Geschichte der Juden eine wichtige und unrühmliche Rolle spielte. Von hier aus erkunden wir dann die herrliche Landschaft des Nationalparks „Thayatal“.

Mi.: Von der Thaya nach Amerika: alias Sealsfield. Am Vormittag wandern wir auf den Höhen des Thayaufers mit wunderbaren Blicken auf alte Weinberge und Dörfer (5 km, vorwiegend flach). Im Dörfchen Popice machen wir eine Lesepause im hübschen Museum des ehemaligen Jesuiten und Amerika-Schriftstellers Karl Postl alias Charles Sealsfield,  am Nachmittag dann einen Spaziergang durch die Altstadt von Znaim mit ihren beeindruckenden Kirchenbauten. Am Abend genießen wir ein Glas Wein auf der Bastei über der Thaya.

Do.: Schaffa (Šafov) – ein jüdisches Landdorf an der Thaya. Eine längere Fahrt mit dem Bus, die sich jedoch lohnt. In seiner stillen Abgeschiedenheit hinter dem Dorf ist der kleine jüdische Friedhof von Šafov nämlich von besonderer Eindringlichkeit. Man hat das Gefühl, als möchten die schön ornamentierten Steine mit uns reden. Damit wir ihre Geschichten verstehen, begleitet uns Táňa Klementová vom Jüdischen Museum Brno. Sie wird die Steine zum Erzählen bringen. Auch die Geschichten des bekannten Prager Autors Ludwig Winder, der aus Šafov stammt, werden uns einiges erzählen. Am Nachmittag sehen wir uns das malerische Vranov / Frain an der Thaya mit seinem grandiosen Felsenschloss an, wo die feudalen Schutzherren der Juden von Schaffa residierten.

Fr.: Leben unterm Kardinal – Nikolsburg. Das Weinstädtchen Mikulov ist ebenso bezaubernd wie interessant. In der größten Judengemeinde Mährens lebte und amtierte der berühmte Rabbiner Jehuda ben Bezalel, besser bekannt als Rabbi Löw, länger als in Prag. Auch für die aufregende Geschichte der Wiedertäufer hat diese Stadt eine entscheidende Bedeutung: Fast hundert Jahre konnten sie hier unter dem Schutz katholischer Herren den Weinbau kultivieren. Und über dieser Mischung aus Katholiken, Juden und Ketzern thronte im Schloss ein Kardinal, der im Wappen zwei Winzermesser hatte. Besonders reizvoll ist die Renaissance-Synagoge und der große  Friedhof mit seinen besonders verzierten Rabbinergräbern.

Sa.: Heimfahrt. Von Znaim fahren Züge nach Brünn/Prag oder Břeclav/Wien.

Wollen Sie vielleicht noch ein paar Tage in einer der schönsten Städte Europas anschließen? Schauen Sie auf unsere Seite: Prag hautnah

Reisebegleiter: Arthur Schnabl und Blanka Návratová.
Siehe auch: LiterArthurHommage in der TAZ, 20.4.2014

Diese Reise findet in Kooperation mit dem Evangelischen Bildungswerk Regensburg e.V. statt.

Leistungen

  • 7 Übernachtungen mit Halbpension (alle Zimmer mit Dusche/WC)
  • 2 engagierte und kompetente Reisebegleitungen
  • Alle Fahrten laut Pogramm
  • Wanderführungen, Lesungen, Eintrittskarten
  • Ausführliches Karten-, Lese- und Infomaterial

Maximalzahl der Mitreisenden: 18 || Mindestteilnehmerzahl 7

 

Bei gelbem Punkt (d.h. „nur noch wenige Plätze frei“) rechts neben Reisetermin findet die Reise sicher statt. Um Ihnen (und Reiseleitern und Hotels) Planungssicherheit zu geben, informieren wir Sie möglichst frühzeitig, sobald wir absehen, dass wir die Mindestzahl evtl. nicht erreichen. Meist wird dies 2-3 Monate vor Reisebeginn sein. Unsere letzte Rücktrittsmöglichkeit bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist 3 Wochen vor Reisebeginn.

Reisedaten:

Termine 2021
24.07. – 31.07. Nur noch wenige Restplätze vorhanden

Reisepreis: 960 €
EZ – Zuschlag: 210 €

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