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Termine 2021
16.10. – 23.10. Es gibt noch freie Plätze

Reisepreis: 930 €
EZ – Zuschlag: 250 €

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Unser Quartier, das angenehme 4 Sterne-Hotel Adria am Wenzelsplatz, liegt zentral und ist trotzdem ruhig

Unser Quartier, das angenehme 4 Sterne-Hotel Adria am Wenzelsplatz, liegt zentral und ist trotzdem ruhig

Unser Reiseleiter-Duo Lenka und Arthur macht diese Reise zu einem ungewöhnlichen Erlebnis

Unser Reiseleiter-Duo Lenka und Arthur macht diese Reise zu einem ungewöhnlichen Erlebnis

Die Kleinseite: eine Dachlandschaft wie im Märchen

Die Kleinseite: eine Dachlandschaft wie im Märchen

 Im Restaurant U Sadu im Stadtteil Weinberge trifft man wenig Touristen

Im Restaurant U Sadu im Stadtteil Weinberge trifft man wenig Touristen

Der jüdische Friedhof in Prag ist ein melancholisch-schöner Ort, besonders im Spätherbst

Der jüdische Friedhof in Prag ist ein melancholisch-schöner Ort, besonders im Spätherbst

Der berühmteste Bewohner des Jüdischen Friedhofs wird ausgeschildert

Der berühmteste Bewohner des Jüdischen Friedhofs wird ausgeschildert

Kafka hätte wohl auch geschmunzelt über diese Kafka-Lesung an seinem Grab

Kafka hätte wohl auch geschmunzelt über diese Kafka-Lesung an seinem Grab

Das Kafkadenkmal in der Josefsstadt gibt zum Nachdenken Raum

Das Kafkadenkmal in der Josefsstadt gibt zum Nachdenken Raum

Das berühmteste Literaturcafe der Welt, das "Cafe Arco" ist heute nur noch eine Kantine. Aber wir kennen die netten Betreiberinnen

Das berühmteste Literaturcafe der Welt, das „Cafe Arco“ ist heute nur noch eine Kantine. Aber wir kennen die netten Betreiberinnen

Der Altstädter Ring gehörte zum engsten Lebensraum Franz Kafkas

Der Altstädter Ring gehörte zum engsten Lebensraum Franz Kafkas

Cafehäuser waren das unverzichtbare Biotop der Prager Literatur: ob prächtig wie hier das berühmte Secessionscafe im Repräsentationshaus ...

Cafehäuser waren das unverzichtbare Biotop der Prager Literatur: ob prächtig wie hier das berühmte Secessionscafe im Repräsentationshaus …

Lesepause auf dem Petrin mit herrlichem Blick auf Prag

Lesepause auf dem Petrin mit herrlichem Blick auf Prag

"Lost places" gehören zu dieser ungewöhnlichen Literaturreise

„Lost places“ gehören zu dieser ungewöhnlichen Literaturreise

Ruhige Altstadtgassen kann man immer noch finden, wenn man weiß wo

Ruhige Altstadtgassen kann man immer noch finden, wenn man weiß wo

und auch echte Prager Kneipen mit entsprechend deftigem Essen

und auch echte Prager Kneipen mit entsprechend deftigem Essen

Der Besuch im Literaturhaus informiert über die Prager Literatur. An der Wand wacht Lenka Reinerová über die von ihr gegründete Insitution

Der Besuch im Literaturhaus informiert über die Prager Literatur. An der Wand wacht Lenka Reinerová über die von ihr gegründete Insitution

Ein Dichterdenkmal wie es sein sollte: geformt von Witz und ehrfürchtiger Ironie: Bohumil Hrabal sieht auf seinen geliebten Stadtteil Libenes

Ein Dichterdenkmal wie es sein sollte: geformt von Witz und ehrfürchtiger Ironie: Bohumil Hrabal sieht auf seinen geliebten Stadtteil Liben

In der alten Papiersammelstelle kommt man dem Geist Hrabals nahe

In der alten Papiersammelstelle kommt man dem Geist Hrabals nahe

Näher kommt man ihm nur noch in der Pivnice "Zlato tygra", der letzten Rückzugsort der Altstadtbewohner vor dem Tourismus

Näher kommt man ihm nur noch in der Pivnice „Zlato tygra“, der letzten Rückzugsort der Altstadtbewohner vor dem Tourismus

Noch ein charmantes Dichterdenkmal: das Herz Václav Havels am Nationaltheater

Noch ein charmantes Dichterdenkmal: das Herz Václav Havels am Nationaltheater

Der Traum des Reiseleiters von der Bühne: manchmal lassen uns die Profis in Probepausen in ihre Theater

Der Traum des Reiseleiters von der Bühne: manchmal lassen uns die Profis in Probepausen in ihre Theater

k

 

Der Klassiker unserer Literatur-Reisen ist wieder im Programm!

Prag: Zwischen Caféhaus und Kneipe

Prager LiteraTouren

Prag ist eine Literaturstadt ohnegleichen. Mythos und Moderne, Rausch und Nüchternheit begegnen sich auf Schritt und Tritt. Unsere urbanen Wanderungen zwischen Bierstuben und Palästen, Hinterhöfen und Grandhotels sind so krumm und ungewöhnlich wie die Prager Literatur selbst. Und das Beste: Sie lernen Prag von einer ganz anderen, untouristischen Seite kennen.

Autoren wie Franz Kafka, Egon Erwin Kisch, Milena Jesenska, Jan Neruda, Jaroslav Hašek , Karel Čapek, Václav Havel und Bohumil Hrabal machen Prag zu einer der faszinierendsten Literaturmetropolen Europas. Da kann es frischen Wind in unsere Leselust bringen, sich an literarische Originalschauplätze zu begeben. Wo haben sie ihre Spuren hinterlassen: der Švejk, der Golem, Josef K., Onkel Pepin und wie sie alle heißen?

Neben den bekannten Cafés und Kneipen, der Alt-Neu-Synagoge oder Kafkas Versicherungsanstalt steht Überraschendes und Unbekanntes auf dem Programm. Was hat das größte Stadion der Welt mit Kafka zu tun? Oder warum hat der große Autor Bohumil Hrabal jahrelang Bücher vernichtet? „Das sind, bitte, alles Dinge von einem gewissen Interesse“, möchte Josef Švejk sagen und, wenn er Hrabal gekannt hätte, würde er fortfahren: „Bei uns in der Spalena-Gasse arbeitete ein gewisser Hrabal, ein braver Mensch, der …“ – also auf in die Spalena-Gasse!!

Reisebegleiter:
Literaturkenner und Journalist Arthur Schnabl und die kommunikative Mitarbeiterin des Prager Nationaltheaters Lenka Hubáčková. S. auch: LiterArthurHommage von Franz Lerchenmüller in der TAZ, 20.4.2014

Zum Böhmischen Abend 2020 online hat uns Lenka einen Gruß aus Prag geschickt und unsere Sehnsucht nach der hundertürmigen Mutter der Städte geweckt:

 

sind es vom Hauptbahnhof 10 Minuten zu Fuß, 5 Minuten per Taxi. (Genaueres im Anschreiben). Zur Einstimmung ein Gang über Wenzelsplatz und Graben, wo Max Brod Zeitungsgeschichte schrieb und die großen Autoren zur Schule gingen. Abendessen in einem gemütlichen Gasthaus nebenbei.

So.: Paläste und Pawlatschen (Jan Neruda und Franz Werfel). Kennt man die richtigen Wege, findet man an der Moldau und in den Gassen der Nový Svet (Neuwelt) immer noch eine erstaunliche Stille und auch die idyllische Atmosphäre der „Kleinseitner Geschichten“ von Jan Neruda, Auch unsere beiden Reisebegleiter Arthur und Lenka sprudeln von Geschichten, die es mit Neruda aufnehmen können (behaupten die beiden, wenn sie sich nicht gerade streiten). Am Nachmittag erleben Sie dann ein wunderbares Juwel des alten Prag: die restaurierten Barock-Gärten unterhalb der Burg. Sind sie ruhiger und wesentlich atmosphärischer als der überlaufenen Hradschin. Den überlassen wir gern Ihrer eigenen Erkundung.

Mo.: Die Geheimnisse von Prag (Meyrink und Perutz). Der Massentourismus hat die Atmosphäre des ehemaligen Prager Ghettos leider zerstört. Statt sich durch Menschenmengen zu drängen, können Sie mit uns das unbekannte jüdische Prag entdecken, wie die Jerusalem-Synagoge oder den jüdischen Friedhof im Stadtteil Weinberge. Dort hat man Zeit und Ruhe, um sich mit der faszinierenden jüdischen Geschichte Prags zu beschäftigen. Dass dort auch eine wunderbare Bierstube auf uns wartet, hat die Entscheidung gewiß erleichtert. Am Nachmittag geht es nach Olšany, auf das große Prager Friedhofsgelände, wo in der jüdischen Abteilung Franz Kafka begraben ist. Eine ebenso nachdenkliche wie komische Lesung wird uns den Prager Versicherungsbeamten und Schriftsteller nahe bringen. Wer Lust hat, kann danach auch noch über den riesigen christliche Friedhof schlendern und stößt dabei auf eine vergessene Nekropole aus der k.u.k.-Zeit.

Di.: Mütterchen mit Krallen (Franz Kafka). Franz Kafkas Prager Lebensbereich deckte sich mit der Altstadt: Graben, Pulverturm, Altstädter Ring und Josefsstadt. Kennt man sich aus, dann findet man trotz des Trubels noch versteckte Ecken zur Begegnung mit der Familie Kafka und zum Lesen. Unser Kafka-Spaziergang führt über den Altstädter Ring in ein Mittagsbufet, aber so wie Egon Erwin Kisch führt uns auch unsere Reiseleiterin Lenka dabei durch Nebengassen, versteckte Winkel und Durchhäuser, die kaum einer kennt. Natürlich kehren wir dabei auch in einem interessanten Cafe-Haus der 20er Jahre ein. Am Nachmittag wird es dann aufregend: ein idyllischer Spaziergang über Kafkas Hausberg Petrín mit herrlichen Blicken auf Prag mündet unerwartet in einem erschreckend kafkaesken Ambiente. Und bevor man sich versieht, bemerkt man, dass man den Weg des Josef K. zu seiner Hinrichtung mitgeht.

 

Mi.: Prager Originale (J. Hašek / E.E. Kisch). Der schwarze Prager Literaturhumor ist weltberühmt. Auf den notorisch krummen Spuren von Jaroslav Hašek und Josef Švejk geht es durch die Prager Neustadt, zum Karlsplatz und dann an den Rand der Altstadt, mit Geschichten von rheumageplagten Hundehändlern, verlaufenen Mädchen und erschossenen Erzherzögen. Ganz nebenbei kommen uns noch Jan Hus, der erste Prager Fenstersturz und auch der „rasende Reporter“ Egon Erwin Kisch unter. Aber der war ja überall dabei. Unsere Halbtagsexkursion endet im Haus der deutschen Literatur mit einer (leider nur noch) virtuellem Begegnung mit der letzten Prager Autorin deutscher Zunge, mit Lenka Reinrova.
Den Nachmittag haben Sie dann endlich frei für eigene Prag-Exkursionen.

Do.: Die Kneipe als Kosmos (Bohumil Hrabal). Eine Prager Literaturreise ohne den größten tschechischen Erzähler, Bohumil Hrabal, wäre wie ein alkoholfreies Bier. Der große Kneipen-Erzähler führt uns mit seinen skurrilen Geschichten in Garagen, Theater und pompöse Hotels. Und auch aufs Letná-Plateau über der Moldau, wo schon Stalin die großartige Aussicht auf Prag genoss. Bis man ihm 1200 Löcher ins steinerne Herz bohrte. Dann mit der Tram ins Arbeiterviertel Líben, in dem Hrabal lange Zeit lebte und seine verrückten Geschichten und Erzählungen verfaßte.  Und ganz nebenbei die Kneipe in die Weltliteratur einführte.  Wir haben die letzte überlebende Hrabal-Bierkneipe gefunden (wo, verraten wir hier natürlich nicht) und dort essen und trinken wir auf Hrabals Wohl zu Mittag. Zwischen Busbahnhof, Marktständen und Kleinläden erwartet uns dann am Ende noch ein unglaublicher Ort der Literatur.

Fr.: Die Absurdität des Lebens (Václav Havel). Am letzten Tag erkunden wir Prag auf den Spuren einer realen Märchenfigur, die Václav Havel heißt. Sein Leben war tatsächlich ein Märchen. Denn welcher Schriftsteller bringt es schon vom Häftling zum Präsidenten? Von der prächtigen Lucerna-Passage über das Café Slavia zum Theater „Am Geländer“, wo der Kulissenschieber Havel zum berühmten Autor wurde. Danach wird es Zeit für den üblichen Abschiedsbesuch bei den berühmten Prager Toten auf dem Vysehrader Friedhof hoch über der Moldau, der mythischen Geburtsstätte Prags. Dort suchen wir die Grabstätten von Jan Neruda, Karel Capek, Antonín Dvorák und Bedrich Smetana und nehmen mit einem schönen Ausblick Abschied von dieser großartigen Stadt.
Abschiedsabend.

Sa.: Frühstück und Heimfahrt. Die Programmpunkte der Reise sind Vorschläge, die sich – abhängig von Wetter, Stimmung etc. – verändern lassen. Auf besondere Interessen gehen wir gerne ein. Wer z.B. eigene Prager Geschichten mitbringen oder lesen will, ist herzlichst willkommen. Das Grundkonzept der Tagesabläufe wollen wir freilich einhalten. Die einzelnen Tage haben eine Zuordnung zu einem oder zwei Prager Viertel und zu einem Autoren. Freilich kommen auch andere Prager Autoren (wie Rilke, Capek, Kisch, Werfel, Urzidil) zu Wort. Wir gehen natürlich auf die Kondition der TeilnehmerInnen ein. – Es gibt Alternativen für „Vielgeher“ und „Fußmüde“. Nähere Infos (u.a. Reisetipps, Kartenmaterial und ein gesondert zusammengestelltes umfangreiches Reise-e-Lesebuch) schicken wir spätestens zwei Wochen vor Reisebeginn zu.

Reisebegleiter: Arthur Schnabl und Lenka Hubáčková. Siehe auch: LiterArthurHommage in der TAZ, 20.4.2014

Leistungen

  • 7 Übernachtungen mit Frühstück (alle Zimmer mit Du/WC)
  • 2 Kompetente Reisebegleitungen
  • Alle Fahrten laut Programm
  • Führungen, Eintrittskarten
  • Ausführliches Karten-, Lese- und Infomaterial

 

 

Maximalzahl der Mitreisenden: 18 || Mindestteilnehmerzahl: 8

Bei gelbem Punkt (d.h. „nur noch wenige Plätze frei“) rechts neben Reisetermin findet die Reise sicher statt. Um Ihnen (und Reiseleitern und Hotels) Planungssicherheit zu geben, informieren wir Sie möglichst frühzeitig, sobald wir absehen, dass wir die Mindestzahl evtl. nicht erreichen. Meist wird dies 2-3 Monate vor Reisebeginn sein. Unsere letzte Rücktrittsmöglichkeit bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist 3 Wochen vor Reisebeginn.

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16.10. – 23.10. Es gibt noch freie Plätze

Reisepreis: 930 €
EZ – Zuschlag: 250 €

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